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Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird ab September 2018 in sieben Monaten ganze sieben Multi-Stage-Läufe auf allen sieben Kontinenten der Welt bestreiten. » Alles über seinen «Run for Children»
06 Sep

Nächstes Jahr: Start bei der Elite!

Das von SPONSER unterstützte GHOST Factory Racing Team blickt auf eine überaus erfolgreiche Saison 2018 zurück. Die Schweizerin Sina Frei und die Dänin Malene Degn zeigten überaus konstante Leistungen und fuhren in allen U23-Weltcup-Rennen aufs Podest. Mit grosser Überlegenheit haben die beiden GHOST-Fahrerinnen deshalb den Gesamtweltcup für sich entschieden: Sina Frei als Nummer 1, Malene Degn direkt dahinter. Kein Wunder deshalb, dass Sina Frei sich entschieden hat, nächste Saison vorzeitig bei der Elite zu starten.

Der Weltcupabschluss der Saison für das GHOST Factory Racing Team war genau so erfolgreich wie die gesamte Saison. Sieben Weltcups, sieben Siege für das GHOST Factory Racing Team, sechs davon für Sina Frei, zwei Doppelsiege und insgesamt 13 Podestplätze beschreiben die unglaubliche Bilanz, runtergebrochen auf die harten Zahlen. Am Ende gewinnt Sina Frei den Gesamtweltcup mit ihrem zwölften und letzten U23-Weltcupsieg, und Malene Degn sicherte ihren zweiten Gesamtrang mit Platz sechs im letzten Rennen: «Ganz ehrlich, nach dem überfahren der Ziellinie war ich enttäuscht über Rang sechs. Mit ein paar Stunden Abstand bin ich aber super stolz auf meine Saison. Ich konnte in sechs von sieben Rennen auf dem Podium stehen und meinen ersten U23-Weltcupsieg gleich zum Saisonauftakt feiern. Mehr hätte ich mir vor der Saison nicht zu träumen gewagt. Jetzt hoffe ich natürlich auf einen gelungenen Saisonabschluss in Lenzerheide, denn ich bin mir sicher, es ist mehr drin als ich heute zeigen konnte.»

Einmal mehr in ihrer eigenen Liga kämpfte sich Sina Frei zu einem weiteren und ihrem voraussichtlich letzten U23-Weltcupsieg. Die Schweizerin konnte sich, wie so oft bereits in der ersten Runde von der Konkurrenz absetzen und versuchte dann in der Folge mit ihrem eigenen Rhythmus und freier Fahrt das Rennen zu kontrollieren: «Ich habe mich im Schlamm recht wohl gefühlt und bin mit dem Boden gut zurechtgekommen. Wir haben heute Morgen nochmal ein paar Stellen analysiert und ich wusste, auf was ich mich einstellen musste. In den letzten beiden Runden ist mir dann die Kette noch zweimal heruntergefallen, dass kann natürlich bei diesen Bedingungen immer passieren, kostet aber dennoch einige Sekunden. Dann wurde es nochmal spannender als mir lieb war, aber ich bin so glücklich über die erste Saison im neuen Team und die Leistungen die wir gemeinsam erreichen konnten. Ich möchte mich nochmal explizit bei allen bedanken, ich fühle mich superwohl und könnte es nicht besser haben!» Den Gesamtweltcup hatte sich die Welt- und Europameisterin bereits beim vorletzten Weltcup der Saison gesichert, freute sich aber über ihren letzten U23-Wetlcupsieg noch genauso: «Das war wohl mein letzter in der U23, kommendes Jahr plane ich, mich vorzeitig der Elite zu stellen.»

Fotos: EGO-Promotion zVg von GHOST Factory Racing Team

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