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21 Aug

Die Ernährungstipps von Ruedi Wild

Ruedi Wild, amtierender Vize-Weltmeister auf der ITU-Langdistanz und mehrfacher Gewinner von Ironman 70.3-Wettkämpfen, vertraut seit Jahren auf die Produkte der Schweizer Firma SPONSER. Im Artikel stellt er seine Ernährungstipps für Mitteldistanz vor.

«Die spezifische Wettkampfernährung beginnt vor einem Ironman 70.3 bereits vier Tage vor dem eigentlichen Startschuss. Vier Tage vor dem Wettkampf wird jeden Tag ein Red Beet Vinitrox Shot eingenommen. Red Beet Vinitrox basiert auf einem standardisierten Randensaftkonzentrat (Rote Beete) und liefert Nitrat, Polyphenole und ein Spezial-Eiweiss. Dies erhöht die Stickoxid-Produktion und verbessert dank dem speziellen Tomatenextrakt den Blutfluss. Wichtig zu wissen: Red Beet Vinitrox am Wettkampftag unbedingt früh genug einnehmen, idealerweise 2,5-3 Stunden vor dem Start, verdünnt mit Wasser (wie als Fruchtsaft). Die perfekte Kombination zum Red Beet ist der Nitroflow Performance, welcher, ebenfalls über 4 Tage eingenommen, die Stickoxid Produktion weiter verstärkt.

Am Tag vor dem Wettkampf kommt bei mir der Carboloader zum Einsatz. Die hoch energiehaltige Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösung wurde speziell für das Auffüllen der Kohlenhydratspeicher entwickelt, sodass man keine Riesenmengen an Pasta oder Kartoffeln einzunehmen braucht, welche häufig ein Völlegefühl verursachen. Idealerweise nimmt man über den Tag verteilt vier Portionen Carbo Loader ein und kann somit auch auf die Fruktose verzichten, welche typischerweise in Süssgetränken sowie fast allen Sportgetränken vorkommt. Wichtig ist auch, so gut als möglich in der Basisernährung auf Ballaststoffe zu verzichten, weshalb ich auf Salat, Gemüse etc. verzichte.

Beim Wettkampf selber liefert das Sportgetränk Competition wertvolle Dienste. Das mild aromatisierte, säurefreie Getränk ist gut verträglich und besteht aus einem breiten Mix an Kohlehydraten mit unterschiedlichem glykämischem Index und Elektrolyten. Zusätzlich kann bei Bedarf, etwa bei Hitze, in jeder Getränkeflasche auch noch eine Salt Cap aufgelöst werden oder direkt eingenommen werden. Die Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösung verbessert die Aufnahme von Wasser während der körperlichen Betätigung und trägt zur Ausdauerleistung bei längerer Belastung bei. Auf dem Rad empfiehlt sich die Einnahme eines High Energy Bars, den es in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen (Apricot-Vanilla; Berry; Banana; Salty&Nuts) gibt. Mein persönlicher Favorit ist der Salty&Nuts mit der salzigen Note, den ich in kleinen Portionen hauptsächlich in Abfahrten einnehme. Während des Laufens kommen Liquid Energy Gels zur Anwendung. Vorzugsweise alle 20-30 min ein Sachet bzw. eine halbe Tube, die sich praktischerweise auch in ganz kleinen Portionen einnehmen lässt. Liquid Energy Gels gibt es in süsser oder salziger Geschmacksrichtung, wobei ich meist alterniere und bei Hitzerennen in der Regel die salzige Variante bevorzuge.

Wichtig: Diesen Ernährungsfahrplan sollte man im Training unbedingt austesten und auf die individuelle Verträglichkeit prüfen! Nur so stellt man sicher, dass am Ende ein Podestplatz und nicht ein DNF winkt.»

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