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Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird ab September 2018 in sieben Monaten ganze sieben Multi-Stage-Läufe auf allen sieben Kontinenten der Welt bestreiten. » Alles über seinen «Run for Children»
18 Aug

Fünfter Weltcup-Sieg in Folge

Das von SPONSER unterstützte GHOST Factory Racing Team konnte den sechsten Sieg im sechsten Weltcup-Rennen feiern. Überragend dabei die Schweizerin Sina Frei, welche ihren fünften Sieg in Folge feierte und damit in Mont-Saint-Anne vorzeitig als U23-Gesamtweltcup-Siegerin feststeht.

Malene Degn komplettierte das Podium erneut mit Rang drei. Währenddessen konnte Lisa Pasteiner einen Sieg in Österreich feiern und Anne Terpstra musste sich aufgrund von Komplikationen einer Folgeoperation an ihrem Knöchel unterziehen.

Der Weltcupkurs an der kanadischen Ostküste in Mont Sainte Anne – nahe Quebec – gilt als einer der schwierigsten des gesamten Jahres. Am Start hatte zunächst aber vor allem Malene Degn Probleme: «Ich habe die ersten zehn Minuten gelitten, um mich herum haben alle schon schwer geatmet, aber ich konnte zunächst einfach keinen Druck geben. So langsam wurde es dann besser, ich komme mir ein bisschen vor wie ein Dieselmotor. Nachdem mein Sommer aber doch ein bisschen beeinträchtigt war, glaube ich, dass ich mit dem Ergebnis schon zufrieden sein kann.» Die Dänin musste u. a. während der U23-EM vorzeitig abreisen und verlor im Laufe des Sommers einige Trainingswochen. «Ich spüre, dass die anderen Beiden aktuell einfach schneller sind. Ich hoffe, dass ich mit ein paar seriösen Trainingswochen nochmal etwas aufholen kann und bei der WM im September vielleicht noch etwas näher dran bin. Ansonsten war es ein gutes Rennen, aber Sina ist einfach eine Maschine.»

Die bereits erwähnte Sina Frei konnte ihren fünften Sieg im sechsten Rennen feiern und damit ihren insgesamt elften U23-Weltcupsieg. Die Welt- und Europameisterin kam von Beginn an gut ins Rennen, hielt sich zunächst etwas zurück und konnte sich dann mit ihrer Dauerrivalin Evie Richards vom Rest des Feldes absetzen: «Ich konnte heute bergauf wieder einen guten Rhythmus fahren und war vor allem technisch einen Tick stärker. Es gab dann aber auch immer wieder Passagen, die Evie besser entgegenkamen, am Ende hat es trotzdem gereicht. Ich war mit meinem Rennen sehr zufrieden, habe selbst wenig Fehler gemacht und wenn man alleine ist, kann man sich gut auf sein Rennen konzentrieren. Trotzdem ist die Strecke super hart, und ich freue mich riesig über mein Rennen.» Der Sieg bedeutet gleichzeitig auch, dass die Schweizerin uneinholbar vor ihren Konkurrentinnen in der Gesamtwertung liegt und den Gesamtweltcup bereits ein Rennen vor dem Finale für sich entscheiden konnte: «Das ist natürlich super cool, das war definitiv eines meiner Ziele in der Saison und ich bin froh, das zusammen mit dem gesamten Team um mich herum erreicht zu haben. Danke für den ganzen Support das Jahr über, sowohl von Schweizer Seite als auch an mein Team, das wieder einmal perfekte Arbeit geleistet hat. Das Rad war wie immer perfekt und auch das Drumherum hat super gepasst, nur so gelingt es, die Leistung so konstant abzurufen. Vielen Dank an alle!»

Fotos: Andreas Dobslaff

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