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Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird ab September 2018 in sieben Monaten ganze sieben Multi-Stage-Läufe auf allen sieben Kontinenten der Welt bestreiten. » Alles über seinen «Run for Children»
01 Jul

Deutsche Weltklasse-Speedskaterin vertraut auf SPONSER

Die deutsche Laethisia Schimek vom Verein «Blau-gelb Groß-Gerau» und «Powerslide Matter World Team» gehört zu den weltbesten Inline-Speedskatern. Einige Tage vor dem Start der WM 2018 in Holland hat uns die siebenfache Europameisterin ein Interview gewährt und von ihren Vorbereitungen berichtet.

Laethisia, kannst Du uns kurz Deine Sportart Inline-Speedskating erklären?

Inline-Speedskating kann man sich als eine Mischung aus Eisschnellaufen und Bahnrad vorstellen. Die Technik erinnert zwar an das Eisschnellaufen, aber wir fahren nicht alleine gegen die Zeit, sondern direkt gegeneinander in einem Starterfeld zwischen vier und ca. 30 Sportlern (je nach Disziplin). Wir haben verschiedene Disziplinen im Sprint und in der Langstrecke. Sie reichen von 100 m bis zur klassischen Marathondistanz. Unsere Wettkämpf finden auf einem 200 m Oval mit leicht erhöhten Kurven statt, die nicht ganz so stark geneigt sind wie bei einer Radrennbahn. Wir haben außerdem noch Straßenwettkämpfe, die auf unterschiedlich konzipierten Rundkursen stattfinden.

Welche Disziplinen bestreistest Du?

Meine Distanzen sind die Sprintdisziplinen, sprich: 100 m, 500 m, One Lap Sprint und 1000 m.

Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?

Meine größten Erfolge konnte ich letztes Jahr bei den Weltmeisterschaften erlaufen. Da konnte ich gleich zwei Bronzemedaillen über 500 m und dem One Lap Sprint gewinnen und bin jeweils nur ganz knapp hinter der Weltmeisterin ins Ziel gekommen. Ansonsten kann ich sieben Europameistertitel und 15 Deutsche Meistertitel in der Elite zählen. In den Staffeln konnte ich zusätzlich noch einen Weltmeistertitel, zwei Vize-Weltmeistertitel und drei WM-Bronzemedaillen gewinnen.

Lebst Du derzeit für den Leistungssport?

Ich bin seit 2012 Angehörige der Sportfördergruppe der Landespolizei Hessen und habe dort vor 1,5 Jahren meinen Bachelor gemacht. Jetzt arbeite ich in einem reduzierten Umfang, um meinen Sport möglichst professionell betreiben zu können.

Wie gestaltet sich das Training einer professionellen Inline-Speedskaterin, wie Du es bist?

Mein Training ist sehr abwechslungsreich. Intervalle und Sprints trainiere ich auf Skates, dazu kommen noch lockere Einheiten auf dem Rad (Cross oder Mountainbike) und mein Core- & Krafttraining. Auch trainiere ich regelmäßig ein Plyometric Programm zu Fuß, bei dem ich meine Sprungkraft, Koordination und Technik übe. Insgesamt trainiere ich bis zu 13 Einheiten pro Woche, wobei jede zwischen 1,5 und 2,5 Stunden dauert.

Am 1. Juli beginnt die WM in Holland. Was hast Du Dir vorgenommen?

Mein großes Ziel ist es meinen ersten individuellen Weltmeistertitel zu gewinnen. Ich bin letztes Jahr zweimal ganz knapp daran vorbei gefahren und deshalb habe ich dieses Jahr mein Training noch professioneller gestaltet und noch mehr investiert als die vorherigen Jahre. Von den Trainingsbedingungen über Ernährung bis hin zur mentalen Vorbereitung, ich habe überall 100% gegeben und kann mir nun sicher sein, dass ich bestens vorbereitet bin. Die Konkurrenz hat natürlich auch nicht geschlafen, aber ich denke, ich werde alles aus mir herausholen und sehen, ob es reichen wird.

Welches sind Deine Lieblingsprodukte von SPONSER?

Bisher habe ich nach intensiven Einheiten immer gerne zum Recovery Drink gegriffen, da er meine Speicher sehr schnell wieder füllt. So konnte ich bisher immer recht frisch in die nächste Trainingseinheit starten. Für meine WM habe ich den Competition Drink dabei, der mich zwischen den Rennen wieder mit Energie aufladen wird.

Betreibst Du im Winter auch Eisschnelllauf?

Die Technik des Eisschnellaufen ähnelt der des Skaten, aber ist dennoch ziemlich unterschiedlich. Die Kurventechnik ist sehr ähnlich, aber die Gerade nicht. Es werden auch ziemlich die selben Muskelgruppen beansprucht. Ich habe mich vor ein paar Jahren auf dem Eis versucht und es lief auch ganz gut. Aber das hatte sich mit der Zeit etwas verlaufen, da ich keinen richtigen Ansprechpartner mehr hatte, der mir auf meinem Weg behilflich sein konnte. Ich überlege, es wieder in Angriff zu nehmen, da es ein schöner Ausgleich für den Winter ist, wenn wir wetterbedingt nicht auf die Skates können. Das Eisschnellaufen setzt andere Reize, die mit Sicherheit hilfreich auf Skates sind.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach harten Trainings aus?

Direkt nach dem Training gehört ein gutes Cool-down mit Dehnen und Faszienmassage dazu. Außerdem ein gutes Essen und vor allem ein tiefer nächtlicher Schlaf oder Power Nap.

Auf welchen Social Media-Kanälen soll man Dir folgen, wenn man mehr über Dich und Deinen Sport erfahren will?

Man findet mich auf Instagram: laethisiaschimek oder auf Facebook: laethisia.schimek.speedskating. Auf meinem Instagram-Kanal bin ich bisher am Aktivsten.

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