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Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird ab September 2018 in sieben Monaten ganze sieben Multi-Stage-Läufe auf allen sieben Kontinenten der Welt bestreiten. » Alles über seinen «Run for Children»
17 Jun

«Am Ende fehlte ein bisschen Glück!»

Das traditionelle 1000 Kilometer Rennen von Paul Ricard begann für Christopher Haase unter geänderten Voraussetzungen: Das Team von SAINTéLOC Racing hatte für den Heimauftritt in Südfrankreich das Fahrer-Line-Up geändert. So ging der Sponser-Sportler mit seinem deutschen Landsmann Markus Winkelhock und dem jungen Franzosen Simon Gachet an den Start.

Nach den Trainings-Sessions war das Trio mit dem Audi R8 LMS äußerst zufrieden, auch ein kurz vor dem Qualifying auftretendes Problem mit nachlassendem Grip haben die SAINTéLOC Racing-Ingenieure rasch in den Griff bekommen. Im dreigeteilten Qualifying markierte Christopher Haase in seiner Session die schnellste Audi-Zeit – kombiniert bedeutete das Startplatz 16 im riesigen Feld von 51 GT3-Fahrzeugen.

Der Startschuss zum 6-Stunden-Rennen fiel dann am Samstagabend um 18:00 Uhr, Markus Winkelhock eröffnete mit einem tollen Start-Turn und fuhr bis auf Rang 10 nach vorne. Im Anschluss daran gelang es dem Fahrertrio nicht nur sich kontinuierlich zu verbessern, sie konnten sich auch einen kleinen taktischen Vorteil herausfahren. «Wir haben uns davon viel versprochen und es sah auch lange Zeit richtig gut aus», so Christopher Haase, der dann in einem seiner Stints unverschuldet von einem Konkurrenten umgedreht wurde: «Das war eine eher unnötige Aktion, die uns leider zurückgeworfen hat. Wir waren bereits im Kampf um Platz vier, so war’s dann Platz sechs, als ich für den letzten Stint an Simon übergeben habe.»

Der junge Franzose fuhr ein tolles Rennen, arbeitete sich nach vorne und lag eine gute halbe Stunde vor Schluss auf Platz drei – und damit auf Podiums-Kurs! Dann kam allerdings eine späte Gelbphase, an deren Ende gleich vier Mitbewerber verdächtig früh beschleunigten. Zwei davon wurden bestraft, die beiden anderen «entkamen» aber einer Bestrafung, wodurch das SAINTéLOC Racing Trio Winkelhock, Gachet und Haase am Ende mit Platz sechs zufrieden sein musste: «Unser Auto war topp, die Leistung der Fahrer war spitze und das Team hat perfekt gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden, Platz sechs in der Blancpain Endurance Series und bestes Audi-Team ist ein wirklich gutes Ergebnis – und mit ein bisschen mehr Glück wären wir sogar am Podium gestanden», so Christopher Haase abschließend, der am kommenden Wochenende auf dem Red Bull Ring im ADAC GT Masters startet.

Fotos: SRO / Patrick Hecq Photographyl zVg von Manfred Wolf

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