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29 Mai

«Durch die DTU und Krankheit werde ich nun wohl die WM-Serie verpassen»

Die aktuelle internationale Saison ist durch die Vorgaben des deutschen Triathlon-Dachverbandes unnötig ärgerlich für Profi-Triathlet Maximilian Schwetz. Nun kann ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden. Den geplanten Start beim Weltcup in Astana (KAZ) musste der Sponser-Sportler wegen Krankheit absagen.

In Kasachstan wollte er sich mit einem Platz unter den ersten zehn die endgültige Qualifikation für die Rennen der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie (WTS) holen, nachdem die Deutsche Triathlon Union (DTU) ihre Kriterien kurzfristig geändert und seine eigentliche Qualifikation aus dem Weltcup in Mooloolaba (AUS) nicht akzeptiert hatte. Dieses Ziel muss er nun begraben und damit wahrscheinlich auch die WM-Serie 2018.

«Durch die DTU und Krankheit werde ich nun wohl die WM-Serie verpassen», ist Schwetz frustriert. Aufgrund der Meldefristen für die jeweiligen Rennen kann er auf Weltcup-Ebene frühestens am 7./8. Juli im ungarischen Tiszaujvaros wieder starten. Im Erfolgsfall bliebe noch eine Startmöglichkeit beim WTS-Wettkampf in Montreal in 2018. «Das ist wirklich ärgerlich, da meine Saisonplanung samt gutem Resultat in Mooloolaba mit auf die WTS ausgerichtet war. Warum die DTU ihre Nominierungskriterien Ende Februar noch einmal verändert hat, ist mir anhaltend schleierhaft.»

Seit wenigen Tagen hat Schwetz nach seinem mehrmonatigen Neuseeland-Aufenthalt seine Zelte im hessischen Kirchhain aufgestellt. Bei einem Grand Prix-Rennen in Frankreich, vergleichbar mit der Bundesliga in Deutschland, wollte er sich die finale Rennhärte für den Auftritt in Astana holen. Die äußeren Bedingungen mit kalten Temperaturen und Dauerregen sorgten aber leider für einen Härtefall des Immunsystems. «Zu allem Überfluss wurde noch mein Rückflug am Abend gecancelt und die Flieger am Folgetag waren ausgebucht», erklärt Schwetz, dass ein Unglück selten alleine kommt. «Acht Stunden nächtliche Heimfahrt im Mietwagen waren dann nicht wirklich regenerativ und gesundheitsfördernd.»

«Bangemachen gilt indes nicht, ich kann die Situation ja nun auch nicht ändern.» Wie die nächsten Stationen von Schwetz aussehen werden, entscheidet er mit Trainer Dan Lorang und Management in den nächsten Tagen und hofft auf keine weiteren Hindernisse, vom Verband und vom Immunsystem.

Foto: zVg vom Management Maximilian Schwetz

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