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27 Apr

«Mein erstes Non-Drafting-Rennen: interessante Erfahrung!»

In Neukaledonien durfte Profi-Triathlet Maximilian Schwetz im zarten Alter von 27 Jahren eine Premiere feiern. Zum ersten Mal absolvierte der Sponser-Sportler ein Rennen mit Windschattenverbot – und durfte sich gleich über die Bronze-Medaille freuen.

Der Kurzdistanz von 1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen blieb Maximilian Schwetz allerdings beim Triathlon Nouméa treu. Am Ende stand ein dritter Platz in der Gesamtzeit von 1:54:36 Stunden zu Buche. Geschlagen geben musste sich der Physiker den beiden Neuseeländern Hayden Wilde und Kyle Smith.

«Mein erstes Non-Drafting-Rennen war eine interessante Erfahrung», konstatierte Schwetz im Ziel, der angesichts der Tatsache, dass er im Gegensatz zur Konkurrenz nicht auf einem Zeitfahrrad unterwegs war, auch nicht unzufrieden war mit diesem Resultat. Allerdings hätte der Wettkampf positiver starten können, denn beim Schwimmen kamen denjenigen Elite-Startern, die sich in der Startmitte aufgestellt hatten, die Age Group-Athleten in die Quere. «Die waren alle offenbar so heiß auf das Rennen, dass sie leider nicht das Startsignal abwarten konnten», beschreibt Schwetz. «Somit haben sie unter anderem mich überlaufen und ich fand mich erst einmal in einem großen Age Group-Pulk wieder.»

Als Top-Schwimmer arbeitete sich Schwetz zwar aus diesem heraus und auch an die Spitze des Feldes, doch nach 19:18 Minuten entstieg er dem Pazifik nicht wie erhofft mit einem Vorsprung, sondern mit den Hauptkonkurrenten an den Füßen. Der Radpart brachte dann erwartungsgemäß einen Rückstand. «Ich habe konstant die Vorgaben meines Trainers Dan Lorang eingehalten und erfreulicherweise hatte ich am Ende nur knapp drei Minuten verloren. Da hatte ich mit mehr gerechnet ob des fehlenden Zeitfahrrades.»

60:25 Minuten dauerte der Split im Sattel und auf Rang vier machte sich Schwetz auf die sehr windige Laufstrecke und die Verfolgung eines Trios, das gemeinsam in die Laufschuhe gewechselt war. Nach 32:45 Minuten hatte er mit der besten Laufzeit des Tages zumindest einen Konkurrenten noch einholen können und einen Bronzerang erkämpft.

Nach diesem ersten Abstecher in ein anderes Rennformat geht es für Schwetz nun wieder darum, seine Chance in Angriff zu nehmen, bei der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie der Internationalen Triathlon Union zu starten. Dafür reist er demnächst gen Astana in Kasachstan, um am 19. Mai beim Weltcup die neuen Kriterien der Deutschen Triathlon zu erfüllen.

Foto: zVg von Management Maximilian Schwetz

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