04 Apr

Platz 4 – knapp am Podest vorbei

Nach der langen Winterpause ging es für Sponser-Sportler Max Dilger endlich wieder los. Der erste Adrenalinkick startete gleich mit einem spannenden Wochenende. In Poznan, seinem polnischern Ligaclub, wurde das erste Training der Saison absolviert.

Am Karfreitag startete Max Dilger hochmotiviert in die ersten Runden, um sich mit Material und Bahn erst mal vertraut zu machen. Eine Abstimmung der Bikes war bald gefunden und so ging es dann an die Feinarbeit der Technik und Optimierung auf der Bahn. Mit dem Ergebnis des ersten Tages war das Team um Max Dilger ganz zufrieden. Am Samstag ging es dann bei recht frostigen Temperaturen in die nächsten Runden mit Startbandtraining und Rennmodus. Für Max Dilger endete dieses Training jedoch vorzeitig etwas schmerzhaft. Mit einem guten Start ging es in die erste Kurve, doch dann erwischte er eine Rille und ging mit einem kapitalen Aufsteiger unsanft zu Boden. Da er jedoch am Ostersonntag unbedingt in Neuenknick das erste Rennen der Saison bestreiten wollte, beendete er das Training in Polen etwas vorzeitig.

Über Nacht ging es dann zurück in das 600 km entfernte Neuenknick. Auch hier waren die Temperaturen recht frostig, doch es war trocken und das erste Rennen der neuen Saison konnte gestartet werden. Die Besonderheit und was die Spannung in Neuenknick erweitert, ist das Sechser-Speedway. Es wird dann schon mal recht eng in der ersten Kurve, wenn 6 Mann in eine Ecke starten. Max Dilger startete noch etwas angeschlagen in sein erstes Heat, doch konnte er dieses auf Platz vier abschließen. Seinen zweiten Rennlauf konnte er nach einen Blitzstart und einem packenden Zweikampf als Sieger beenden. Um am Ende vielleicht im Finale dabei zu sein, galt es in jedem Lauf Punkte zu sammeln und das gelang ihm auch mit Position drei im dritten Heat. Nun noch einen Vorlauf und es mussten nochmals Punkte her, um ganz sicher in das Semifinale einzuziehen, und dieses war mit einem zweiten Platz gesichert. Aus den Semifinals konnten sich jeweils die drei Ersten den Einzug ins Finale sichern. Auch das gelang Max Dilger mit einem sicheren Platz drei aus seinem Semifinallauf. Für die sechs Finalisten galt es nun mit wieder null Punkten zu starten, und das Einlaufergebnis ist dann auch das Endergebnis. Jeder dieser sechs Fahrer hatte somit die Chance auf den Tagessieg und somit wurde es in der ersten Kurve sehr eng. Zwischen Gafurov und Dilger und Suchecki kam es zu einer Berührung und Dilger musste erneut zu Boden gehen. Als Verursacher wurde Suchecki vom ReRun ausgeschlossen. Max Dilger konnte sich drei Runden, doch etwas angeschlagen auf Position drei halten, doch in der letzten Runde musste er nach zähem Kampf den starken Deddens ziehen lassen. Doch mit Platz 4 in der Gesamtwertung konnte er nach diesem Wochenende ganz zufrieden sein. Am nächsten Wochenende geht es nun nach Herxheim in die Pfalz zu einen Ländervergleich auf der Speedwaybahn.

Foto: Sandra Jejzner zVg von Max Dilger Racing

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