PIC OF THE MONTH

Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird im November 2018 das Everest Trail Race bewältigen, nachdem er auf seinem Run for Children das Atacama Crossing geschafft hat. » Mehr dazu
20 Apr

Missglückte Boxenstopps verhindern eine Top-Platzierung

Nach dem 12-Stunden-Rennen in Bathurst erfolgte für Christopher Haase nun auch der Saison-Auftakt in Europa: Beim ersten Rennen der Blancpain Sprint Series im belgischen Zolder pilotierte der Sponser-Sportler gemeinsam mit dem jungen Franzosen Simon Gachet einen Audi R8 LMS vom Team SAINTéLOC Racing.

Christopher Haase dazu: «Wir hatten bereits in den freien Trainings ein gutes Auto, allerdings immer wieder kleinere Grip-Probleme, speziell mit neuen Reifen. Das zog sich auch durch die Qualifyings, wo Simon den zwölften und ich den siebenten Startplatz für die Rennen herausfahren konnten.» Im ersten Rennlauf, den Simon Gachet als Startfahrer in Angriff nahm, gab’s nach einem missglückten Boxenstopp Platz zehn und somit die ersten Punkte: «Simon macht einen super Job, er ist wirklich talentiert, ein toller Teamkollege. Leider hatten wir beim Stopp sehr viel Pech, aber das passiert halt ab und zu. Ohne diesen Zeitverlust wäre eine Top-Fünf-Platzierung möglich gewesen», so Christopher Haase.

Im zweiten Rennen fuhr Haase den Start-Turn, prompt wurde er in den ersten Kurven touchiert: «Am Start ging es sehr aggressiv zur Sache. Obwohl ich wirklich aufgepasst habe, bin ich gleich mehrere Male berührt worden. Dabei ist mir dann der ein oder andere Kontrahent durchgeschlüpft… Schlussendlich hing ich hinter meinem Markenkollegen Alessio Picariello fest – wobei ich zwar etwas mehr Performance im Auto hatte, aber schlicht nicht überholen konnte. Zu allem Überfluss gab’s beim Boxenstopp ein Problem mit einer Radmutter, wodurch wir erneut wertvolle Zeit verloren. Statt in den ersten Fünf kamen wir auf der siebenten Position ins Ziel.»

Damit aber nicht genug, denn lange nach dem Rennen gab’s von den Kommissären noch eine Strafe für ein Vergehen während des Boxenstopps, was das Duo Haase/Gachet auf Platz zwölf – und somit aus den Punkten – warf. Die pragmatische Analyse von Christopher Haase: «Ein ereignisreiches Wochenende, die nächsten Rennen laufen hoffentlich besser und mit etwas mehr Glück auf unserer Seite!»

Fotos: Instagram-Account haase.christopher.driver sowie SRO / Patrick Hecq Photography

Einen Kommentar schreiben