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12 Mrz

«Der Kampf gegen Doping ist mir wichtig»

Kanuslalom-As Florian Breuer hat sich in Australien den Feinschliff für die Saison geholt. Der Sponser-Sportler aus Augsburg hat die nächsten Wettkämpfe schon fest im Blick! Der Feinschliff passt!

«Ich sehe mich technisch und konditionell für eine gute Saison gerüstet» erklärte er nach seiner Rückkehr aus Australien. Bereits zum fünften Mal hatte Florian Breuer mit der deutschen Kanuslalom Nationalmannschaft ein Trainingslager in Penrith, Australien absolviert. Rund dreieinhalb harte Wochen auf und an der Olympiastrecke von 2000 bei optimalen Wetterbedingungen liegen hinter dem 21-Jährigen: Sowohl an den technischen, als auch an den ausdauernden Fähigkeiten wurde gefeilt. «In Australien zu trainieren ist jedes Mal etwas ganz Besonderes. Die Trainingsörtlichkeiten sind mit Wildwasserkanal, nahe gelegenem Kraftraum und optimal ausgestatteten Apartments ein Rundumpaket, das so kein zweites Mal existiert!», so Breuer.

Ein weiterer Vorteil des Trainingsorts: Neben den deutschen Athleten trainierten zeitgleich auch Spitzensportler aus anderen Nationen. Breuer und seine Teamkollegen hatten so die Chance, das Training anderer Weltklasse-Kanuten, darunter mehrere olympische Medaillengewinner, hautnah mit zu verfolgen und dadurch das eigene Können zu verbessern. «Ich denke, dass wir das Trainingslager auch in diesem Jahr wieder optimal genutzt haben. Wir hatten harte Trainingseinheiten, die uns einiges an Kraft und Schweiß gekostet haben. Und noch viel wichtiger: Wir haben uns ideal auf die bevorstehende Saison vorbereitet. Ich bin überzeugt, dass wir nun gestärkt in die weiteren Wettkämpfe gehen können», so der frischgebackene Polizeimeister. Zugleich dankte er dem Deutschen Kanu Verband, der mit der Organisation des Trainingslagers und einem absolut reibungslosen Ablauf optimale Voraussetzung für die Saisonvorbereitung geschaffen habe. Auch dem Thema Doping musste sich Breuer während des Trainingslagers stellen. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) verlangte von ihm Blut- und Urinproben, die auf verbotene Substanzen im Körper geprüft wurden. Breuer gab sich bei diesem Thema gelassen und entschlossen zugleich: «Dopingkontrollen gehören zum Spitzensport einfach dazu. Ich finde es wichtig, dass solche Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden. Sie sichern die Echtheit unseres Sports und das Vertrauen in unsere Leistung und in die unserer Konkurrenten. Der Kampf gegen Doping ist mir wichtig und dafür nehme ich gewisse Unannehmlichkeiten gerne in Kauf.»

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Florian Breuer nach dem Trainingslager in Australien nicht. Nur einen Tag nach der Ankunft absolvierte Juniorenweltmeister von 2014 und 2016 bereits die erste Trainingseinheit in der Heimat. Wenig später folgte der alljährliche sportmedizinische Check in der Ulmer Sportklinik, den alle Profisportler absolvieren müssen, um ihre Eignung für den Profisport bescheinigt zu bekommen. Ende März wartet der nächste internationale Wettkampf auf Florian Breuer. Es geht wieder in Richtung Süden: diesmal in die slowenische Stadt Solkan. Dort findet das zweite Weltranglistenrennen der neuen Saison statt. Florian Breuers Ziele dafür sind klar definiert. Er will schnellstmöglich optimal in den Wettkampfmodus kommen, damit er bei den nationalen Qualifikationen Ende April vorne mitmischen und sich für das Nationalteam qualifizieren kann.

Foto: Alexander Funk zVg Florian Breuer

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