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15 Feb

Radsturz in der Wechselzone kostet Top-Ten-Platz

Für die 23-jährige Julia Hauser startete die Saison 2018 beim ITU-Weltcup in Kapstadt nicht nach Wunsch. Der Sponser-Sportlerin, die mit der zweiten Gruppe nach dem Schwimmen aus dem Wasser kam, unterlief beim Wechsel auf das Rad ein Flüchtigkeitsfehler, der zu einem Sturz und einer Verletzung am Finger führte. Den Rückstand auf das Hauptfeld konnte die Olympiastarterin von Rio nicht mehr gut machen und beendete das Rennen auf dem 14. Platz.

Die Vorfreude auf den Saisonstart in Südafrika war groß, konnte Julia Hauser doch vor einem Jahr in Kapstadt den 11. Platz erringen. Die Zeichen für ein Top-Resultat standen gut, denn Hauser konnte sich mit ihrem neuen Coach Andreas Prem sehr intensiv auf die neue Saison, die bereits richtungsweisend für die Olympischen Spiele Tokio 2020 ist, vorbereiten.

«Ich bin mit meinen Einzelleistungen eigentlich zufrieden. Ich war beim Schwimmen sehr gut dabei und konnte mit der zweiten Gruppe das Wasser verlassen. Meine Zeit in der Wechselzone war gut, ich bin dann aber einer Kontrahentin auf das Hinterrad gefahren und gestürzt. So etwas darf mir nicht passieren und hat mir ein Top-Ten Resultat gekostet», analysiert eine enttäuschte Hauser ihren Wettkampf. Trotz Schmerzen am verletzten Finger zeigte Julia noch eine beherzte Leistung am Rad und die fünftbeste Laufzeit. Den Zeitverlust durch den Sturz konnte sie jedoch nicht mehr aufholen.
Hauser beendete die 750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen mit 2:47 Rückstand auf die Siegerin in einer Zeit von 1:01:05.

Foto: ÖTRV/Martin Steiger zVg von Maschkan & Kux Sports Consulting GmbH

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