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Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird ab September 2018 in sieben Monaten ganze sieben Multi-Stage-Läufe auf allen sieben Kontinenten der Welt bestreiten. » Alles über seinen «Run for Children»
13 Jun

«Ich konnte meinen Vorjahressieg erfolgreich verteidigen!»

Beim Schwimmen im kühlen Murtensee fühlte ich mich von Anfang an wohl und konnte vorne für Tempo sorgen. Da Windschattenfahren auf dem Rad verboten war, kam für einmal auch wieder mein schnelles Zeitfahrrad zum Einsatz, welches im Gegensatz zu meinen Strassenrädern ein eher stilles Dasein im Keller fristet. Schon im ersten Anstieg konnte ich mich von den letzten Mitkonkurrenten lösen und drückte aufs Tempo.

Obwohl der Vorsprung stark anwuchs, wurde es plötzlich nochmals eng, als meine Verfolger gleich nach mir in die Wechselzone einbogen, um sich auf die abschliessenden 10km zu machen. Was war geschehen? Wegen eines Unfalles auf der Radstrecke wurde ich von den Streckenposten umgeleitet. Im Gegensatz zu meinen Konkurrenten, die einige Minuten später auf der Originalstrecke bleiben durften. Quartierstrassen, stehende Autokolonnen und ein geschlossener Bahnübergang, bei dem ich zuerst noch warten musste, bis der Zug vorbei war, waren nun die härtesten Widersacher. Aber ich habe mittlerweile ja doch schon einiges miterlebt, so dass mich nichts so schnell aus der Bahn bzw. aufs Gleis wirft!

Mit einem soliden Lauf konnte ich doch noch einen ungefährdeten ersten Sieg einlaufen. Diesen Schwung aus dem Flachland möchte ich nun gleich auch in die Österreichischen Alpen mitnehmen, wenn am kommenden Wochenende in Kitzbühel das nächste WM-Rennen ansteht. Wie gewohnt könnt ihr dieses auch wieder am TV mitverfolgen (ZDF/ARD und ORF. Start ist Samstag um 14.30). Zum Glück trifft in Kitzbühel nur einmal pro Stunde ein Zug ein! Da bleibt nur zu hoffen, dass mittlerweile auch die hartnäckigsten Après- Skifahrer die Strecke freigegeben haben… Mit sportlichen Grüssen, Euer Ruedi

 

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