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Der Schweizer Ultraläufer Maik Becker wird ab September 2018 in sieben Monaten ganze sieben Multi-Stage-Läufe auf allen sieben Kontinenten der Welt bestreiten. » Alles über seinen «Run for Children»
11 Mai

Mit Sponser rutscht’s sich länger und schneller!

Hätten Sie gewusst, dass «Distanzrutschen» eine Sportart ist? Eine, die es sogar ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft hat? Dann mal der Reihe nach. Wettrutschen heisst die Sportart, welche im Hallenbad ausgeführt wird und folgende Regeln kennt:

Die Rutschhaltung ist vorgeschrieben mit den Füßen voraus, sitzend oder liegend. Die Verwendung reibungsmindernder Substanzen, wie Öle oder Folien ist verboten. Die Verwendung von Hilfsmitteln oder Zusatzgewichten ist nicht erlaubt.

Der Sport Distanzrutschen ist Weltweit einmalig und erfordert ein enormes Mass an Durchhaltevermögen und Kondition. Denn es wird während 4 Stunden nicht nur gerutscht, es müssen auch immer wieder von neuem neun Stockwerke bewältigt werden. Das Wasser und Chlor behindert einem beim Atmen, und die Füsse Sind voll blasen.

Beim 4-Stunden Distanzrutschen vom 18. November 2010 hat ein Team von neun Deutschen und einem Schweizer den Sprung – pardon, den Rutsch – ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft. In der erstmals eingeführten Mixed-Team Disziplin über vier Stunden erreichte das 10er-Team bestehend aus Peter Hecker (Waldkraiburg), Florian Pfeiffer (Uslar), Dennis Bettin (Düsseldorf) Stefan Servos (Kleve), Markus Sekta (Schnelldorf), Kersin Nina Bauer (München), Steve Schild (Zürich, Schweiz), Michael Radowsky (Amberg), Kristian Milde (Waldkraiburg), Domenic Tollens (Kleve) auf Anhieb einen neuen Guinness-Weltrekord über 320,68 km.

Dieser sollte nun am 7. Mai 2011 egalisiert oder verbessert werden. Zum Wettkampf waren die Sportler der US-Army angereist. Deren Ziel war es, den Weltrekord zu verbessern. Das hat glücklicherweise nicht geklappt, da das Deutsch-/Schweizer-Team den Sieg errungen hat – allerdings ohne einen neuen Rekord aufzustellen.

Was bleibt, sind schöne Erinnerungen an einen aussergewöhnlichen Wettkampf, bei dem auch Sponser durch den Sportler Steve Schild aus Zürich mit dabei war.

Herzlichen Glückwunsch!

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