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Wie steht man ein 24-h-Bike-Rennen ohne Magenprobleme durch? Sponser-Sportler Philipp Mader verrät uns seinen Verpflegungs- und Material-Plan vom 24-h Rad am Ring.
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01 Dez

«Mit meinem Verpflegungsplan macht mein Magen 24 h lang problemlos mit!»

Seine Leidenschaft sind Ultra- und 24-h-Radrennen auf dem Mountainbike. Darin ist Philipp Mader (25) vom Team2Beat richtig gut und enorm erfahren. Mehrfach hat der Sponser-Sportler als Einzelfahrer beim 24-h-Rad am Ring Mountainbike bereits Titel und Podestplätze (Overall und AK) geholt. Sein nächstes grosses Ziel ist das Race Across Germany 2018. Exklusiv gibt uns der Wirtschaftsstudent aus Meschede einen Einblick in sein akribisches Verpflegungs- und Material-Drehbuch für 24-h-Stunden Rennen.

In seiner Excel-Tabelle schildert uns Philipp Mader im Detail, wann er welche Menge an Nahrung zu sich nimmt und welche Wartungsarbeiten sein Team zu erledigen hat. Philipp dazu: «Was den Sport angeht, betreibe ich das schon sehr ambitioniert und hin und wieder etwas zu pedantisch, wenn es um die Vorbereitung der Saisonhighlights geht; egal ob Training, Ernährung oder Material. Dafür bin ich dann bei anderen Dingen etwas chaotisch.» Aber letzten Endes darf man sagen: Der Erfolg gibt Philipp recht!

» Download Verpflegungs- und Materialplan (PDF)

In den 24 Stunden eines Wettkampfs verpflegt sich der Sponser-Sportler nicht nur mit Nudeln, Riegeln, Gels und Activator-Koffeinshots, sondern nimmt auch regelmässig Salztabletten ein. «Magenmäßig hatte ich eigentlich nie größeren Stress. Gut, bei 24-h-Rennen kam es nach 18-20 Stunden hin und wieder vor, dass der Magen etwas rumort hat, aber das ließ sich eigentlich immer mit etwas Salzigem gut beheben. Was das betrifft, kann ich wirklich auf Holz klopfen.»

Man darf annehmen, dass die Tabelle im Hinblick auf seine nächste sportliche Herausforderung noch ein wenig verfeinert und ausgebaut werden wird. Das Race Across Germany von Aachen nach Görlitz ist sein großes Ziel für 2018. «Ich bin jetzt schon zweiundzwanzig 24-h-Rennen gefahren (sowohl im Team als auch Solo) und hatte das Gefühl, eine neue Herausforderung zu brauchen. Da war es natürlich klar, dass ich auf die Straße umsatteln müsste. Etwas Längeres als 24 Stunden gibt es für Mountainbiker leider nicht. Das Rennen habe ich als Charity-Aktion für die Deutsche Kinderkrebsstiftung organisiert. Man kann dann nach dem Rennen direkt an die Stiftung spenden (pro Kilometer und pro Stunde, die ich unter der Maximalzeit bleibe). Für ein Spendenformular mit allen Infos brauchen mich Interessierte nur anzuschreiben.»
Kontakt zu Philipp Mader: facebook.com/philipp.mader.14

Wir bedanken uns herzlich für diesen interessanten Einblick in die Ernährungs- und Materialstrategie beim 24-h-Stunden-Wettkampf und wünschen Philipp Mader für die kommende Saison alles Gute.

Fotos: NW-Fotografie zVg von Philipp Mader

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