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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

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03 Nov

2. Rang und gleichwohl keine Hawaii-Quali

Sponser-Sportlerin Iris Tiedeken nimmt uns mit zu ihrem Wettkampf an der Costa Brava. Obwohl sie beim Ironman Barcelona 2017 alle Kräfte mobilisierte und mit einem hervorragenden 2. Rang in ihrer AK abschloss, reichte es am Ende knapp nicht für die begehrte Qualifikation für die WM auf Hawaii. In ihrem Bericht erfahren wir alle Details:

«Für meinen Hauptwettkampf, den Ironman Barcleona, war ich sehr gut vorbereitet, sogar mein Bruder als Supporter war dabei! Der Wettkampf wurde um einen Tag vorverlegt und die Radstrecke wieder angepasst auf die alte flache Version, die ich aus 2015 schon kannte. Mir wäre lieber gewesen, in die Berge zu fahren, auf der flachen Strecke sind einfach zu viele Athletinnen beim Windschattenfahren (später mehr dazu).

Das Rad einstellen und die Beutel aufhängen hat für mich jedes Mal etwas «Befreiendes», als wäre ein Teil des Ironman bereits erledigt. Durch die AWA Nummer 169 war mein Stellplatz perfekt, kein Problem es in dem Gewusel zu finden.

Ein später Start aufgrund des Sonnenaufganges kam mir gelegen, die Nacht vorher schlafe ich nie richtig. Dennoch war ich etwas aufgeregt vor dem Rolling Start. 8:20 Uhr ging es los, so richtig wollte sich niemand vorn hinstellen – später wusste ich warum. Somit war ich bereits in der 5. Reihe und freute mich auf das Schwimmen. Genial, ohne Wellen dieses Mal preschte ich los, es war total easy und locker, mit einer guten Zeit von 58 min erreichte ich weit vorn im Feld die erste Wechselzone. Auf dem Rad gab ich dann alles, wollte möglichst nichts anbrennen lassen, dachte ich wäre als 1. in der AK aus dem Wasser, aber sicher ist man durch den Rolling Start nicht. Ich drückte ordentlich aufs Gas. Auch gegenüber war es noch übersichtlich, das sollte sich leider extrem ändern in der 2. Radrunde, die TeilnehmerInnen fuhren in grossen Pulks hinterher und da kann man allein wenig anstellen. Nach fast 2.5 Runden überholte mich eine Gruppe, mittendrin eine Konkurrentin und der Schiedsrichter schaute nur zu, bis sich bergauf (kleine Wellen) die Gruppe etwas auseinanderzog. Strafen gab es keine!

Etwas verunsichert ging ich auf die Laufstrecke – gänzlich ohne Informationen leider. Im Zielbereich standen die Bekannten und riefen mir den Abstand zu, nun konnte ich meine Taktik überdenken. Leider zu spät, wie sich herausstellte, ich ging mutig die ersten 12 km an, doch mein Bein/Hüfte machten da nicht mit, zwangen mich zum Stehenbleiben leider. Ein paar Versuche zu dehnen und auch den Fuss zu lockern kosteten weitere Minuten, ich habe ans Aufgeben gedacht vor Schmerzen. Mit zwei-drei grossen Schlucken Cola pur kam aber zum Glück Energie zurück und ich trottete weiter, schickte alle Energie an die schmerzenden Stellen und konnte 1.5 Runden absolvieren (Hälfte). Leider kam wieder ein Krampfschub Mitte der zweiten Runde, auch hier blieb mir nur stehenbleiben, dehnen, warten…

Jede Verpflegung nutzte ich danach, um zu dehnen, bis ich die 2 Runden geschafft hatte. Nun gab es kein Stehen oder Gehen mehr, langsam trabte ich durch die Verpflegungen und gab auf den Strecken Gas. Ich sah, dass die 10 Stunden möglich waren, so «sprintete» ich die letzten 6 km (4:30) ins Ziel, unter 10 h klappte nicht mehr, aber hey, immerhin trotz der Pausen so eine Zeit! Überglücklich (dass ich mental und körperlich so topfit war) rannte ich ins Ziel, egal welcher Platz und welche Endzeit es nun war. Mit 10:02 ist das meine 4. beste Ironman Zeit!

Der Wermutstropfen kam am Sonntag bei und nach der Siegerehrung, 2. Platz in der AK, aber die ersehnte Quali für Kona war weg! Schade, wenn das so unsportlich erreicht wird, aber ich habe alles gegeben (ohne fremde Hilfe)!»

Fotos: zVg von Iris Tiedeken

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