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21 Okt

«Wahnsinns-Zeiten beim Tegernsee-Halbmarathon und München Marathon!»

Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Das hat auch Sponser-Sportler Leopold Grimm erfahren. Wegen eines Defekts an seiner Lauf-Uhr «musste» er den Tegernsee-Halbmarathon nach Gefühl laufen. Was dabei herauskam? eine neue, sensationelle Bestzeit und am Ende ein Podestplatz in seiner AK. Sein Bericht:

«Erholt nach zwei Wochen Urlaub ging ich in die letzte Vorbereitungsphase für den München Marathon 2017, um dort die 3 h zu knacken. Das Trainingspensum war sehr hoch, zum Teil 120 km pro Woche. Als Trainingslauf habe ich mir den Halbmarathon am Tegernsee herausgesucht, drei Wochen vor München. Zielzeit 1:22 h. Durch das hohe Laufpensum in den Wochen zuvor habe ich mich entschlossen, eine 1:22 h anzulaufen, was immerhin eine gute HM-Zeit gewesen wäre. Am Wettkampftag selbst war dann meine Uhr defekt, leider war das Stoppen der einzelnen Kilometer nicht möglich. Also lief ich einfach nach Gefühl. Die Durchgangszeit bei 10 km lag bei knapp unter 37 min.

Überrascht und wissend, dass ich viel zu schnell unterwegs sei, hörte ich in mich und fühlte mich aber gut. Das Tempo behielt ich bei und konnte mit einer 1:18:32 h ins Ziel Laufen. Wahnsinns-Zeit!

Auslaufen, ab unter die Dusche und dann zu Kaffee und Kuchen am Tegernsee. Während dessen zeigte mir dann mein Papa die Ergebnisse. Gesamt 9. von 3500 Läufern und 3. Platz in der Altersklasse, heißt so viel wie: Ich hätte einen Pokal bekommen! An dieser Stelle wäre der Affen-Emoji gut, der die Hände vor die Augen hält…

Weiter ging es mit dem Lauftraining für München. Mit dieser Halbmarathon-Zeit und einem Schnitt von 3:43 min/km wusste ich, die 3 h wären drinnen, 2:55 h sollte auch noch gehen. Geht sogar eine 2:50 h? Ich konnte mich nicht entscheiden, wie ich den Marathon angehen sollte. Nach einem langen Gespräch mit einer guten Läuferin war mir klar: Wer nichts riskiert, kann nichts erreichen. Der Plan stand fest: Der HM soll bei einer 1:23 überquert werden, um in der zweiten Hälfte noch zu erhöhen.

Meine beste Marathonzeit ist eine 3:08:55 h. Das Vorhaben für diesen Marathon war alles andere als vergleichbar. Eine komplett neue und unbekannte Welt stand mir am Sonntag zum München Marathon bevor.

Böllerschützen und los ging es auf die 42 km durch München. Zu Beginn mussten wir uns bis km 5 die Strecke mit den 10 km Kandidaten teilen, das Feld lies ein konstantes Laufen noch nicht zu, viele Ausweichmanöver verhinderten die angepeilte Zeit anzugehen.

Als das Feld sich teilte, kam man gut in seinen Rhythmus. Die verlorene Zeit zu Beginn wollte ich im schönen Englischen Garten wieder kompensieren. Kilometerzeiten von 3:52 min. waren deutlich zu schnell. Etwas durcheinander erreichte ich dann den Split beim Halbmarathon mit einer 1:23:50 h. Alles in Ordnung. Wissend, dass eine 1:23 als Durchgangszeit zu schnell war, versuchte ich in der zweiten Hälfte einfach konstant weiter zu machen und die Geschwindigkeit zu halten. Unerwartet früh begann ich dann ab km 28 die Sekunden zu verlieren. Schnitt um 4:05 auf 4:15 bis zu 4:20 waren die Folge. Zum Glück konnte ich mich ab km 35 wieder fangen und spulte die letzten Kilometer bis ins Olympiastation runter. Deutlich erhöhen konnte ich leider nicht mehr. Die große Aufgabe war es, diesen schlechteren Schnitt zu halten, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. 

Im Ziel angekommen war es eine super Zeit mit 2:51:05 h für den Marathon, die mich sehr zufrieden macht. Der Verlauf des Wettkampfs ist einen Tag danach betrachtet immer noch nicht zufriedenstellend. Auf jeden Fall war es eine super Erfahrung zu sehen, was passiert, wenn man sich in der ersten Hälfte übernimmt.

Jetzt heißt es erstmal Saisonpause. Sind wir gespannt, wo der Name Leopold Grimm im Jahr 2018 zu finden sein wird…»

Fotos: Sportograf, erworben & zVg von Leopold Grimm

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