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15 Okt

«Es gibt immer viele schwierige Entscheidungen in solchen Projekten»

Das hatte sich Daniel Arnold anders vorgestellt. Der Schweizer Extrembergsteiger wagte im Sommer 2017 eine erneute Expedition nach Pakistan auf den Choktoi-Gletscher. Sein Ziel war die Besteigung des Ogre1 über den Ostpfeiler. Am Ende zeigte sich die Natur von ihrer stärksten Seite. Wächtenabbrüche, Nassschneelawinen und Steinlawinen zwangen das Team um Daniel Arnold zur Rückkehr. Gleichwohl möchten wir an dieser Stelle seinen spannenden Projekt-Bericht abdrucken und ausserdem die schönsten Bilder mit Sponser publizieren.

«Unsere diesjährige Expedition ging erneut nach Pakistan. Wie schon vor zwei Jahren sollte der Ausgangspunkt der Choktoi-Gletscher sein. Das Ziel, die Besteigung des Ogre1 über den Ostpfeiler. Alex, Mario, Christian und ich machten uns nach Ankunft im Basislager ans Akklimatisieren und Auskundschaften von ‹unserem› Berg. Die erste Ernüchterung kam schon bald, fast kein Altschnee, dafür umso mehr Neuschnee machten uns sehr zu schaffen. Das Wetter war grundsätzlich sehr schlecht. Weit weg von stabilem Hochdruck. An den wenigen schönen Tagen wurde es dann sofort so heiss, dass bereits um 6 Uhr die ersten Nassschnee-Lawinen abgingen. Dass dieser Faul-Schnee auch zum Aufsteigen nicht ideal war, ist selbstverständlich. Trotzdem versuchten wir es immer wieder. Unsere Strategie, in der Nacht zu klettern, funktionierte leider auch nur halbwegs. Denn es dauerte schon einige Stunden, bis der Schnee hart wurde in der Nacht und bis zum Sonnenaufgang blieb uns nur wenig Zeit zum Klettern.

Das Hauptproblem war ein Eisbruch, welchen wir beim Auf- und Abstieg passieren mussten. Nur ein Sonnenstrahl genügte und es wurde gefährlich dort. In der Nacht dort aufzusteigen war kein Problem, wir wussten aber genau dass wir jetzt in der Sackgasse waren bis zur nächsten Nacht!
Riesige Wächtenabbrüche, Nassschneelawinen und Steinlawinen donnerten meist nur wenig später genau dort nach unten, wo wir vor wenigen Minuten noch waren! Diese Situation gab es mehrmals, und das war auch der Grund, unser Glück nicht noch mehr herauszufordern und wir beschlossen es nicht weiter zu versuchen.

Klar bin ich enttäuscht. Ich bin aber überzeugt, dass zu oft eingegangenes, objektives Risiko einmal nicht mehr gut ausgeht. Abgesehen finde ich es auch dumm, etwas Absehbareres nicht ernst zu nehmen. Die Leidenschaft für die Berge ist ungebrochen, das viel Wichtigere ist und bleibt aber die Gesundheit. Es gibt immer viele schwierige Entscheidungen für solche Projekte. Die Rahmenbedingungen hier in Pakistan waren aber vom Anfang an nicht gut, die objektiven Gefahren zu hoch und somit für mich nicht schwierig zu akzeptieren, dass wir den Gipfel nicht erreichen konnten.»

Fotos: ZVG/Daniel Arnold; www.daniarnold.ch

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