07 Sep

Mountainbike-Abenteuer inmitten Schweizer Bergkulisse

Das sechstägige Mountainbike-Etappenrennen Perskindol Swiss Epic findet vom 11. bis 16. September 2017 zum vierten Mal statt und führt erneut durch die fantastische Walliser Bergwelt. Das Teilnehmerfeld, bestehend aus 30 Nationen, fährt in fünf Etappen von Grächen über Leukerbad nach Zermatt. Trotz der Mountainbike-WM, die unmittelbar zuvor in Australien stattfindet, starten verschiedene Weltklasseathleten aus der internationalen Profi-Mountainbike-Szene bei Perskindol Swiss Epic 2017.

Rund 350 Kilometer und 12’000 Höhenmeter legen die Zweierteams des Rennformats Swiss Epic in der kommenden Woche zurück. Im Format Swiss Epic Flow, bei dem gewisse Aufstiege zeitneutralisiert mit Shuttles oder Bergbahnen überwunden werden, sind es ebenfalls beachtliche 280 Kilometer, 7500 Höhenmeter und 15’000 Meter abwärts.

Amtierende Cape-Epic-Sieger im Starterfeld

Auch bei dieser Austragung dürfen wir erneut einen spannenden Wettkampf erwarten. Die «ewigen Zweiten», der Deutsche Jochen Käss und der Österreicher Daniel Geismayr vom Team Centurion Vaude, die Perskindol Swiss Epic seit der Erstaustragung stets auf Platz 2 beendet haben, wollen diesmal endlich den längst fälligen Sieg. Dagegenhalten werden die Schweizer Matthias Stirnemann, amtierender Cape-Epic-Sieger, und Andri Frischknecht, zweifacher Etappensieger beim diesjährigen Cape Epic, vom Scott Sram MTB Racing Team. Auch die Spanier Francesc Guerra Carretero und Enrique Morcillo Vergara vom Buff Scott MTB Team dürften ein Wörtchen mitreden.

Bei den Damen haben mit der ehemaligen Schweizer Marathon-Weltmeisterin Esther Süss und der Schwedin Jennie Stenerhag die überlegenen Gewinnerinnen des diesjährigen Cape Epic vom Team Meerendal CBC die Favoritenrolle inne. Die Schweizerin Ariane Lüthi und die Belgierin Alice Pirard, Team Spur-Wallonie, werden aber bestimmt auch vorne mitmischen.

Prominenz im Flow-Format
Auch im Rennformat Swiss Epic Flow sind dieses Jahr einige Grössen aus dem Mountainbike-Sport dabei. So stehen hier zum Beispiel der Schweizer Enduro-Profi Ludo May aus dem BMC-Team oder Frans Claes aus Belgien, Sieger der UCI Marathon World Series 2017, am Start. «Ich habe noch nie während eines Rennens einen Lift benutzt!», meint Frans Claes verschmitzt. «Ich habe aber von vielen anderen Perskindol Swiss Epic Teilnehmern gehört, dass die Trails und die Abfahrten super schön sind. Das Rennformat Flow zu fahren, wird für mich daher sicherlich eine Woche voller Mountainbike-Spass in einer wunderbaren Landschaft! Ich freue mich daher sehr auf meine erste Teilnahme!». Zudem startet der erfolgreichste Schweizer Enduro-Profi René Wildhaber zusammen mit dem ehemaligen Skicross-Weltcupsieger Alex Fiva für Red Bull.

Ex-Fussballer Beni Huggel fährt Kurzformat
Eine weitere sehr bekannte Persönlichkeit aus dem Bikesport steht dank dem neuen Charity-Partner Laureus am Start: Der Schweizer Christoph Sauser, mehrfacher Weltmeister und Olympiamedaillengewinner und damit einer der erfolgreichsten Mountainbiker überhaupt, wird als Botschafter für die Laureus-Stiftung Schweiz im Kurzformat Epic 2 Day die zwei letzten Etappen mitfahren. Ebenfalls für Laureus startet Ex-Fussballer Beni Huggel im Kurzformat Epic 2 Day Flos. Bis 2012 war der Basler sehr erfolgreicher Fussballprofi, holte zahlreiche Titel mit dem FC Basel, spielte zwei Jahre für Eintracht Frankfurt in der deutschen Bundesliga und absolvierte über 40 Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft. «Dies ist mein erstes Mountainbike-Rennen – als Fussballprofi hatte ich für sowas ja nie Zeit», so Beni Huggel. «Ich liebe es aber nach wie vor, Sport zu treiben, und probiere sehr gerne Neues aus! Zudem habe ich eine Vorliebe für unsere Schweizer Berge». Auch für die letzten zwei Etappen setzen sich zum Beispiel die Schweizer Skitouren-Rennläuferin Sévérine Pont-Combe, vierfache Gewinnerin der Patrouille des Glaciers, oder der Südafrikaner Kevin Vermaak, Gründer des legendären Cape Epic, aufs Bike.

Streckenverpflegung durch Sponser Sport Food
Zum vierten Mal dabei ist auch Sponser Sport Food als Partner der Streckenverpflegung. An allen Service-Stationen sowie im Ziel werden die Athleten auf hochwertige Sportgetränke (Competition und Sport Tea), Riegel, Gels und Recovery-Produkte von Sponser zurückgreifen können.

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