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16 Sep

«Ich liebe kurze Intervalle mit maximaler Bootsgeschwindigkeit*»

Mit einer Bronzemedaille im Doppelzweier hat sich Debora Hofer (20) an der Seite von Fabienne Schweizer an der U23-WM in Hochform präsentiert. Dass die Sponser-Sportlerin aus dem Berner Oberland heute Kaderathletin ist, hat sie jedoch dem Zufall zu verdanken. Spannende Details über ihren Weg nach oben gibts im Interview.

Debora, welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?

Der Vizeeuropameistertitel im Juniorinnen-Doppelvierer 2015 und noch im gleichen Jahr der fünfte Rang an der Junioren-WM in Rio de Janeiro.

Für welchen Verein und in welcher Disziplin startest Du?

Ich starte für den Seeclub Thun, bin aber zusätzlich noch Mitglied im Seeclub Biel. Die Bootskategorie wechselt ziemlich oft, ich startete schon im Einer, Zweier und Vierer, selten auch im Achter. Was immer gleich bleibt, ist die olympische Renndistanz von 2000m.

Setzt Du voll auf die Karte Spitzensport oder gehst Du noch einer Ausbildung nach?

Zurzeit studiere ich Humanmedizin an der Universität Bern im dritten Jahr. Nach dem Bachelor im Sommer 2018 plane ich aber, mein Studium zu unterbrechen.

Wie bist Du überhaut zum Rudern gekommen?

Per Zufall. In der Primarschule gab es in den Sommerferien einen sogenannten «Ferien(s)pass», bei welchem man vom Besuch bei der Feuerwehr bis zum Blumenstecken Verschiedenstes erleben konnte. Im Rahmen dieses Angebots wollte ich mit elf Jahren eine neue Sportart ausprobieren und entschied mich per Ausschlussverfahren für das Rudern. Am Morgen wäre ich noch am liebsten zu Hause geblieben, doch nach dem Schnuppertag war ich begeistert von diesem schönen Sport. Anschliessend besuchte ich einen Anfängerkurs, begann mit zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche und nahm ein halbes Jahr später an meinem ersten Wettkampf teil.

Welches sind Deine liebsten Trainingseinheiten im Rudern?

Am besten gefällt es mir in einem Mannschaftsboot, welches optimal läuft. Da spielt die Trainingseinheit keine grosse Rolle. Muss ich mich aber für ein Training entscheiden, dann sind es kurze Intervalle mit maximaler Bootsgeschwindigkeit. Sind dazu der See flach und die Temperaturen angenehm, ist mein Tag perfekt. Am wenigsten mag ich Trainings auf dem Ruderergometer oder lange Ausdauereinheiten bei sehr kaltem und nassem Wetter.

Welches ist Dein grösstes sportliches Ziel, das Du je erreichen möchtest?

Eine Teilnahme an den olympischen Spielen ist mein grosses Ziel. Könnte ich dabei noch im Final der besten sechs starten, wäre dies phänomenal.

Welche Sponser-Produkte sind für Dich bei Wettkämpfen wichtig? Und warum?

Um meine beste Leistung abrufen zu können, nehme ich vor einem Rennen einen Activator 200 und bei wichtigen Rennen auch den Lactat Buffer. Nach dem Rennen hilft mir der Recovery Drink, mich möglichst rasch zu erholen und optimal auf das nächste Rennen vorzubereiten.

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Der Competition Sportdrink mit Himbeer-Geschmack. Er hilft mir, meine Leistung während langer Zeit aufrechtzuerhalten, weshalb ich ihn in fast jedem Training benütze.

Treibst Du noch anderen Sport?

Als Alternativtraining gehe ich gerne Rennvelofahren, Joggen, Schwimmen und im Winter Langlaufen.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Sehr wichtig ist mir eine schmackhafte und hochwertige Mahlzeit möglichst bald nach dem Training oder Rennen. Zudem kann ich mich bei einem spannenden Buch oder beim gemütlichen Zusammensein mit Kollegen und Kolleginnen gut erholen. Und auch genügend Schlaf darf für eine rasche Erholung nicht fehlen.

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