29 Aug

«Ich wollte einfach vorne dabei sein!»

Das Ghost Factory Racing Team kehrt zufrieden vom Weltcup-Finale in Val di Sole zurück. Anne Terpstra konnte erstmals ein TOP10 Ergebnis beim Weltcup feiern und Alexandra Engen war mit Rang 16 ebenfalls zurück in den TOP20. Malene Degn beendete das U23 Rennen erneut in den TOP10 und konnte am Ende den sechsten Rang in der Gesamtwertung sichern.

Für Lisi Osl lief das XCO Rennen derweil nicht nach Wunsch: «Ich habe mich die ganze Woche gut gefühlt und natürlich gehofft, an das Ergebnis aus Lenzerheide anknüpfen zu können und in den TOP20 zu landen. Ich bin schon enttäuscht, weil die ganze Saison nicht ganz nach Plan lief. Ich werde die Umstände jetzt erstmal näher analysieren und dann weiß ich etwas mehr.» Beim Start verlor die Kirchbergerin im Mittelfeld zunächst viel Zeit und konnte sich im Anschluss nicht mehr weiter nach vorne kämpfen und beendete das Rennen auf Rang 28.

Alexandra Engen konnte die Saison ebenfalls nicht ganz so gestalten wie erhofft. Nach dem starken 13. Platz zum Saisonauftakt wurde sie in der Folgewoche krank, das wiederholte sich leider beim nächsten Doppelweltcup: «Ich wollte natürlich allen heute nochmal zeigen, dass ich es schon noch kann», grinste die Schwedin kurz nach der Zieldurchfahrt. War sie zunächst noch verhalten gestartet, konnte sie sich mit konstanten Rundenzeiten Stück für Stück nach vorne arbeiten und landete am Ende auf Rang 16 und war sichtlich zufrieden: «Das Rennen hat mir viel Spaß gemacht und es fühlt sich immer gut an, mit den anderen mitfahren zu können und sich nach vorne zu arbeiten. Heute freue ich mich aber vor allem über Annes zehnten Rang, das hat sie sich nach dieser Saison definitiv verdient.»

Eben diese Anne Terpstra konnte es selbst kaum fassen ihr erstes TOP10 Ergebnis auf der Anzeigetafel zu lesen: «Ich hatte heute etwas Verrücktes vor und wollte einfach vorne dabei sein, wenn es in den ersten Anstieg geht, dann habe ich eine weitere Linie genommen als alle für die Kürzere anstanden und auf einmal war ich auf drei.» Die Holländerin kam auf diesem Rang drei aus der Startrunde zurück und ließ sich auch in der Folge von den überholenden Fahrerinnen nicht nervös machen: «Ich wusste ja, dass ich das nicht bis zum Ende durchhalten kann, aber als ich mich dann in der ersten Runde einsortiert hatte, dachte ich mir einfach: ich habe das schon im Griff und gehe jetzt einfach mit.» Von da an kämpfte sie um die Ränge 12 bis 15 und konnte in der letzten Runde nochmal Kräfte mobilisieren, um noch weiter nach vorne zu gelangen. «Ich bin wirklich so dankbar für alle, die mir dabei geholfen haben. Manchmal zweifelt man an sich selbst und genau in diesen Momenten habe ich die richtigen Leute um mich herum und auf einmal klappt’s dann auch. Danke an alle bei uns im Team, ich hatte mir dieses Ziel eigentlich für nächstes Jahr aufgehoben, aber ich denke es ist keiner böse, dass wir das schon mal abgehakt haben,» lachte sie im Ziel.

Malene Degn komplettierte das Rennwochenende mit einem siebten Rang im U23 Rennen und sicherte damit ihren sechsten Gesamtrang ab. Für die Dänin war es die erste komplette U23 Saison in der sie viele Erfahrungen sammeln konnte: «Heute war nicht überragend, aber schon in Ordnung. Ich lag die ganze Zeit auf Rang sechs und ich habe mich die ganze Zeit wie der Köder für die Mädels hinter mir gefühlt. Irgendwann haben sie mich dann auch bekommen, aber ich konnte mich mit der stärksten Fahrerin wieder von den anderen absetzen und bin mit Rang sieben kann ich schon zufrieden sein. Mein Fokus liegt aber auf der Weltmeisterschaft und ich hoffe dort ein gutes Ergebnis einfahren zu können.»

Jeweils aufgeteilt auf die Nationalmannschaften treten die Athletinnen die Reise nach Australien bereits in dieser Woche an. Aufgrund der Zeitverschiebung ist eine frühe Anreise zur Gewöhnung und Akklimatisierung notwendig. Vor Ort bekommen sie außerdem bis zu den Renntagen vom 8.-10. September Unterstützung durch den Ghost Teammechaniker.

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