04 Jul

«Das hed jetzt aber gfäggt!»

Nicole Eiholzer (21) und Dunja Gerson (21) alias Eiholzer-Gerson gehören zu den besten Beachvolleyballteams in der Schweiz. Im Interview verraten sie, was es alles braucht, um im knöcheltiefen Sand eine Top-Leistung zu erbringen. Und sie erklären, wie man in der Schweiz auch ohne «Strandwetter» perfekt trainieren kann.

Wie seid Ihr überhaupt dazu gekommen, Beachvolleyball als Spitzensport zu betreiben?

Dunja: Ich bin durch meine Eltern auf den Sport gekommen, da meine ganze Familie Volleyball spielt. Angefangen habe ich in der Halle mit 8 Jahren und dann erst später mit Beachvolleyball begonnen, wie fast jeder in der Schweiz. Es hat mir aber von Anfang an besser gefallen und so konnte ich mich schnell entscheiden welches ich später professionell machen möchte.
Nicole: Ich war schon als Kind sehr sportbegeistert, habe mit Leichtathletik angefangen und bin dann zum Volleyball gekommen. Ich habe dann auch schnell im Sommer im Sand gestanden und irgendwann geht halt nicht mehr beides zusammen. Da habe ich mich auch für das Beachvolleyball entschieden, das liebe ich einfach.

Wie kommt es, dass Ihr ein Team geworden seid?

Dunja: Durch die ständigen Teamwechsel im Kader, einige beenden ihre Kariere und andere verlassen das Kader, sind wir dann so zueinandergekommen.
Nicole: Ja, als es wieder so ein Wechsel gegeben hat, da eine Spielerin zurückgetreten ist, war für mich schnell klar, dass ich gerne mit Dunja spielen würde, was ja dann auch so geklappt hat.

Könnt Ihr heute vom Beachvolleyball leben oder geht Ihr noch einer Arbeit oder einem Studium nach?

Dunja: Ich mache im Winter immer wieder verschiedene Arbeiten wie z.B. servieren in einem Café. Im Sommer spiele ich nur Beachvolleyball. Allerdings habe ich eine abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau und Gesundheitsmasseurin, auf diesen Gebieten könnte ich also auch arbeiten.
Nicole: Davon zu leben ist extrem schwer, ohne Unterstützung von Sponsoren, dem Verband und der Sporthilfe hätten wir keine Chance. Ich absolviere nebenbei ein Fernstudium. Ich mag die Abwechslung nach dem Training mich noch etwas hinzusetzten und zu lernen.

Wie trainiert man Beachvolleyball in der Schweiz, wenn mal gerade kein «Strandwetter» herrscht, was ja ziemlich häufig der Fall ist?

Dunja: Ja wir haben ein paar Indoor-Beachanlagen in der Schweiz. Eine davon steht in Bern Weissenbühl, wo das ganze Nationalkader trainiert und so auch wir. Dort haben wir 3 Indoorfelder und 6 «normale». Aber Kraft- und Sprungtraining stehen trotzdem an neben den Techniktrainings.
Nicole: Und wir sind auch nicht so zimperlich. Im Sommer trainieren wir auch mal bei Regen draußen. Im Wettkampf kann ja auch jedes Wetter dabei sein, dann ist es gut, dass auch mal im Training zu erleben, auch wenn wir natürlich die Sonne viel lieber haben.

Welches sind Eure größten Erfolge als Team?

Dunja: Ich denke letztes Jahr konnten wir einige Qualifikationen der FIVB bestehen und somit im Hauptwettbewerb starten. In Gstaad war das ein sehr tolles Erlebnis! Und auch die Silber-Medaille an einem Europäischen Turnier (CEV Satellite) war ein gutes Ergebnis. An der Schweizer Coop Beachtour konnten wir uns bereits 5 Podestplätze sichern.
Nicole: Ja da stimme ich Dunja zu. Gstaad war sicher ganz was Besonderes. Wir standen da beide zum ersten Mal im Hauptbewerb eines Major-Turniers (höchste Turnierserie) und konnten uns dort gut verkaufen. Und der zweite Platz am CEV Satellite ist auch noch gut in meiner Erinnerung.

Welcher wichtige Wettkampf steht bei Euch in den nächsten Monaten an?

Dunja: Wir haben noch diverse FIVB Turniere, an denen wir gerne den Sprung ins Hauptfeld schaffen würden. Auch die Europäische Tour geht erst richtig los. Wir haben also noch einiges vor dieses Jahr!

Welches ist das größte sportliche Ziel, das Ihr beide zusammen erreichen möchtet?

Dunja: Ich glaube,das größte Ziel von jedem Sportler, ob Team oder Einzel, sind die olympischen Spiele. Also ist das wohl dann Tokyo 2020.
Nicole: Da stimme ich Dunja voll und ganz zu. Und natürlich viele coole Spiele zu bestreiten, wo man vom Platz geht und sich denkt: «Das hed jetzt aber gfäggt!»

Wie verpflegt man sich in einem Beachvolleyballmatch? Was ist da wichtig?

Dunja: Ich trinke eigentlich nur Wasser und schaue, dass ich vorher genügen esse. Oder vielleicht einmal eine Banane während dem Spiel.
Nicole: Da es oft sehr heiß ist, finde ich es enorm wichtig, was man zu sich nimmt. In meinem Bidon ist immer ein Pulver drin, welches mich sofort mit den wichtigen Mineralien versorgt, damit ich nicht plötzlich einen leeren Tank habe. Auch finde ich es wichtig, im Anschluss etwas zu nehmen, um die Speicher gleich wieder aufzufüllen, da wir oft zwei Spiele pro Tag haben und nicht viel Zeit zum Regenerieren bleibt.

Welches sind Eure Lieblingsprodukte von Sponser?

Dunja: Ich habe vor kurzem die Protein Pancakes-Mischung entdeckt. Da freut sich jeweils auch gleich meine Familie, wenn ich die zubereite.
Nicole: Ich schwöre seit Jahren auf den Competition Sportdrink während dem Training/Match. Geschmacklich wechsle ich immer etwas ab, finde aber Fruit Mix sehr empfehlenswert. Und nach der Anstrengung nehme ich immer einen Regishake, da sind Schokolade und Vanille meine Favoriten.

Fotos: Chantal Stucky Photography, FIVB und chef.li

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