19 Mai

«90% zufrieden, weil ein Rennen nie perfekt läuft»

Die Athletinnen des Ghost Factory Racing Teams bereiteten sich an den vergangenen Wochenenden mit Renneinsätzen auf die anstehenden Weltcups vor. Alexandra Engen konnte dabei an zwei Wochenenden in Folge die Wettkämpfe für sich entscheiden. Anne Terpstra gewann am Sonntag die erstmals in Gedern ausgetragene MTB-Bundesliga, während Lisi Osl sich beim HC-Rennen in Obertraun ebenfalls in den Top 10 behaupten konnte.

Lisi Osl stand schon fast traditionell beim HC-Rennen in Obertraun an der Startlinie. Die überwiegend von Hand gebaute Rennstrecke, eingerahmt in die Region Dachstein-Salzkammergut, erinnert dabei in einigen Passagen durchaus an den anstehenden Weltcup in Nove Mesto: «Ich komme immer wieder gerne hierher, die Strecke ist sehr abwechslungsreich, wenn ich mich auch jedes Mal aufs Neue erst orientieren muss», so die Staatsmeisterin nach dem Wochenende. Die Kirchbergerin erreichte den zehnten Rang im international hochkarätigen Starterfeld. Sie wollte vor dem Weltcupauftakt noch ein paar Kleinigkeiten ausprobieren, um sich so ideal vorbereitet zu sehen: «Es war klar, dass ich damit nicht 100%ig meine Leistung abliefern können würde, aber am Ende waren die Beine schon schwerer als erwartet. Die Damen die jetzt auf dem Podium waren, werden wahrscheinlich auch kommende Woche ums Podest mit fahren, aber da wäre ich gerne noch näher dran gewesen. Ich hoffe trotzdem, dass ich dann wenn es drauf ankommt gut erholt bin und mein Potential voll abrufen kann.»

Anne Terpstra entschied sich kurzfristig zu einem Start beim Bundesligarennen in Gedern. Der ausrichtende Verein der TGV Schotten hatte bereits, über mehrere Jahre, Erfahrungen mit Bundesliganachwuchssichtungen gesammelt und eine hervorragende Strecke zur Verfügung gestellt: «Das war wirklich ein toller Kurs, sowohl für die Fahrer als auch Zuschauer. Du freust dich quasi in jeder Kurve schon auf die nächste Passage und von einer Runde auf die andere», so die spätere Siegerin aus Holland. Der einsetzenden Regen zur Rennmitte, stellte die Athletinnen auf eine harte Probe, sie mussten sich schnell auf die neuen Streckenbedingungen einstellen: «Ich bin von Beginn an mein Tempo gefahren und war von Cherie’s (Redecker) schnellem Start etwas überrascht. Ich glaube sie hat aber dabei etwas überzogen. Technisch bin ich auf jeden Fall besser zurecht gekommen und auch wenn ich mir im Regen super langsam vorkam, ging es mir dann wohl immer noch am besten von allen. Das hat heute auf jeden Fall Spaß gemacht und fühlt sich natürlich nochmal gut an, nachdem es in den letzten Rennen nicht so lief.» Die holländische Meisterin kam am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von fast vier Minuten auf die Südafrikanerin ins Ziel und war damit auch zu 90% zufrieden‚ weil ein Rennen natürlich nie ganz perfekt läuft.

 

Alexandra Engen konnte an zwei Wochenenden in Folge vom obersten Podestplatz strahlen. Nachdem sie in der Vorwoche bereits ein Dreitagesrennen (Ryeterreng Sykkelfestival) in Oslo für sich entscheiden konnte, war es dieses Wochenende ein XCO Rennen in Vårgårda / Schweden. In Norwegen siegte die Schwedin sowohl beim Zeitfahren der ersten Etappe als auch beim Crosscountryrennen an Tag zwei. Beim anschließenden Kriterium reichte ihr ein zweiter Platz für den Gesamtsieg: «Besonders wichtig war es mir, zu sehen wie mein Körper auf mehrere Renntage in Folge reagiert. Ich muss mich immer noch an solche Belastungen gewöhnen, war aber sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis – und auch dem Ergebnis auf dem Papier.» Aufgrund des positiven Gefühls, freute sich Alexandra auch auf das am vergangenen Wochenende anstehende Rennen in Vårgårda um eine letzte Belastung vor der Reise nach Nove Mesto mitzunehmen: «Ich konnte mich gleich in der ersten Runde etwas absetzen und das dann gut durch das Rennen bringen. Abgesehen von einem kleinen Sturz, vielleicht war der auch etwas größer, konnte ich das Rennen aber sicher nach Hause fahren. Es hat viel Spaß gemacht auf der Strecke, die Veranstalter haben sich wirklich viel Mühe gegeben einen tollen Kurs zu bauen und der war in Abschnitten auch gar nicht so leicht. War also ein guter Test und ich freue mich jetzt sehr auf das gesamte Team und den ersten Weltcup!»

Für das Team stehen jetzt die ersten beiden Weltcups in Nove Mesto na Morave in Tschechien und in der darauf folgenden Woche der Heimweltcup für das Team in Albstadt an.

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