20 Apr

«Solider Start in die Saison nach guter Windervorbereitung!»

Gleich drei anspruchsvolle Wettkämpfe hat sich Martin Zöger vom MTB-Team Bucklige Welt zum Saisonstart ausgesucht. In seinem Bericht beschreibt der Sponser-Sportler aus Österreich, wie es ihm an der Kamptal-Trophy Langenlois, an den Rocky-Trails-Premantura und am Sunshine-Race Nals ergangen ist:

«Ende März startete ich meine MTB-Rennsaison beim Klassiker in Langenlois. Die Wintervorbereitung verlief sehr gut. Anfang Februar war ich zwei Wochen im Süden zur intensiven Vorbereitung. Auch sonst konnte ich mein Training wie geplant durchführen. Dementsprechend blickte ich dem Wettkampfauftakt recht zuversichtlich entgegen. In der Startphase konnte ich mich auch gleich sehr gut und ziemlich weit vorne platzieren. Danach merkte ich allerdings, dass es für mich das erste Rennen der Saison war, und dass mir die Wettkampfintensität noch etwas fehlt. Ich musste mein Tempo etwas drosseln und verlor dadurch gleich ein paar Ränge. Danach konnte ich meine Leistung aber wieder stabilisieren und auch konstant bis zum Ende durchhalten. Das Resultat war in Ordnung – immerhin konnte ich mir gleich zum Auftakt den Titel des NÖ Landesmeisters in der Elite abholen. Dennoch war ich selbst nicht ganz zufrieden, denn aufgrund meiner wirklich guten Trainingsleistungen in den Wochen vor dem ersten Rennen, hatte ich mir selbst doch etwas mehr erwartet.

Nur sechs Tage später startete ich beim internationalen Rennen in Premantura/CRO. Dort fand am Samstag ein C1 Cross Country und am Sonntag auch noch ein internationaler Marathon statt. Ich hatte mich vorsorglich für beide Wettkampftage angemeldet. Am Samstag merkte ich vor allem in der ersten Rennhälfte eine deutliche Steigerung gegenüber dem Auftakt in Langenlois. Ich konnte eine gutes Tempo fahren und war im großen Fahrerfeld auch gut Positioniert. In der zweiten Rennhälfte musste ich dann allerdings wieder etwas an Tempo rausnehmen. Schlussendlich sah ich aber einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem ersten Rennen. In der Endwertung war ich besser platziert. Zudem konnte ich das hohe Tempo diesmal nicht nur in den ersten Minuten der Startphase mitgehen, sondern zumindest schon bis zur Rennmitte. Es sollte hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ich die hohe Intensität über die komplette Wettkampfdistanz halten kann. Am Tag darauf beim Marathon wollte ich vor allem weitere Wettkampfintensität sammeln. Leider musste ich schon nach 20‘ Fahrzeit feststellen, dass die Veranstaltung absolut zurecht den Namen ‚Rocky Trails‘ trägt. In einer extrem felsendurchsetzten Passage erlitt ich einen Defekt am Hinterrad. Dadurch verlor ich sehr viele Plätze. Ich reparierte den Schaden und setzte das Rennen anschließend dennoch fort. Auch wenn keine ansprechende Platzierung mehr möglich war, konnte ich zumindest noch weitere Wettkampfintensität sammeln – und das war an diesem Tag ja auch das Hauptziel. So bewältigte ich die 62 Kilometer-Distanz schließlich in 2 h und 42 min.

Schon am nächsten Wochenende reiste ich nach Südtirol, um in Nals beim ‚Sunshine-Race‘ zu starten. Auch dieser Wettkampf hatte die internationale C1-Klassifizierung und ein dementsprechend großes und starkes Starterfeld. Am Start wurde ich leider etwas eingeklemmt und verlor ein paar Plätze. Danach konnte ich auf dem sehr engen und schmalen Rundkurs nur schwer überholen. Im Verlauf des Rennens verteilte sich das Fahrerfeld etwas mehr und ich kam dadurch auch besser ‚ins fahren‘. In der fünften Runde wurde mir leider eine kleine Unachtsam zum Verhängnis. In einer der steilen und staubigen Abfahrten rutschte ich aus dem Pedal. Dadurch war die Pedalstellung an meinem Bike nicht mehr waagrecht, sondern senkrecht und nur einen Augenblick später blieb ich mit dem unteren Pedal schon an einem Stein hängen. Es folgte ein unfreiwilliger Abgang über den Lenker und anschließend ein Bremsmanöver mit Knie und Unterarm. Zum Glück war mir außer ein paar Abschürfungen nichts passiert, und auch an meinem Bike war bis auf eine abgesprungene Kette alles in Ordnung. Durch den Sturz hatte ich allerdings wertvolle Sekunden – und was eigentlich noch schwerwiegender war – auch meinen bis dahin guten Rhythmus verloren. Ab diesem Zeitpunkt war ich in den schwierigen Downhills nicht mehr wirklich flüssig unterwegs und auch in den Anstiegen konnte ich nicht mehr mein Tempo aus den Runden zuvor fahren. Dementsprechend war ich froh, dass das Rennen schon in der Finalphase und kurze Zeit später auch zu Ende war.

Nach einem rennfreien Osterwochenende habe ich meinen nächsten Wettkampf für 23. April geplant!»

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