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10 Apr

LisiNeue Impulse treffen auf Altbewährtes

So wie das Jahr 2017 schon vorangeschritten ist, so nimmt auch Lisi Osl vom Ghost Factory Racing Team langsam aber kontinuierlich an Fahrt auf. Die Sponser-Sportlerin aus Kitzbühel hat in ihrem Umfeld einige Anpassungen vorgenommen, um einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen.

Nach einem sehr guten, jedoch kurzen Winter daheim in «ihren» Kitzbüheler Alpen ginges bereits im Januar für zwei Wochen nach Gran Canaria. «Da blutet mir oft ein bisschen das Herz – einerseits liebe ich den Winter daheim im und auf dem Schnee, auf der anderen Seite juckt es aber auch wieder in den Beinen und ich beginne schon wieder an mein Mountainbike zu denken», versucht Lisi Osl ihr gedankliches Dilemma zu umschreiben. Was viele als Traumvorstellung gerne selber leben bzw. erleben würden, ist jedoch für eine Profiathletin auch öfter eine Qual. Es vermischen sich die unterschiedlichsten Aspekte: Job, Spaß, Professionalität, optimales Training, Gesundheit, die soziale Komponente und auch Erwartungen von außen. «Manchmal tue ich mir damit schwer – aber heuer geht mir vieles einfacher von der Hand», sagt sie.

LisiOsl

Was genau sie damit meint, beschreibt sie anhand einiger wichtiger Änderungen, aber auch Konstanten: «Im Herbst habe ich die Zusammenarbeit mit Christof Weiss begonnen. Ich bin froh über diesen Schritt, da ich gemerkt habe, dass ich neue Impulse benötige», sagt sie. Christof Weiss ist der neue Trainer von Lisi Osl. Ein sehr wichtiger Bestandteil im Leben eines Athleten. Ein Wechsel des Trainers ist oft ein Schritt, welcher einige Veränderungen mit sich bringt. «Mir war von Anfang an klar, dass sich einige Dinge ändern werden. Dass mir das nicht immer leicht fiel, zeigt mir aber, dass sich über die vielen Jahre schon Muster eingestellt haben, die es jetzt zu durchbrechen gilt». «Wenn ich mich steigern will, dann geht das nur mit anderen Impulsen. Dass ich dafür Änderungen in Kauf nehmen muss – dazu bin ich bereit. Um Leistung zu steigern reicht es einfach nicht, nur mehr oder härter zu trainieren. Das Training muss spezifisch auf den Sportler abgestimmt werden und in meinem Fall, dies kann ich mit etwas Abstand sagen, bedeutet das: der Umfang wird reduziert, die Intensität gesteigert bzw. noch spezifischer gesetzt und die Steuerung erfolgt zusätzlich durch eine Wattmesskurbel». Dieser Baustein, so ist Lisi Osl überzeugt, wird sie einen deutlichen Schritt nach vorne bringen. Zusätzlich wird ein weiterer Schwerpunkt auf dem Techniktraining liegen. Hier kommt «Local Power» – also Kraft aus der Heimat – ins Spiel. Gemeinsam mit Kurt Exenberger wird sie an der Fahrtechnik feilen. «Diese Änderungen sind alle noch relativ jung, aber ich konnte schon deutliche Unterschiede spüren», berichtet sie.

Lisi-Osl

Was diese Veränderungen wert sind, das wird sich beim Weltcupauftakt Mitte Mai in Nove Mesto/Tschechische Republik zeigen. Hierauf liegt auch klar der Fokus der 31- jährigen. Zu den Veränderungen gesellt sich eine prägende Konstante. Das Ghost Factory Racing Team ist weiterhin die sportliche Heimat der Österreicherin. «Darüber bin ich sehr froh. Es ist schön, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben. Es bedeutet mir viel, dass sie an meine Stärke glauben und ich werde alles geben, dieses Vertrauen durch meine Leistung zurückzuzahlen».

Die Saison hat Lisi Osl, wie eigentlich jedes Jahr, auf Zypern begonnen. Drei Wochen um genau zu sein, war Zypern Ende Februar/Anfang März der Standort des Ghost Factory Racing Teams. Training, Sonne und die ersten Wettkampfkilometer sind bereits in den Büchern. Die Ergebnisse auf Zypern waren noch etwas bescheiden, da der Schwerpunkt klar auf dem Training lag. «Richtig in Form möchte ich zu den Weltcuprennen sein. Das ist vielleicht auch etwas, was ich lernen muss. Ein bisschen Gelassenheit, Selbstbewusstsein und Vertrauen in meine Fähigkeiten», gibt Lisi Osl Einblick in ihre Gedanken. Mit dem Rennen in Langenlois/Österreich begann die Saison 2017. «In Langenlois konnte ich mich im Vergleich zu Zypern um einiges steigern und Boden gut machen, das ist vorallem für mein Selbstvertrauen wichtig und ich bin froh zu sehen, dass die Richtung stimmt», berichtete sie erleichtert ein paar Tage nach dem Rennen. Bis zum Auftakt des ersten Weltcups werden aller Voraussicht Rennorte in Nals/Italien, Haiming/Österreich, Heubach/Deutschland sowie Obertraun/Österreich auf dem Terminkalender der Kirchbergerin stehen. «Das sind meine Zwischenstationen bis zum ersten Weltcuprennen. Es kann sich natürlich noch etwas ändern – aber das bespreche ich mit Christof, meinem neuen Trainer», lässt die Kirchbergerin wissen.

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