08 Apr

Alessandra Keller mit Podestplatz in Italien

Im italienischen Montichiari startete das auf diese Saison hin neu gegründete Radon Factory XC Team seine Saison. Unter der Federführung von Teambesitzer Ralph Näf gab es für das Sponser-Team bereits den ersten Podestplatz zu feiern. Die junge Innerschweizerin Alessandra Keller fuhr auf den zweiten Platz.

AlessandraKeller

Das neue Mountainbike-Team von Ralph Näf reiste mit grossen Erwartungen nach Norditalien. Zwei gute Trainingslager und erste Podestplätze in Vorbereitungsrennen zeugten von der guter Form der Athleten. Im Rennen der Elite Frauen gaben die Schweizerinnen den Ton an. Mit Indergand, Keller, Frei, Neff und Gantenbein klassierten sich gar 5 Eidgenossinnen in den Top 10. Hinter Linda Indergand, welche einen souveränen Start-Ziel Sieg einfuhr, bildete sich eine Gruppe mit Alessandra Keller, der Norwegerin Gunn-Rita Dahle und der Polin Maja Wloszczowska. Nach einem Sturz Wloszczowskas konnte Alessandra Keller auch die Grande Dame des Mountainbike Sports distanzieren und wurde starke Zweite. «Ich hatte einen guten Start und kam im Verfolger-Trio gut zu Recht. Tückisch waren einzig die steilen Aufstiege, welche sehr rutschig waren und äusserst vorsichtig befahren werden mussten.», resümierte Keller glücklich im Ziel. Mit anderen Voraussetzungen ging Kathrin Stirnemann ins Rennen. Die Aargauerin litt in den letzten zwei Wochen an einer hartnäckigen Erkältung und war noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Dem 14. Platz konnte sie trotzdem einiges abgewinnen: «Beim Start fehlte mir noch die Power. Aber mit Runde 2 und 3 bin ich gut zufrieden, meine Form stimmt. Jetzt gilt es weiter gut erholen und dann in Bad Säckingen nächste Woche wieder anzugreifen!»

MathFlueckiger

Im Rennen der Elite Männer hatte es Mathias Flückiger mit vielen starken Gegnern zu tun. Etliche Profis nutzen das Rennen in Italien für einen ersten direkten Vergleich mit der Konkurrenz. Der Berner fuhr ein ausgezeichnetes Rennen und war lange in der Spitzengruppe dabei. Alles schien möglich. Doch dann wartete Team-Chef Ralph Näf lange auf seinen Schützling. Was war passiert? Flückiger erlitt einen technischen Defekt und verlor jegliche Chance auf einen Podestplatz. Enttäuscht fuhr er als bester Schweizer als Neunter ins Ziel. Doch der Enttäuschung wich rasch die Gewissheit, dass die Form stimmt. «Ich hatte ein gutes Rennen. Darauf lässt sich prima aufbauen. Ich freue mich schon auf den nächsten Ernstkampf in einer Woche!», gab Flückiger zu Protokoll.

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