21 Jan

«Nach Winterrennen gehts es jetzt nach Zypern in die Sonne»

Sponser-Sportler Manfred Zöger vom Team MTB Bucklige Welt blickt Zufrieden auf seine Einsätze im Cyclocross zurück. Obwohl nicht immer die gewünschten Podestplätze resultierten, freut er sich nun auf die bald beginnende Mountainbike-Saison. Sein Rückblick:

Manfred

«Eine Woche vor Weihnachten absolvierte ich meinen letzten Wettkampf im Kalenderjahr 2016. In der Brigittenauer-Bucht fand ein weiteres Cyclocross-Rennen des österreichischen Querfeldein-Cups 2016/2017 statt. Dieses Mal konnte ich meine verbesserte Startposition sehr gut ausnutzen. Aus der dritten Reihe konnte ich unmittelbar nach dem Start bereits einige Fahrer überholen. Noch innerhalb der ersten Runde konnte ich auf Position drei nach vorne fahren und in der zweiten Runde übernahm ich den zweiten Rang. An der Spitze hatte sich ein Fahrer aus Tschechien bereits abgesetzt. Auch ich konnte mich im weiteren Rennverlauf von meinen Verfolgern distanzieren. An den Führenden kam ich aber nicht mehr heran. So belegte ich schlussendlich einen guten und für mich zufriedenstellenden zweiten Platz!

Während der Weihnachtsfeiertage erhöhte ich nochmals die Intensität im Training, um für die anstehende Querfeldein-Staatsmeisterschaft in eine gute Form zu kommen. Am Dreikönigstag absolvierte ich noch den Wettkampf in St. Pölten. Das Wetter zeigte sich dabei von der richtig winterlichen Seite. Die Temperaturen waren auch tagsüber weit unter dem Gefrierpunkt und der Untergrund war schneebedeckt. In erster Linie nützte ich dieses Rennen, um nochmals mein Material zu testen und meinen Organismus an die Wettkampfbelastung bei diesen tiefen Temperaturen zu gewöhnen. Das Resultat war an diesem Tag für mich zweitrangig, ich wollte mir meine Energie für das Staatsmeisterschaftsrennen zwei Tage später aufheben. So war ich über meinen zwölften Rang an diesem Tag auch nicht weiter beunruhigt. Ich wusste, dass meine Form gut war und ich für das Rennen am Sonntag noch einiges zulegen kann.

Manfred

In Stadl-Paura erwarteten die Athleten ebenfalls tief winterliche Bedingungen. Die Temperaturen waren immer noch unter null Grad und zusätzlich gab es eine rund 20 cm hohe Schneedecke und während dem ganzen Tag anhaltenden Schneefall. Das bedeutete für die Fahrer richtig schwere Streckenverhältnisse – also genau so, wie ein echtes Querfeldein-Rennen sein soll. Ich kam gut vom Start weg und reihte mich in der ersten Runde unter den vorderen Rängen an. Bereits gegen Ende von Runde eins konnten sich an der Spitze die beiden Tiroler Raggl und Federspiel vom restlichen Feld absetzen. Diese beiden Athleten machten sich im weiteren Rennverlauf die Gold- und Silbermedaille untereinander aus. Doch dahinter gab es einen offenen Schlagabtausch um den dritten und letzten freien Platz am Podest. Immer wieder wechselten die Positionen, im Verlauf des Rennens mischten bis zu sieben verschiedene Fahrer in diesem Positionskampf mit, auch Stürze waren dabei. Auch ich war in diesem Match um die letzte Medaille mittendrin.

Fahrtechnisch kam ich mit der Strecke gut zurecht und blieb von Stürzen verschont. Dennoch fehlte mir am Ende leider etwas auf die erhoffte Medaille. Nach einer Renndauer von 1 h und 8 min fehlten mir am Ende 63 Sekunden. Mit diesem Rückstand belegte ich allerdings nur noch Rang 6. Alle Fahrer, welche zwei Tage vorher in St. Pölten noch vor mir waren, hatte ich diesmal wieder hinter mir gelassen. Dennoch waren fünf andere Athleten an diesem Tag noch schneller als ich. Nach meinem vierten Platz im Vorjahr war meine Zielsetzung dieses Mal eine Medaille. Dieses Ziel habe ich somit klar verfehlt. In den ersten Tagen nach dem Rennen war meine Enttäuschung entsprechend groß, mittlerweile blicke ich aber bereits wieder mit neuen Zielen auf die MTB-Saison. Ende Jänner werde ich für 2 Wochen zum Training nach Zypern fliegen, um meine Form weiter aufzubauen. In Rund 2,5 Monaten startet dann die Wettkampfsaison auf dem Mountainbike!»

Manfred

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