30 Aug

Fabienne«Ich bin eine Olympia-Finalistin!»

Steeple-Läuferin Fabienne Schlumpf kann sich trotz eines verpatzten Finallaufs über ihre Leistungen in Rio freuen. Immerhin hat es die Sponser-Sportlerin bis ins Olympia-Finale geschafft. Die Zürcherin beschreibt in ihrem Bericht, wie sie ihren Traum erlebt hat:

«Ich bin eine Olympia-Finalistin! Irgendwie tönt es für mich immer noch etwas wie im Traum, Ich bin immer noch etwas durcheinander und habe noch nicht ganz realisiert, was ich in Rio geschafft habe. Eine Woche vor meinem Wettkampf bin ich zusammen mit meinem Trainer via Frankfurt nach Rio gereist. Die Reise war zwar lang, aber sehr angenehm. Mein Zimmer war im 14. Stock in einem von 31 Hochhäusern im Olympic Village. Vom ersten Moment an habe ich mich sehr wohl gefühlt und fand mich sehr schnell zurecht. Die Tage waren immer gut gefüllt und trotzdem kam die Erholung nicht zu kurz.

Die meisten Trainings absolvierte ich auf einer 2,5 km Runde durch das Olympische Dorf. Die Beine fühlten sich immer super an und ich konnte den Tag meines Vorlaufes kaum erwarten. Am Wettkampftag klingelte mein Wecker um 5.00 Uhr. Ich schlief so tief und fest, dass ich ihn nicht gehört habe und um 05.10 Uhr plötzlich mein Trainer in mein Zimmer platzte, um mich zu wecken. Ich war sofort hellwach, es war mein grosser Tag, wofür ich viele Jahre hart gearbeitet habe. Nach dem Frühstück machte ich mich zusammen mit Michi und meiner Physio auf den Weg zum Shuttle, welcher uns zum Warm-up Track brachte. Insgesamt standen 54 Läuferinnen verteilt in drei Serien an der Startlinie und kämpften um 15 Finalplätze. Die ersten drei pro Serie plus die fünf Zeitschnellsten qualifizieren sich für den Final. Mein Minimalziel war, meinen Schweizer Rekord zu knacken. Ich wusste, dass ich für den Final einen Exploit sowie etwas Wettkampfglück benötige. Es war ein Traum, unser Traum! Das Rennen verlief perfekt. Meine Taktik konnte ich zu 100% umsetzen, fühle mich ausgezeichnet und erreichte das Ziel nach 9:30,54. Schweizer Rekord!

Dann begann das grosse Zittern. Ich musste die dritte Serie abwarten, um zu wissen, ob es für den Final reicht. Etwa 15 Minuten später stand fest: Ich bin im Olympia-Finale! Meine Freude war grenzenlos! Mein Olympia-Abenteuer ging also noch weiter. 49 Stunde später stand ich wieder an der Startlinie. Ich habe mich gut vom Vorlauf erholt und meine Beine fühlten sich gut an. Leider touchierte ich bei der Überquerung eines Hindernisses in der Luft eine Konkurrentin und lag kurze Zeit später auf der blauen Bahn. Sofort stand ich wieder auf und wollte den Anschluss ans Feld wieder herstellen. Doch meine Beine waren gefühlte 100 kg schwerer und ich war völlig aus dem Rhythmus. Trotzdem kämpfte ich bis zum Schluss und gab alles.

Die Enttäuschung nach dem Rennen war im ersten Moment gross. Doch ich kann mir keinen Vorwurf machen. Ich bin einfach nur unglaublich zufrieden und stolz auf meine Leistung! Am 1. September wartet nun bereits die nächste Herausforderung auf mich: Weltklasse Zürich

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