06 Jul

Sieg am Ironman 70.3 Norwegen – in Abwasch-Handschuhen!

Sie ist derzeit nicht zu toppen. Sponser-Sportlerin Nicola Spirig schwimmt, fährt und läuft von Sieg zu Sieg. Ihr jüngster Coup war ein souveräner Sieg beim Halbironman in Haugesund. Ihr Bericht:

Nicola-Spirig

«Am vergangenen Wochenende konnte ich drei Wochen nach meinem Sieg in Pescara auch am stärker besetzten 70.3 Halbironman im norwegischen Haugesund gewinnen.

Die Wetterbedingungen waren bei diesem Wettkampf sehr schwierig. Der See hatte eine Wassertemperatur von lediglich 15 Grad, worauf das Schwimmen von 1,9 auf 1,5 Kilometer verkürzt wurde. Zudem regnete es bei 12 Grad während der ersten Hälfte der Radstrecke. Ich war sehr froh, dass ich viel angezogen habe. Zu T-Shirt, Gilet und Ärmlingen trug ich zusätzlich noch einen Plastiksack gegen den Wind vor der Brust und gelbe Abwaschhandschuhe. Der Vorteil der Handschuhe ist nicht, dass man diese sehr gut sieht, sondern dass sie absolut wasserfest sind und somit die Hände warmhalten.

Während der ersten Hälfte der Radstrecke ging es somit darum, nicht zu frieren. Nach 90 km konnte ich meine Füsse immer noch nicht spüren – beim Laufen wärmten sich diese aber auf, und es zeigte sich sogar die Sonne. Die Laufstrecke bin ich nicht am Anschlag gelaufen, ich wollte kein Risiko eingehen, Krämpfe zu bekommen. Bei einer 1:18er Zeit über den Halbmarathon konnte ich trotzdem eine gute Leistung zeigen und komfortabel gewinnen.

Verlauf des Wettkampfes
Beim Schwimmen konnte ich das Wasser zusammen mit der ehemaligen Olympia-Athletin Radka Vodickova mit 2 min Vorsprung auf die nächsten Athletinnen verlassen. Auf der Radstrecke wurde ich nach 40 Kilometern von zwei Frauen eingeholt – Susie Cheetham (GBR) (6. am Ironman in Hawaii 2015) und Camilla Pedersen (Dänemark). Radka musste unterkühlt aufgeben. Während Susie nach 60 km zurückfiel konnte ich an Camilla dran bleiben und wir fuhren zusammen in die Wechselzone ein. Das Laufen absolvierte ich dann ungefährdet und siegte mit einem Vorsprung von sechs Minuten.

Aus diesem Wettkampf konnte ich das mitnehmen, was ich mir erhofft hatte – nämlich nochmals in einer Rennsituation 90 Kilometer hart Rad fahren, um mir mehr Fitness zu geben. Direkt nach dem Wettkampf bin ich zurück nach St. Moritz gereist, um keine Trainingseinheit zu verpassen.»

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