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13 Jun

«Ich wollte eine starke Laufleistung zeigen!»

Mit einer grandiosen Laufleistung – nur gerade 4o Sekunden langsamer als der Sieger bei den Männern, Ruedi Wild – eroberte Nicola Spirig das Podest beim Ironman 70.3 Italy. Die Sponser-Sportlerin zeigte in Pescara eine eindrucksvolle Leistung: nur gerade sechs Männer waren schneller als die Schweizerin. Ihr Bericht:

Podium

Bei strömendem Regen bin ich am Samstag zusammen mit meiner Trainingspartnerin Carina Brechters in Pescara (ITA) angekommen. Auch zu Beginn des Rennens am Sonntag war die Wetterlage nicht wesentlich besser. Ein Sturm verursachte starke Wellen, was das Schwimmen etwas erschwerte. Bei der ersten Boje bin ich kurzzeitig vom Kurs abgekommen, bevor ich dann meinen Rhythmus wieder fand und als Zweite aus dem Wasser kam. Nach ca. 15 km auf der Radstrecke konnte ich die bis dahin Führende einholen und mir bis zum Schluss der 90km-Strecke einen beträchtlichen Vorsprung erarbeiten.

Vor dem Rennen war das klare Ziel: eine starke Laufleistung zeigen! Mit einer Zeit von 1:14:54 für den Halbmarathon – die zweitbeste Männerzeit – ist mir dies gelungen. Die solide Leistung brachte mir schlussendlich nach 4 Stunden 17 Minuten und 55 Sekunden den Sieg. Zweite wurde mit 18 Sekunden Rückstand die Österreicherin Bianca Steurer. Mit diesen Über- und Unterdistanz-Rennen wie diese in Pescara und Rapperswil erhoffe ich mir die nötige Ausdauer bzw. Schnelligkeit für Rio zu holen, damit ich für alle Szenarien gewappnet bin. Ich bin nun wieder zurück in St. Moritz und bereite mich auf die SM vom kommenden Wochenende in Zug vor.»

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