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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

Krämpfe ade!

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30 Dez

2015: der erfolgreichsten Jahre überhaupt!

In seinem Jahresrückblick lässt uns der Triathlon-Profi Christian Brader an seinen Wettkampf-Erfolgen teilhaben. Der Sponser-Sportler hat mit vier Siegen und vier Ironman-Rennen in den Top 10, eines davon in den Top 3, ein äusserst erfolgreiches Triathlon-Jahr hinter sich. Seine Highlights:

Christian.Brader

1. Platz beim VR Triathlon Lauingen Schwäbische Meisterschaft Mitteldistanz
Der erste Sieg des Jahres mit meinem Start-Ziel-Sieg war perfekt. Tagesbestzeit in allen drei Disziplinen ist mir noch nie passiert. Daher war ich mehr als zufrieden mit meiner Leistung sowie der aktuellen Form!

1. Platz beim Unterallgäu-Triathlon Ottobeuren
Nach einigen Jahren Pause konnte ich endlich meinen Heimtriathlon im Unterallgäu mal wieder gewinnen. Hier habe ich meine ersten Triathlon 1994 bestritten und 2001 zum ersten Mal gewonnen. Die neue Strecke in der Altstadt von Ottobeuren ist genial. Trotz mäßigem Wetter machten die vielen Zuschauer und Fans mächtig Stimmung.

Christian-Brader

10. Platz Challenge Roth – Deutsche Meisterschaft Langdistanz
Am 12. Juli stand dann mit der Challenge Roth der erste große Höhepunkt des Jahres an. Es lief leider nicht alles nach Plan, wobei ich im Schwimmen mit 53 Minuten noch ganz gut dabei war. Auf dem Rad bekam ich dann energetische Probleme, was so viel heißt, dass die Beine nach 80 km schon nicht mehr die Power aufbringen konnten, die normal wäre. Irgendwas stimmte nicht mit der Energiezufuhr, es kam kein Brennstoff in der Muskulatur an. Die Folge waren Krämpfe und Knieschmerzen sowie ein dramatischer Leistungsabfall. Nicht mal der Solarer Berg mit seinen 30.000 Fans konnte mich aus der Krise retten. Ich schaffte es grade noch in den Top 20 vom Rad zu steigen. Gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Top 10 war das Ziel nach der zweiten Disziplin.
Mit einem gewohnten Marathon war aber sicher noch einiges möglich. Doch auch hier merkte ich schnell, dass der Wurm drin war. Gleich auf den ersten 3 Kilometern setzten Bauchkrämpfe ein, die sich bis zum Schluss nicht lösen sollten. Mehrere Toilettenstopps halfen auch nicht weiter. «Na dann musst Du eben lernen, trotz Bauchkrämpfen anständig weiterzulaufen», dachte ich mir. Also akzeptierte ich, dass es nicht mein Wunschergebnis werden wird und konzentrierte mich nur auf den Laufrhythmus und versuchte, so effizient und schonend wie möglich zu laufen. Auf den letzten 5 Kilometern kam ich dann tatsächlich an die Top 10 heran und konnte den harten Kampf um den 10. Platz tatsächlich noch für mich entscheiden.

1. Platz Einsteinstein-Triathlon Ulm Mitteldistanz
Bereits zwei Wochen nach Roth folgte der Einstein-Triathlon in Ulm über die Mitteldistanz. Von Roth hatte ich mich gut erholt und richtig Lust auf Rennen. Dass es allerdings so gut läuft und ein ungefährdeter Sieg dabei herauskommt, hätte ich so kurz nach Roth noch nicht erwartet. Dieser freut mich umso mehr, da ich nach drei Starts und drei 2. Plätzen in Ulm nun doch mal gewinnen durfte.

ChristianBrader3. Platz beim Ironman Vichy in Frankreich
In Roth habe ich mein Leistungspotential bei weitem nicht ausgeschöpft, deshalb hab ich mich auch sofort danach für einen baldigen Ironman-Start in Vichy, Frankreich entschieden. Hier gab es auch schon die ersten Punkte für das Kona-Pro-Ranking, die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2016, zu
Es war einer der heißesten Tage des Jahres 2015. Zum Rennen waren Temperaturen von bis an die 40°C zu erwarten. Genau das, was ich mag. Nur mit der Schwimmstrecke, die sehr unübersichtlich von der Bojensetzung war, weshalb ich auch ein paar Mal in die falsche Richtung geschwommen bin, und die holprige Radstrecke lagen mir nicht so gut. Auf dem Rad war ich als Einzelkämpfer unterwegs, was mir aber gar nicht so schlecht bekommt. Ich kann den Rhythmus vorgeben, und mich voll und ganz auf mich konzentrieren. Ich kam als fünfter in die Wechselzone und war mir sicher, in dieser Konstellation wäre mit einem Super-Marathon sogar der Sieg möglich. Also lief ich los, wie gewohnt. Es lief aber nicht so rund, wie gewollt. Mein Magen schmerzte leider auch in diesem Rennen, allerdings waren es komplett andere Schmerzen als in Roth, von denen ich nicht wusste, woher sie rührten. Ich kann nur Vermutungen anstellen, welche hier aber nicht weiter erläutern möchte. Die Beschwerden ließen also nicht nach, aber ich lernte, wieder damit umzugehen. Ich schaffte damit noch den schnellsten Marathon und damit den 3. Platz, über welchen ich mich sehr freute, doch ich bin mir durchaus bewusst, dass an diesem Tag ein Sieg machbar gewesen wäre. Deshalb komme ich 2016 zurück nach Vichy und werde es erneut versuchen.

1. Platz beim Triathlon Locarno über die Mitteldistanz
Nur eine Woche nach Vichy wagte ich mich wieder an den Start einer Mitteldistanz, diesmal im Tessin. Die Beschwerden von Vichy waren verschwunden, mein Körper voll erholt und die Lust auf Rennen wieder da. Vor allem auf dem Rad, konnte ich mächtig Druck machen und einen 4-mitütigen Schwimmrückstand wettmachen. Beim abschließenden Halbmarathon konnte ich den Vorsprung auf 5 Minuten ausbauen. Ein sehr schöner Tag bei einem meiner Lieblingsrennen mit persönlicher Tradition. Hier habe ich mit 18 Jahren meine aller erste Mitteldistanz gefinisht und anschließend von davon, geträumt eines Tages in die Top 10 zu gelangen.

7. Platz Ironman Mallorca
Mit der Restform wollte ich hier noch ein paar Punkte für das Kona-Pro-Ranking ergattern. Zu dem sprang eine Doppelseite im österreichischen «Finisher» Magazin heraus. Zwar stieg ich mit etwas größerem Schwimmrückstand aus dem Wasser, doch ich ließ mich nicht beeindrucken und machte mein Rennen auf dem Bike. Was vor allem im flachen Teil super lief. Ich arbeitete mich vom 26. Platz auf den 13. vor. Beim Marathon waren an dem Tag die Beine etwas schwer. Es rollte nicht besonders gut. Es reichte aber noch, um in die Top 10 zu laufen und schließlich den 7. Platz zu ergattern. Nach einer nun schon langen Saison ein ganz passables Ergebnis. Hier hätte ich nicht schneller gekonnt und daher bin ich mit diesem Ergebnis voll zu frieden.

7. Platz Ironman Malaysia
Im Oktober und November war der Akku immer noch nicht alle. Das Wetter lud ja auch noch in unseren Breiten zu schönen Trainingstagen ein. So habe ich mir zum Jahresabschluss noch ein Schmankerl aufgehoben. Der Ironman Malaysia auf Langkawi stand immer schon, wenn auch nur als Randnotiz, auf meiner Ironman To Do-Liste.
Leider klappte es aus organisatorischen und auch finanziellen Gründen nicht, früh genug nach Asien zu reisen. Doch ich wagte es trotzdem, mit nur 10 Tagen Vorlaufzeit und vertraute auf meine eigentlich gute Hitzeverträglichkeit. Diese musste ich gleich am ersten Tag beim ersten Lauftraining mehr als unter Beweis stellen. Ich kam zu der Erkenntnis, dass Hitzeverträglichkeit auf einer tropischen Insel am Äquator was ganz anderes bedeuten musste, als ich darunter zu verstehen glaubte. Die ersten Trainings waren der Horror. Egal ob zu Land oder Wasser. Beim Laufen gingen dabei die ersten 3-4 Kilometer noch ganz locker von der Hand, doch vom einen auf den andern Moment zog es einem die Beine weg und man taumelte die letzten 2 Kilometer nach Hause. Man gewöhnte sich dann mit den Tagen natürlich immer mehr an die schwüle Hitze und das schwere Atmen. Doch weiter als 8 Kilometer Laufen und länger als 2 Stunden Radfahren war so kurz vor dem Rennen nicht mehr möglich. Die Freude auf das Rennen wuchs dann aber doch, nachdem mein letztes wichtiges Radtraining nahezu perfekt lief.
Christian_BraderDer Rennmorgen: 28° Außentemperatur um 7:00 Uhr und 31° Wassertemperatur! Selbst ohne Neopren neigt man da zum Heißlaufen. Schwimmen lief nicht so optimal, erwischte mal wieder keine Gruppe. 59 Minuten war aber im Rahmen des Erlaubten. Auf dem Rad hab ich mich gleich wohlgefühlt, den Rückstand vom Schwimmen, ca. 10 Minuten bis zum Ende gehalten. Man musste gegen Ende immer mehr Tempo rausnehmen. Wer das nicht tat, büßte dies im Laufen. Sehr ärgerlich war, dass meine Schaltung streikte. Ich konnte nur noch die hinteren Gänge schalten, vorne musste ich (zum Glück) auf dem großen Blatt durchbeißen. An manchen Anstiegen hat mich das fast zur Verzweiflung gebracht, da auch Krämpfe allgegenwärtig waren, aber irgendwie hat man es dann doch ohne Absteigen und Schieben geschafft.
Das härteste stand ja auch noch bevor. Der Marathon bei 40° und extremer Schwüle. Wer auf dem Bike nur ein wenig überzockte, brauchte eigentlich gar nicht erst los zu laufen. Einen Kilometer gerannt, man wusste aber nicht, wie man überhaupt noch den Zweiten schaffen sollte. So ist man halt von Verpflegung zu Verpflegung gestolpert, die alle zwei Kilometer wie eine kleine Oase in der Ferne oft zu erkennen war…. oder war es doch eine Fata Morgana? Hier musste ich jedes Mal kübelweise Eiswasser über mich schütten um so was wie einen Kühleffekt zu erhalten. 10 Sekunden später war dieser schon wieder dahin. Die kostete leider viel Zeit, doch um das Ziel zu sehen dringend notwendig. Mit dieser Taktik schob ich mich zwar wieder in die Top 10 und wieder auf den 7. Platz, doch mit nur der Hälfte der Stopps, hätte ich auf dem Podium stehen können, und ohne Stopp sogar zu oberst. Hierzu wäre eine lange Vorbereitungszeit von sicherlich 4 Wochen in der Hitze nötig gewesen, um diese Kühlstopps abzustellen. Deshalb hat auch dieses Rennen großes Potential für mich, und ich werde es nächstes Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit wieder einplanen, dann aber mit ausreichend Zeit zum Hitzetraining. Alles in allem bin ich mit meiner Leistung zufrieden, vor allem froh, dass ich mir das Rennen recht gut eingeteilt habe, und somit das Ziel sehen konnte.

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