27 Okt

Iris Tiedeken mit AK-Sieg am Ironman Barcelona 2015

Sponser-Sportlerin Iris Tiedeken hat mit ihrem AK-Sieg am Ironman Barcelona bereits das Ticket für die Ironman-WM auf Hawaii gelöst. Im Bericht beschreibt die in der Schweiz wohnhafte Berlinerin, wie es ihr in Spanien ergangen ist.

PodiumAK45-49

«Nachdem um 8:30 Uhr die Pro-Männer und um 8:35 Uhr die Pro-Frauen gestartet waren, hatten wir 10 min zum Rolling Start. Erst war eng, wellig und sehr unangenehm zu schwimmen. Auf den Zwischenbojen stand immer die Meter-Zahlen, was mich bei 2000 m sehr erfreut hat. Bei der zweitletzten Boje wieder eine einzige Prügelei, dazu viele Wellen und Wind! Beim Wechsel hab ich mich etwas vertan, rannte erst in die richtige, dann aber zurück in die falsche Reihe! Hmm naja, letztlich hab ich dann das Velo gefunden. Auch als «alter Hase» macht man Fehler wie ein Anfänger.

Auf dem Bike-Course ging es wellig hoch und runter, dann aber ziemlich gleichmässig flach bis zum Wendepunkt 1 in Montgat. Diese Runde war 2 Mal zu fahren, danach eine kurze Strecke von 30 km und zurück. Beim Fahren machte ich gleichmässig Druck, wollte nichts verschenken, aber allein ist es nun mal schwerer. Über die Pulks, die sich bildeten, ärgerte ich mich schon, vor allem die Männer, die bei mir mitfuhren, sich dann aber den schnelleren Pulks anschlossen… Die letzten 50 km hatte ich aber genug Druck, um noch ein paar davon wieder einzukassieren.

Schnell wechselte ich auf die Laufstrecke. Diese kannte ich bereits von 2011 als Zuschauerin. Ziemlich «crossig» musste man auf die Kuhlen im Sand aufpassen. So etwas liegt mir aber, laufe ich doch zu Hause auch meist im Wald und auf Feldwegen. Der Wind war inzwischen stärker geworden, auf der einen Strecke war Rückenwind, zurück ziemlich viel Gegenwind. Man sieht es an meinen Zeiten sehr deutlich. Nach 2,5 Runden war ich etwas schlapp, aber das ist ja nichts Unbekanntes! Ich «zog» mich wieder raus und zum Glück wusste ich, dass von hinten niemand kam und so konzentrierte ich mich ganz auf das Ziel. Die letzten 5 km waren hart, aber ich trank nochmal Cola in grossen Schlucken und ab 3 km zog ich einen langen Sprint an. Schliesslich wollte ich nun eine gute Zeit rauslaufen. Es gelang insgesamt wie gewünscht, aber mit 3:39 darf ich zufrieden sein, soo viel hab ich schliesslich nicht trainiert, sondern den Fokus auf das Rad gelegt.

Ich glaubte anfangs gar nicht, was ich geleistet hatte! Die zweibeste Zeit, die ich jemals im Ironman geschafft habe – und das 8 Jahre nach dem tollen Ergebnis in Frankfurt! Ich war damals nur 10 min schneller als hier und jetzt.

Ich bin überglücklich, die Quali für nächstes Jahr bereits im Sack zu haben, da starte ich in der neuen AK 50! Aber noch glücklicher bin ich, dass es so ein toller Tag war, optimal, wenn auch einige Grad zu kalt für mich. Bin nun mal ne Hawaii-Pflanze. Ich werde am 8. Oktober 2016 alles geben, damit ich dort einen ähnlich tollen Tag erleben darf!»

PodestIronmanBarcelonaAK45-49

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