02 Aug

«Die Ernährung mit Sponser hat hervorragend funtkioniert!»

Ultrarunner Timon Abegglen hat den Eiger Ultra Trail 2015 in den Top Ten beendet und blickt zufrieden auf sein Rennen über 51 km und 3100 Hm zurück, das ihn nach 6:03:57h auf Rang 6 (AK) und 9 (overall) gebracht hat. Sein Bericht:

Timon Abegglen

«Der Start verlief ausserordentlich wunschgemäss, konnte ich doch die ersten Kilometer in Richtung Grosser Scheidegg gemeinsam mit Martin Schedler an der Spitze laufen. Ihm gelang am Ende sogar ein neuer Streckenrekord. Ich musste in der Folge ein paar Ränge zurückstecken, da mir nach dem Marathon des Sables und dem entsprechenden Training dafür nun etwas der Speed für die Sprint-Ultras fehlt. Zudem habe ich im Anschluss an den Wüstenlauf durch Marokko fast zwei Monate gebraucht, um wieder in ein vernünftiges Training zu finden, was sich nun mit einem leichten Trainingsrückstand bemerkbar machte. In der Folge habe ich versucht, zu viel in zu kurzer Zeit zu trainieren und habe das Ausgleichstraining, namentlich das Dehnen, schleifen lassen. Dies hat sich prompt in einer entzündeten Achillessehne gerächt.

Alles in allem war ich aber überrascht, wie leicht und locker ich vorne mitlaufen konnte. Es ist für mich eine komplett neue Erfahrung, solch kurze (und intensive) Ultramarathons zu bestreiten. Leider habe ich etwa 10 min bei Kilometer 28 mit Durchfall verloren, was mich vom Zwischenrang 5 auf 12 zurückgespült hat. Daraufhin musste ich gewaltig Gas geben, um wieder 3 Ränge gut zu machen. Zum Glück folgte daraufhin «mein» Gelände: gerölliger Downhill mit nur moderater Neigung aber einem gewissen technischen Anspruch. So konnte ich mich mit knapp 16-18km/h in den folgenden 3 km bereits wieder nach vorne arbeiten. Dies hat allerdings sicherlich enorm Körner gekostet, so dass am Ende für mich keine Zeit unter 6 Stunden mehr möglich war. Dies war mein erklärtes Ziel gewesen. Auf den letzten 7,2 km Asphalt und Forstweg mit 100 Hm im Schlussanstieg benötigte ich mit müden Beinen und beginnenden Krämpfen in den Waden leider 38 min; es ging einfach nicht mehr schneller. Aber ich bin zufrieden. Bis in einem Jahr sollte ich das Podest angreifen können!

Mein Durchfall ist übrigens nicht auf die Sponser-Produkte zurück zu führen. Die Ernährung hat einmal mehr damit hervorragend funktioniert; ich hatte stets Energie, gute Beine und keinerlei Anzeichen von Defiziten. Ich erkenne langsam ein Muster darin. Und zwar befällt mich dies regelmässig bei schwülen Witterungsbedingungen. Es scheint, als wäre dies für meinen Körper ein Problem. Hitze allein verkrafte ich recht gut, was die Problematik zunächst verschleiert hat. Aber Luftfeuchtigkeit scheint meinen Körper sehr schnell in den roten Bereich zu bringen. Vermutlich weil die Kühlung über das Schwitzen nicht mehr so gut funktioniert. Ich grüble noch daran herum, wie ich dies in den Griff bekommen könnte…
Positiv ist jedenfalls, dass von Muskelkater nichts zu spüren ist. Mental bin ich ebenfalls frisch. Das scheint mir schon mal ein guter Entwicklungsschritt. Zudem habe ich ein paar (nicht sehr viele, aber auf diesen kurzen Strecken rächt sich das brutal) dumme Anfängerfehler begangen, hauptsächlich wie erwähnt in der Vorbereitung. Einmal mehr war das «Trailläufer-Familientreffen» am Fusse der Eiger-Nordwand enorm spassig. Ich freue mich jedenfalls enorm auf den Eiger Ultra Trail E51 im nächsten Jahr. Mein erklärtes Ziel wird das Podest sein!»

Timon-Abegglen

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