17 Aug

«Ich habe voll Lust, mir so richtig die Kante zu geben!»

Stefan Jung bereitet sich einmal mehr auf ein extremes Ausdauersport-Abenteuer vor. Im Oktober 2015 nimmt der Sponser-Sportler am Atacama Crossing teil. In sieben Tagen wird der deutsche Extremläufer 250 km durch die chilenische Wüste rennen. Was treibt ihn an und wie bereitet er sich darauf vor?

Stefan-Jung

Stefan, Du bist unter allen Sponser-Sportlern derjenige, der regelmässig mit extremem Abenteuer auf sich aufmerksam macht. Im Oktober steht das Atacama Crossing an. Worum geht es da?

Es ist ein 250 km Lauf durch die Atacama-Wüste, der zur 4deserts-Familie gehört. Die Chilenische Wüste gilt als trockenste Wüste der Welt. Am 30. September 2015 werde ich Deutschland in Richtung Chile verlassen. Der Veranstalter stellt nur ein Zelt und sowie Wasser während der Veranstaltung zu Verfügung, den Rest müssen wir täglich im Rucksack ins Ziel tragen.

Wie und wie lange hast Du Dich jetzt darauf vorbereitet?

Seit Juni bin ich im Training dafür. Zuvor musste ich mich auf Grund einer Verletzung (Bänderriss am rechten Fuß) zurückhalten und konnte eine ganze Weile keinen Laufkilometer absolvieren. Ansonsten umfasst mein Training nicht nur Laufen, sondern auch Radfahren in der Sauna, Mentaltraining und Kraft- /Stabilisationstraining im Studio. Für mein Training im Studio habe ich mit meinem Trainer Oliver Muelbredt einen super Mann an meiner Seite, der mit seinen Trainingsplänen dafür sorgt, dass ich sehr gut gerüstet bin. Er hat mir auch immer wieder Mut in meiner Verletzungsphase gemacht.

Stefan Jung

Blickst Du dem Wüstenrennen etwas gelassener entgegen, nachdem Du ja bereits extreme Lauf-Abenteuer erfolgreich gemeistert hast? Oder macht sich bereits eine gewisse Nervosität breit in Dir?

Sicherlich ist es beruhigend zu wissen, dass ich bereits erfolgreich einen extremen Etappenlauf gemeistert habe. Aber Dschungel ist nicht gleich Wüste. Es ist wieder Neuland für mich. Ich werde mich sehr gut vorbereiten, mehr kann ich nicht machen. Nervosität ist immer dabei und ich sehe das positiv. Es zeigt mir einfach, dass ich wieder voll Lust drauf habe, mir so richtig die Kante zu geben!

Wovor hast Du am meisten Respekt oder gar Angst, wenn Du an das Rennen denkst?

Angst würde ich nicht sagen. Respekt trifft es da am ehesten. Respekt habe ich vor der Natur und dem Rennen. Ich frage mich, wie ich das alles so aufnehme. Und ich hoffe zusätzlich, dass mein Fuß hält und ich in San Petro de Atacama ein Haken hinter dieses Projekt setzen kann.

Stefan.Jung

Worauf freust Du Dich am meisten?

Seitdem ich mich von solchen Läufen inspirieren lies, stand dieses Rennen bei mir schon immer ganz oben auf der Liste. Am meisten freue ich mich, endlich los zu laufen und dieses Land zu Fuß zu erkunden und neue bzw. alte Leute kennen zu lernen/ zu treffen.

Wie sieht Dein Ernährungskonzept für das Rennen aus? Wirst Du wiederum mit Sponser am Start stehen? Was genau?

SaltCaps SponserErnährung ist hier ein wichtiges Thema. Ein guter Motor läuft nur rund, wenn er auch guten Sprit bekommt. Das gilt sowohl fürs Training und beim Laufen erst recht. Zusätzlich unterstützt gute Ernährung auch die schnelle Regeneration. Auch wenn wir essen, können was wir wollen, so verpflichtet der Veranstalter uns Läufer, pro Tag 2000 Kalorien mit zu führen. Hört sich nach viel an, aber im Vergleich zu dem, was wir leisten müssen, ist es nur ein Minimum von dem, was wir brauchen. Ich werde Sponser in Form von Riegeln, Elektrolyten und Salztabletten an meiner Seite haben. Des Weiteren werde ich meine warme Verpflegung mit Trek and Eat Produkten bestreiten, die ich von Bergzeit gestellt bekomme. So stelle ich sicher, dass meine Kohlenhydratedepots stetig gut gefüllt sind.

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