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30 Jul

Ralf und Martin«Dieses Jahr habe ich meine Lauf-Performance verbessert!»

An der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Para-Triathleten in Hamburg nahm auch Sponser-Sportler Ralf Arnold in der Sprintdistanz teil. Der sehbehinderte Radsportler und Triathlet sicherte sich an der Seite seines Guides Martin Schmidtke den Deutschen Meistertitel. Sein Bericht:

«Bei gewohnt angenehmen Temperaturen und sonnigem Wetter gab es nichts zu meckern. Lediglich der Wind auf der Radstrecke hätte etwas weniger sein dürfen. Dies war aber für alle Athleten gleich. Mit nur 500 m Schwimmstrecke, 22 km Rad- und knapp 5km Laufstrecke ist dieser Wettkampf für mich als schlechten Schwimmer ein idealer Wettkampf. Verliere ich beim Schwimmen dadurch nur wenig Zeit auf die Konkurrenz und kann dies bei der langen Radstrecke problemlos kompensieren.

So sollte es auch in diesem Jahr wieder laufen. Als 4. Para-Athlet stieg ich nach dem Schwimmen aus dem Wasser. Da wir unnötigerweise mit Neopren geschwommen waren, dauerte unser Wechsel etwas länger als bei den Athleten ohne Neo. Folglich gingen wir mit rund einer Minute Rückstand auf die Radstrecke. Dort konnten wir aber schon nach kurzer Zeit die Spitze überholen und bis zum Ende der Radstrecke ca. 4 min Vorsprung herausfahren. Auch auf der Laufstrecke waren wir schnell genug unterwegs, daß uns niemand gefährlich werden konnte. Am Wendepunkt bei halber Laufstrecke war noch nicht mal ein Konkurrent für meinen Guide Martin Schmidtke sichtbar, so daß wir das Tempo etwas drosseln konnten. Die sehr enge und eckige Laufstrecke in Hamburg war sowieso nur sehr schwierig nebeneinander flott zu laufen, da ständig andere Athleten aus vor uns gestarteten Wellen zu überholen waren. Teilweise mußten wir sogar hintereinander laufen, um uns an den langsameren Athleten vorbei zu schlängeln.

Ralf und Martin Bike

Im Ziel angekommen hatten wir dann ca. 4 min Vorsprung auf den zweitplatzierten Lars Hansen, der sonst immer sehr stark laufen konnte. Durch meine in diesem Jahr verbesserte Lauf-Performance konnte er diesmal aber nicht punkten. Bedingt durch einige Absagen wegen Krankheit oder Verletzung war das Starterfeld der Paratriathleten in diesem Jahr leider sehr überschaubar. Ich hoffe, nächstes Jahr wird wieder mehr Konkurrenz am Start stehen, so daß das Rennen einen offeneren Ausgang hat.»

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