13 Mai

Ultralauf mit Herzblut und Kölschem Flair

Ein altbekannter Ultralauf feiert am 4./5. Juli 2015 seine Rückkehr in den Laufkalender. Der «Kölnpfad» ist eine 171 Kilometer lange Laufstrecke rund um Köln herum, die als inoffizielle Ultralauf-Veranstaltung über die Bühne geht. Veranstalter Tom Eller verrät, was es mit dem Kölnpfad auf sich hat und warum sich eine Teilnahme als Single- oder Staffelläufer unbedingt lohnt.

Tom Eller

Die Idee, den Kölnpfad anzubieten? Die Veranstaltung gab es schon 2009 und etwas missglückt 2011. Dann hat der damalige Veranstalter die Nase voll gehabt und das Event wegen chronischem Teilnehmermangel nicht mehr angeboten. Beide Male konnten kaum mehr als 20 Läufer gewonnen werden. Ich veranstalte seit fünf Jahren mit einem Freund den Rheinburgenweg, und so wurde ich verschiedentlich gebeten, den Kölnpfad ebenfalls unter meine Fittiche zu nehmen. Also nahm ich die Herausforderung an, anfangs mit dem Ziel, keinesfalls unter 20 Läufer zu haben. Erst heute habe ich mit der Stadt eine Erweiterung auf 75 Läufer auf der Strecke verhandelt, ohne allzu hohe Auflagen zu bekommen, weil mittlerweile 51 Einzelläufer gemeldet haben und 2 ½ Staffeln.

Welche Läufer sprechen wir an? Bei den Einzelläufern ist es klar. Die Gemeinde der Hartgesottenen ist klein, meine Bekanntheit im Kreis ist groß, deshalb waren die ersten 50 Plätze auch schnell weg. Der Kölnpfad ist ja ein Ring, der vom Kölner Eifelverein markiert wurde. «Eigentlich» sind es 13 einzelne Wanderetappen, jeweils am Anfang und am Ende der Etappe befindet sich eine KVB-Station.

Bei den Staffelläufern denke ich an die vielen Tausend Läufer, die den Köln-Marathon gelaufen haben oder mal mit dem Gedanken gespielt haben, ihn zu laufen. Für die sind 35 Kilometer rund um den Dom attraktiv, auch eben, weil es keine Jagd auf Zeiten auf Asphalt ist, sondern, weil man da keine Bestzeiten laufen kann, nur weniger Asphalt läuft und mehr Natur erlebt. Und man erlebt Köln in einer Weise, wie sie sonst kaum einer erlebt. Es sind also normale Menschen, die ich motivieren will, nicht immer nur die üblichen Wege zu laufen, sondern etwas Gemeinsames zu tun, gemeinsam als 5er-Team die Stadt Köln weiträumig umrunden.

Kölnpfad

Das Problem ist, dass mit steigender Teilnehmerzahl auch steigende Probleme entstehen. Es gibt Straßenüberquerungen, es müssen vorneweg Finisher-Gürtelschnallen da sein, Starter-T-Shirts, alles Sachen, die lange in der Fertigung brauchen. Die Auflagen, was Rot-Kreuz-Betreuung, Feuerwehr-Betreuung, die Anzahl der Übernachtungsplätze in der Halle sind begrenzt, ebenso die Toiletten, die Duschen usw. Wenn wir das gut machen, richtig gut machen, dann bin ich sicher, dass wir dem Kölnpfad die Bedeutung geben können wie ihn der Mauerweglauf 100 Meilen in Berlin erhalten hat. Jährliche Veranstaltung, 300 Teilnehmer. Aber erst nach 2015.

An den Verpflegungsstellen gibt es unter anderem Sponser Food dazu gibt es auch Früh Sport, das alkoholfreie Kölsch aus dem Brauhaus Früh, sowie Schokolade, Nudeln, Nüsse, Gewürzgurken und vieles mehr. Alles, was die Mädels und Jungs in sich reinbekommen. Alle sollen sie finishen, an der Nahrung soll es nicht scheitern!

171 km ist eine «jecke» Distanz, wie der Kölner sagen würde. Aber so lange ist der Kölnpfad nun mal. Eine Verkürzung auf die «üblichen» 100 Meilen wollte ich nicht haben, da gäbe es zwar eine einfache Möglichkeit dafür, aber man hätte einen schönen mit kleinen Häusern belebten Teil verpasst. Und 171 km sind «100 Meilen plus 10 km». Und die Länge hat einen weiteren Vorteil. Ich habe keinen direkten Zeitvergleich. Bei den meisten 100 Meilen Läufen, wo es eine Gürtelschnalle gibt, gibt es die nur, wenn Du die Strecke in unter 24 h bewältigst. Ich will nicht, dass dieser Druck da ist. Die Leute sollen das in Ruhe machen, ich gebe ihnen 32 Stunden. Das entspricht ca. 30,5 Stunden bei einem Hundertmeiler. Und wer finished, der bekommt auch die Gürtelschnalle. Ist ja auch Werbung für die Veranstaltung. Je mehr Leute die tragen und je stolzer sie sind, desto besser für die Anschluss-Veranstaltungen, oder?

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