25 Mai

Schwierige Bedingungen mit Windunterschieden von 5 -25 Knoten

Kim (22) und Yannik Holste (19) aus Wunstorf/D segeln seit etwa acht Jahren zusammen als Team «Holste Sailing». Angefangen im Jugendboot Teeny, anschließend im 29er und nun seit 2012 im olympischen 49er. Ihr Ziel: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Japan. Im Bericht blicken die beiden Sponser-Sportler auf ihre Europacup-Teilnahme in Palma de Mallorca zurück.

Holste-Sailing

«Etwas über eine Woche konnten wir uns vor Ort intensiv auf unsere erste Regatta in diesem Jahr vorbereiten. Auf dem Plan standen Starts und Trainingswettfahrten, und zwar so viele, wie nur irgend möglich. Wir konnten unsere Technik und Herangehensweise im Startverhalten deutlich verbessern, und im Verlauf der Woche waren Trainingsrennen mit bis zu 30 Booten aus den verschiedensten Ländern möglich. Die Bedingungen waren wirklich traumhaft! Unser Ziel war es, unsere Fähigkeiten vor allem im stärkeren Windbereich zu verbessern, was uns durchaus auch schon in den Trainingswettfahrten gelang.

Nach Ende der ersten Woche stand dann die Princessa Sophia Trophy und damit der erste Eurocup in diesem Jahr auf dem Programm. Der erste Startschuss erfolgte bei extrem schwierigen Bedingungen. Mit Windunterschieden von 5 -25 Knoten konnten wir zwei Races kurz vor Sonnenuntergang absolvieren. Ein mittelmäßiger Start in die Regatta mit drei geplanten Wettfahrten für den nächsten und auch letzten Qualifikationstag.

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Tag zwei in Palma brachte wieder schwierige und drehende Bedingungen bei deutlich weniger Wind als am Vortag. So standen wir am Ende der Qualifikationsserie auf einem etwas bitteren 51. Platz und rutschten punktgleich mit dem 50. als erstes Team in die Bronzegruppe für die nächsten drei Regattatage. Trotz der etwas enttäuschenden Qualifikationsphase konnten wir in der Bronzefleet viele wertvolle Erfahrungen sammeln und schafften hochmotiviert viele gute Wettfahrten. Wir hatten einige sehr gute Momente wie beispielsweise den Tagessieg in der 12. Wettfahrt. Schlussendlich landeten wir auf dem 57. Gesamtrang, was ein für uns zufriedenstellender Einstieg in die Saison ist und uns gezeigt hat, an welchen Stellen wir nun arbeiten müssen.

Als Nächstes stehen für Yannik nun seine Abschlussprüfungen an, bevor es im Mai dann wieder zum Training nach Kiel sowie zum zweiten Eurocup des Jahres ans Ijsselmeer nach Holland geht.»

Holste Sailing

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