17 Mai

Timon Abegglen rennt quer durch die Wüste

Sponser-Sportler Timon Abegglen hat gemeinsam mit seinen Freunden Patrick und Josef von Marmota Trailrunning GmbH den Marathon des Sables 2015 im Team bestritten. Von 43 Teams, welche finishten, sind die «Alpen-Murmeltiere» auf den starken 7. Schlussrang gelaufen. Von den sechs Team vor ihnen waren vier reine Profi-Teams. Dementsprechend zufrieden sind die Schweizer Ultraläufer mit dem Ergebnis – auch wenn nicht alles so rund lief, wie das anfangs gedacht war. Timon Abegglen berichtet:

Timon Abegglen

«Trotz einer Woche Akklimatisation litt ich in der Nacht vor Stage 2 wirklich an üblen Magenkrämpfen, Durchfall und Brechreiz, welche mich in der Folge bis zum Ruhetag vor dem Marathon begleiteten. Auf Stage 2 war ich deutlich näher am DNF als am Finish. Die Etappen 2 und 3 und die fürs Overall-Ranking so wichtige Longstage 4 waren ein reiner «Überlebenskampf», um im Wettkampf zu verbleiben. An Tag 2 und 3 konnte ich jeweils nur etwas über 1000 kcal essen. Erst der Ruhetag konnte mich retten. So gesehen ist am Ende ein 67. Schlussrang overall noch ganz ordentlich.

Mein 26. Etappenrang auf Stage 1, absolut kontrolliert herausgelaufen, und selbstverständlich die Top-10-Platzierung auf dem Marathon sind aber auch objektiv betrachtet Spitzenergebnisse, welche meine Vorbereitung bestätigt haben! Darüber freue ich mich unaussprechlich riesig! Ein persönliches Highlight war für mich, auf dem Marathon Grössen wie den 5-fachen Gesamtsieger Mohamed Ahansal oder auch Marco Olmo hinter mir zu lassen. Den Helikopter, welcher mich auf der Etappe fast ständig «verfolgte», habe ich fast ein wenig genossen. Am Ende denke ich: 11,3km/h quer durch die Wüste bei einem Marathon mit Gepäck, nach einer Woche Kotzerei und bereits 200 km in den Beinen; das kann nicht jeder!

Timon-Abegglen

Auch Patrick und Josef mussten sich ab Tag 3 sowie auf der Marathon-Stage sich dem Durchfall ergeben. Die Bedingungen waren einfach so, dass statistisch 50 % der Teilnehmer des MdS damit konfrontiert werden. Und wer läuferisch pusht, für den steigt das Risiko nochmals. Das war einfach Pech. Unser Team ist ganz klar der Meinung, dass Verträglichkeit und Funktionalität der Sponser-Produkte absolut perfekt sind!

Nun kann ich mich wieder nach vorne orientieren und die nächsten grossen Ziele des Jahres 2015 in Angriff nehmen. Nächster Stopp: Eiger Ultra Trail E51! Da erwartet mich ein starkes Starterfeld und ein intensiver, schneller Wettkampf.»

» Download vollständiger Reisebericht Marathon des Sables von Timon Abegglen

Timon Abegglen

Ein Kommentar zu “Erlebnisbericht Marathon des Sables 2015”

  1. Richard Fluehmann sagt

    12. Juni 2015, 13:05

    Grossartige Leistung, Nicolai. Gratulation.

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