16 Feb

Majlen.Mueller«Von Olympia träumt doch jeder Sportler!»

Neu im Kreise der Sponser-Spitzensportler begrüssen wir die junge, aufstrebende Bikerin Majlen Müller. Ihr Vorname kommt aus Finnland, sie selber ist jedoch in Deutschland daheim, genauer: in Wuppertal. «Im schönen bergischen Land», wie sie selber erklärt. «Das Land ist in der Tat auch bergig, der Name entstammt jedoch dem Grafen zu Berg.» Im Interview stellt sich die 20-Jährige vom Team FujiBikes Rockets unseren Lesern vor.

Majlen, Du bist Spitzensportlerin und Studentin. Wie geht das zusammen?

Geld verdienen, um davon zu leben, kann ich mit dem Sport nicht. Dafür studiere ich an der Bergischen Universität Wuppertal parallel Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement. Es läuft momentan gut, die BU Wuppertal ist eine Partnerhochschule des Spitzensports und daher erhalte ich dort sehr gute Unterstützung. Zum Einen kann ich mein Studium problemlos strecken und mir wird die Möglichkeit eingeräumt, Prüfungen zu gesonderten Terminen zu schreiben, wenn ich zu den offiziellen Prüfungsterminen verhindert bin.

Majlen-MuellerWie viele Stunden wendest Du in einer «normalen» Woche für Dein Training auf?

An reinen Trainingsstunden, welche nachher in der Trainingsdokumentation festgehalten werden, komme ich momentan so auf ungefähr 20 Wochenstunden. Das variiert jedoch auch sehr. Die Zeit, welche ich insgesamt aufwende, ist natürlich deutlich höher. Beim Sport und gerade in dieser Jahreszeit dauert es manchmal etwas, bis alles für das Training fertig ist.

Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge, auf die Du so richtig stolz bist?

Als meinen grössten Erfolg würde ich derzeit die Silbermedaille der deutschen Meisterschaft (XCO) 2014 nennen. Das war für mich ein riesiger Moment, so ein Erfolg gibt natürlich auch viel Kraft und Motivation für das Training. An diesem Tag hat einfach alles für mich gepasst, das war genial. Wenn ich zurücksehe, bin ich glücklich, diesen Weg bis hier her geschafft zu haben. Für die deutsche Nationalmannschaft unterwegs zu sein und sich bei Weltcups international messen zu dürfen, das ist vielleicht auch ein Erfolg.

Welcher wichtige Wettkampf steht bei Dir in den nächsten Monaten an?

In den nächsten Monaten geht es schon bald in die letzte Vorbereitungsphase, bevor dann natürlich die zwei ersten großen Wettkämpfe anstehen: die Weltcups in Nove Mesto na Morave (CZE) am 22./23. Mai und eine Woche später in Albstadt (GER) am 30./31. Mai. Davor sind im April noch zwei Bundesliga-Rennen, welche auch schon wichtig sind.

Welches ist Dein grösstes sportliches Ziel, das Du je erreichen möchtest?

Das ist natürlich Olympia, ich denke, davon träumt jeder Sportler. Davor habe ich aber auch noch diverse andere Ziele, die nicht in allzu großer Entfernung liegen.

Auf Deiner Facebook-Seite sieht man Dich nicht nur mit Rad, sondern auch auf Langlauf-Skiern und auf Skikes. Ist das nur Alternativtraining oder machst Du auch Langlauf-Wettkämpfe?

Nein, das ist für mich nur Alternativtraining. Bei mir zuhause kann ich leider kein Langlauf machen, daher muss ich auf Skikes ausweichen. Lediglich bei meinen Großeltern in Winterberg (Sauerland), auf Kaderlehrgängen oder bei sonstigen Gelegenheiten kann ich langlaufen gehen. Es ist ein sehr schönes Alternativtraining und wie unser Nationaltrainer (U23 und Elite) Peter Schaupp sagte: «… gar nicht so schlecht für einen Flachländer…». Es klappt mittlerweile schon gut, aber noch nicht so gut, als dass ich mich im Wettkampf messen könnte.

Majlen Mueller

Hast Du ein bereits Lieblingsprodukt von Sponser, das Du in Training und Wettkampf einsetzen wirst?

Es ist der Isotonic Sportdrink in der Geschmacksrichtung Fruit Mix.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Die perfekte Erholung sieht für mich so aus, dass ich nach einem anstrengenden Training mit den Beinen durch das kühle Meer laufe, am Strand bei Sonnenschein etwas entspanne und dann noch einen Regenerations-Drink trinke. Das ist natürlich nicht der Normalfall und so kommt die Regeneration oft auch etwas zu kurz. Besonders das Studium und auch andere Verpflichtungen halten mich oft davon ab, doch sonst versuche ich einfach mal nichts zu tun und mit verschiedenen Mitteln (z.B. Blackroll, Eisbad,… ) die Regeneration zu fördern.

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