06 Nov

«Live your dream!»

In seinem blumig geschriebenen Jahresrückblick lässt Sponser-Sportler Benno Heussi die Leser an den Superlativen seiner Bike-Saison teilhaben. Die Entscheidung, ohne UCI-Lizenz zu fahren, hat sich für den Wasserbau-Studenten mehr aus ausbezahlt.

Benno Heussi

«Mit Marc Pschebizin einen der weltbesten Berg- Triathleten bis aufs Äusserste gefordert; bei meinen ersten beiden Langstrecken- Bikemarathons auf das Podest gefahren; das Leadertrikot im EKZ- Cup getragen; zum ersten Mal im nationalen BMC Racing Cup auf das Podest gefahren; beinahe den Inferno-Triathlon in der Kategorie Couple gewonnen; die Zugerberg Classic zu meinen Gunsten entschieden.

BennoDer Einstieg in diesen Saisonrückblick ist protzig, das gebe ich zu, doch wer mich kennt, weiss, dass ich diesen Sport nicht nur wegen der Erfolge ausübe. Der Spass und die Entspannung in unserer schönen Natur laufend, fahrend und rollend zu erleben, kann mir genauso den Atem rauben wie ein Kategoriensieg im Heimrennen über die Königsdistanz in Einsiedeln.

Die Saisonvorbereitung für das Jahr 2014 veränderte ich zum Vorjahr nur minim. Die Kraft- und Athletikeinheiten in Zug bei Ralf Frigg machten meinen Körper robuster, stärker und kompakter. Dass ich mehrere Trainings zusammen mit dem Strassenschweizermeister Martin Elmiger bestreiten durfte, erhöhte meine Motivation zusätzlich. Die harten Intervalleinheiten auf dem Velo nach den Krafteinheiten verfluchte ich jede Woche. Dch tief in mir schlummerte ein Gefühl, dass genau das mir den erhofften Kick bringen könnte. Die erste Bestätigung dazu erhielt ich im Trainingslager in Cran Canaria. In meiner absoluten Lieblingsdestination stimmte neben dem Gefühl auf dem Rad auch das Selbstvertrauen, noch nie fuhr ich so locker Rad. Danach startete ich mein Masterstudium im Bereich Wasserbau / Naturgefahren. Ich war mir bewusst, dass dort ein noch rauerer Wind als im Bachelor weht. Da kam auch meine Entscheidung, keine UCI Lizenz mehr zu lösen, gerade richtig. So war ich freier in der Wahl der Rennen, konnte mich weiter im Bikemarathon- und Multisportbereich entwickeln und mich weniger unter Druck setzen. Der Spagat zwischen Sport und Studium ist immer sehr schwierig. Ich brauche beide Teilbereiche, um in beiden Sparten erfolgreich zu sein. D muss das Gleichgewicht stimmen. Dies zu finden, ist immer wieder eine Herausforderung.

Benno Inferno

Im ersten Saisonrennen des BMC Racing Cups in Buchs spürte ich diese neue Leichtigkeit! Das Gefühl, mit viel Freude und Unbeschwertheit ein hartes Cross-Country Rennen zu fahren, brachte mich gleich auf Platz 5. In der Folge fuhr ich im BMC Cup sehr konstant über die ganze Saison und sicherte mir den tollen 6. Gesamtrang in der Serie bei den Herren 1. Der Podestplatz, nach einer taktisch klugen Fahrweise, in Solothurn stach dabei heraus. Im regionalen EKZ-Cup konnte ich mir zum Auftakt im glarnerischen Schwändi das Leadertrikot sichern. Die Frühjahrsform war für mich bestechend, an der Zugerberg Classic musste ich nur zwei Elitefahrern den Vortritt lassen und sicherte mir überlegen den Kategoriensieg.

Benno-HeussiDie Highlightrennen für mich waren aber die ersten Starts auf der Marathon-Langdistanz. In Estavayer litt ich noch unter der sengenden Hitze. Bei misslichsten Verhältnissen fuhr ich im Frühsommer am Montafon Bikemarathon ein tolles Rennen, das mit Platz 7 belohnt wurde. Danach trainierte ich in den Semesterferien einige Wochen in Davos. Als Resultat stach der 3. Kategorienrang am Nationalpark Bikemarathon über beinahe 140 km heraus.

Nun hatte ich die Gewissheit, dass mir der Ausdauerbereich sehr zusagte und ich eine konstante Leistung über mehrere Stunden durchziehen konnte. Die Erlebnisse prägten mich derart stark, dass ich eine Riesenfreude daran bekam. Das emotionalste Highlight der Saison erlebte ich am Inferno Triathlon, den ich mit meiner Kollegin Anne-Sophie Morand in der Couple Kategorie bestritt. Als ich am Vortag zur Motivation ein Porträt über den deutschen Seriensieger Marc Pschebizin schaute, war ich tief beeindruckt von dieser Person. Dass ich am Wettkampf einen Supertag erwischte und mir auf der Bikestrecke mit genau diesem Typen ein episches Duell lieferte, führte dazu, dass ich zum ersten Mal nach der Ziellinie meine Emotionen nicht mehr im Griff hatte. Anne-Sophie lief ebenfalls sehr solide und so sicherten wir uns Rookies den tollen 4. Gesamtrang unter all den gestandenen und erfahrenen Multisportlern. Ich sicherte mir zudem Abschnittsbestzeit auf dem Bike und Platz 3 auf dem Rennrad: unglaublich. Zum Saisonabschluss konnte ich das Ironbike über die Langdistanz als Kategoriensieger beenden.

Mit viel Freude, Spass und Motivation freue ich mich auf das Jahr 2015. Die Ziele heissen Bikemarathons auf der Langstrecke und weitere Multisportanlässe.»

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