26 Jul

Sensationelle Sub-9-Stunden Zeit und drei persönliche Bestleistungen

Die Schweizer Ironman-Athletin Simone Brändli hat beim Ironman Austria in Klagenfurt eine persönliche Schallmauer durchbrochen. Das Ziel der Sponser-Sportlerin war klar: Hawaii-Quali-Punkte sichern und unter neun Stunden bleiben. Beides ist ihr hervorragend gelungen, wie ihr Race-Bericht zeigt:

Simone Braendli

«Mein grosses persönliches Ziel war, an diesem Wettkampf eine Sub 9 h Zeit zu erreichen, nachdem ich in Florida mit 9:00:40 knapp daran vorbei geschrammt war. Klar war aber auch, dass ich einen Sieg oder den 2. Platz nach Hause bringen musste, wollte ich mir die Hawaii-Quali «sichern». Sicher ist es ja nie, aber nach einem 1. Rang am IM Südafrika, einem 4. Rang am Ironman Florida und einem 3. Rang am 70.3. in Südafrika, was ja alles sehr gute Resultate waren, brauchte es gleichwohl noch einen Toprang hier in Klagenfurt. Es ist schon Wahnsinn, was gefordert wird, um Ende Juli zu den Top 30 der Welt zu gehören, wenn man vorher nicht in Hawaii war und sich schon dort die wertvollsten Punkte holen konnte. Im Grunde sind die ersten 15 Plätze mit den Top15 von Hawaii schon vergeben.

Aber zurück zum Ironman Klagenfurt: Ich schwamm super schnell mit einer neuen persönlichen Bestzeit (45min54sec) auf den 3,8 km im flachen See bzw. Kanal und konnte mit einem 6-min-Vorsprung auf die zweite Frau aufs Rad steigen. Dort absolvierte ich eine gute, aber wie immer nicht gerade herausragende Leistung. Von den Watt-Werten her, die am Aussagekräftigsten sind, war es sogar Bestleistung. Nicht aber die Endzeit, welche am Ende stark von der Topographie abhängt!

Ich konnte mit wenig Rückstand auf die Laufstrecke wechseln und startete in 3. Position. Die Beine fühlten sich frisch und munter an. Ich versuchte, bewusst schneller anzulaufen als bei der letzten Bestzeit (Florida, auch flach, 3h8min) und war mit 14km/h oder drunter unterwegs, meist 4:15 min/k und voll auf Kurs für einen unter 3h Marathon. Ich büsste dann etwas ein (End-Schnitt von 4:19 min/h zeigte aber, dass es wenig war).

Die Endzeit, ebenfalls eine persönliche Bestzeit von 3h01min, lässt sich auf alle Fälle sehen. Der schnelle Lauf trug massgeblich zur Sub-9-h-Zeit bei: 8h49min, das hätte ich mir nicht erträumen lassen! Ich wäre bereits mit 8h58min im angepeilten Bereich gewesen… .-)

Drei persönliche Bestzeiten in einem Triathlon: aller guten Dinge sind drei! Ich freue mich nun auf einen Erholungs-Monat und hoffentlich danach auf meine 3. Teilnahme am Ironman Hawaii!»

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