12 Jun

Christian_Brader«Spitzenmäßige Laufleistung von 2:52:53 h auf 42,2 km!»

Der deutsche Ironman-Profi Christian Brader hat seine Saison eindrucksvoll eröffnet. Mit einem 6. Rang am Ironman Lanzarote konnte sich der Sponser-Sportler wichtige Punkte für das Kona Pro Ranking 2014 holen. Auch wenn nicht alles wunschgemäss lief, so zeigt sein Bericht vor allem eines: Dass Christian Brader ein superstarker Läufer ist.

Christian Brader: «Mit dem Ironman auf Lanzarote im Mai 2014 startete ich aussichtsreich in die neue Saison. Mit dem 6. Gesamtplatz konnte ich mir wichtige Punkte für das Kona Pro Ranking 2014 bei schweren Bedingungen erkämpfen. Dabei fing das Rennen alles andere als gut an. Nach ca. 55 Minuten über 3,8 km im Atlantik und somit einer soliden Schwimmleistung, sollte eigentlich wie gewohnt meine Aufholjagd auf dem Rad starten. Doch irgendwie wollten meine Beine an diesem Tag nicht so, wie ich mir das vorstellte, obwohl ich eine sehr gute Vorbereitung auf dem Rad hinter mir hatte. Die Bedingungen waren mit starkem Wind und einer Strecke über 2500 Höhenmeter äußerst hart, doch auch auf das hatte ich mich vorher gut eingestellt. Jedenfalls lief auf den gesamten 180 Rad-Kilometern nichts zusammen. Statt nach vorne, spülte es mich tendenziell zurück. Aufgeben kam jedoch nicht in Frage. Ständige motivierte ich mich damit, dass mit einem schnellen Marathon noch einiges möglich sein könnte. Hier wusste ich mich zu 100 % in einer bestechenden Form. Die Frage war nur: Konnte ich mich dazu motivieren, nach einer (für mich) Katastrophe auf dem Rad?!

Als schätzungsweise 40. wechselte ich auf den Marathon, der wie immer pünktlich zur Mittagssonne startete. Weil die letzten vier Rad-Kilometer entgegen der ersten vier Lauf-Kilometer führten, konnte ich das Desaster nur erahnen. Ich bekam hier nicht einmal mehr die Top 10 zu Gesicht, stattdessen konnte ich es nun mit eigenen Augen sehen, wie viele Profis und auch schon Amateure vor mir auf den Marathon gingen. Mit wenig Hoffnung wechselte ich mir schnell die Laufschuhe, zog mir Sonnenschutzbekleidung über und machte mich flotten Schrittes auf den langen Weg unter der Kanarischen Mittagssonne. Jetzt konnte man wirklich von Aufholjagd sprechen. Kilometer um Kilometer machte ich Platz um Platz gut. Dass ich einen schnellen Marathon laufen kann, wusste ich, vielleicht auch schon, dass es mir an diesem Tag gelingen wird, doch ich hätte nie und nimmer damit gerechnet, vom 40. Platz noch in die Top 10 zu laufen.

Auf den letzten 5 km war ich noch außerhalb der besagten 10, bis mir ein Freund auf der Strecke zu verstehen gab, dass die Abstände vor mir äußerst eng waren. Dadurch zusätzlich motiviert, konnte ich noch mal Gas geben, holte das letzte heraus und schaffte noch 500 m vor dem Ziel den bis dahin 6. abzusprinten.

Ich bin überaus unglücklich über die schlechte Radleistung, doch umso größer ist die Freude über den 6. Platz, den ich allein durch eine spitzenmäßige Laufleistung von 2:52:53 h auf 42,2 km erarbeitet habe. Das bestätigt wiederum mein Stabilität und Konstanz beim Laufen. Ich bin mir sicher, dass die Radform auch wieder, wie schon so oft zu vor, nach zwei bis drei Vorbereitungsrennen oben auf sein wird.

Als nächstes starte ich beim traditionellen Bonn Triathlon über 3,8 km / 60 km / 15 km (8. Juni). Dieses Rennen ist für mich die ideale Vorbereitung für den nächsten Ironman im Sommer, der höchstwahrscheinlich am 28. Juni in Nizza sein wird.»

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