21 Mai

«Bei Rennen in der Nacht greife ich zu Activator!»

Er ist 43 Jahre alt und lebt eigentlich in Weilerswist bei Köln. Eigentlich. Denn da hält sich Thorsten Rätzer nur auf, wenn er gerade mal nicht Rad fährt. Im Interview erklärt der leidenschaftliche Ultra-Radfahrer, warum sein Herz für stundenlange Rad-Rennen schlägt.

Thorsten Raetzer

Thorsten, wie man auf Deiner Webseite erfährt, reizen Dich vor allem Rad-Rennen, die 500 km und länger sind oder aber mindestens 24 Stunden dauern. Wieso diese Liebe zum Ultra-Radsport?

Es ist für mich einfach zu einer Passion geworden. Und Passion heißt Leiden – oder Leidenschaft.

Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?

Der Freiburg der Super Randonnee mit seinen 620 km und 12 000 Hm «Belchen Satt» ein toller Erfolg für mich.

Um 24 Stunden oder 500 km auf dem Rad zu sitzen, muss neben dem Körper sicherlich auch der Kopf mitmachen. Was ist das Geheimnis Deines Trainings, um solche Strapazen körperlich und mental durchzuhalten?

Thorsten RaetzerMan muss den Körper einfach gut trainieren, das Körperliche ist nicht so sehr ein Problem. Mental hingegen lautet die Devise, Disziplin zu halten. Man muss sehr vorausschauend fahren und sich in kleinen Schritten vorwärtsdenken. Viele kleine Schritte geben am Schluss das grosse Ganze, welches mich ins Ziel führt.

Trainierst Du auch im Herbst/Winter draussen? Oder weichst Du dann auf die Rolle oder auf Alternativ-Sportarten aus?

Ich versuche, das ganze Jahr draußen zu fahren. Wenn das wettermässig nicht möglich ist, mache ich als Alternativen Laufsport und Krafttraining.

Du engagierst Dich durch Deinen Sport für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Woher kommt dieses Engagement? Und in welcher Form radelst Du Unterstützung ein?

Ich versuche so, diesen Menschen meine Unterstützung zu geben, weil sie es selber nicht können. Die Höhe der Spenden, die ich sammle, sind den Sponsoren überlassen, ich freue mich über jede Spende und diese gehen zu 100% an die Lebenshilfe. Genauso freue ich mich über jede Unterstützung, die mir persönlich zugeteilt wird, damit ich meine Ziele für diese Menschen mit Behinderung umsetzten kann.

Ja länger die Distanz, desto wichtiger die Ernährung – besagt ein Sprichwort. Wie ernährst Du Dich, wenn Du stundenlang im Sattel sitzt? Irgendwann kannst Du doch bestimmt keine Riegel oder Gels mehr sehen! Was machst Du dann?

Ab einer bestimmten Zeit muß auch mal eine Tankstelle, eine Bäckerei oder Supermarkt geplündert werden, weil man die Sportnahrung nicht mehr sehen kann! .-) Und in solchen Momenten hört man dann nur auf sein Hungergefühl.

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Meine Favoritten sind Ultra Pro und der Activator, wenn es über die Nacht geht.

Welcher wichtige Wettkampf steht bei Dir im nächsten Jahr an?

Dieses Jahr steht ganz im Zeichen des Randonneur. Das heißt, alleine ohne persönliche Betreuung. Eine der Herausforderungen wird HBK (Hamburg-Berlin-Köln-Hamburg) mit 1500 km und 12 000 Hm!

Gibt es ein Ultra-Rennen, das Du noch nie gemacht hast, aber unbedingt mal absolvieren möchtest?

Ich würde gerne einmal den Transkontinental fahren, aber dazu fehlen mir leider noch die Mittel…

Thorsten Raetzer

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