01 Mai

Simone Bränli«Vor dem Start meide ich Früchte und Milchprodukte»

Sie gehört zu den erfolgreichsten Ironman-Athletinnen der Schweiz und konnte mit ihren Siegen am Ironman Südafrika 2014 und am Ironman Mexico im Jahr 2011 sowie einem Podestplatz am Ironman 70.3 South Africa beweisen, was in ihr steckt. Heute verrät uns Ironwoman Simone Brändli (33) aus Horgen am Zürichsee, wie bei ihr die letzten Stunden vor einem Ironman-Start aussehen.

Simone, kannst Du uns in groben Zügen erklären, wie bei Dir die letzten vier Stunden vor dem Wettkampf-Start typischerweise aussehen?

Ich stehe in der Regel gut drei Stunden vor dem Start auf und frühstücke reichlich. Es gilt dann immer, in der Wechselzone das Rad zu checken, zu pumpen und sämtliche Verpflegung zu montieren. Im Anschluss versuche ich, einen relativ ruhigen Ort in der Nähe des Startbereiches zu finden. Da höre ich Musik und versuche, nicht nervös(er) zu werden. Kurz vor dem Start gehe ich ins Wasser zum kurzen Einschwimmen, wärme mich dann aber meist an Land noch etwas auf.

Simone Brändli RunWie ernährst Du Dich in den letzten Stunden vor dem Start? Gibt es Dinge oder Produkte, die für Dich vor keinem Wettkampf fehlen dürfen?

Bagels und Honig, sowie ein «Activator» von Sponser dürfen jeweils nicht fehlen.

Was würdest Du nie vor einem Wettkampf zu Dir nehmen?

Wenn möglich, verzichte ich auf Früchte (exkl. Bananen) und Milchprodukte am Wettkampfmorgen. Aber je nach Land und Gegebenheiten bleibt manchmal nichts anderes übrig. So z. B. in einem Naturschutzgebiet in England, wo es am Morgen keinen Strom gab (Bagels toasten ging also nicht!), sondern nur Orangen, Äpfel, Milch und Müsli im Hotel bereit stand…

Macht Dir die Nervosität vor wichtigen Rennen zu schaffen?

Jein. Ich bin immer sehr nervö ab da, wo ich das erste Mal mitten in der Nacht aufwache und erschreckt auf die Uhr schaue, ob ich den Wecker evt. nicht gehört habe. Sobald aber die Routine-Aufgaben/Vorbereitungen laufen, legt sich diese Nervosität wieder und ich kann gut fokussieren, v.a. dank Mentaltraining. Die Zeit bis zum Startschuss kann dennoch lange werden und ich bin immer froh, wenn es los geht.

Simone-Brändli

Hast Du ein bestimmtes Ritual, das vor einem wichtigen Wettkampf zum Einsatz kommt? Oder einen Glücksbringer, der immer dabei sein muss?

Die Wochen vor dem Wettkampf sind immer mit hochintensiven Einheiten bei Trainings& Diagnostics gebucht, was bei mir einen wahren «Boost» für den Wettkampf auslöst. Auch mental weiss ich dann, dass es nun los geht und ich alles gemacht habe, was nötig ist, um am Tag X bereit zu sein. Zudem mache ich eine mehrtägige Kur mit «Red Beet Vinitrox» von Sponser, das hatte sich früher schon mit weniger handlichem Randensaft bewährt. Dann habe ich noch diverse kleine Glücksbringer überall montiert und deponiert, Race-Socken und –Schuhe etc. Aber wenn da mal etwas zu Hause vergessen geht, macht das auch nichts, d.h. ich hänge von keinem dieser Dinge ab.

Hast Du in der unmittelbaren Vorbereitung auf einen Wettkampf-Start auch schon mal richtig «Mist gebaut», über den Du Dich hinterher geärgert hast?

Unmittelbar vorher nicht, aber dafür dann im Wettkampf selbst! .-)

Simone Brändli Velo

Fotos: ZVG Simone Brändli

Einen Kommentar schreiben

Krämpfe ade!

Muscle-Relax-Sponser Das innovative Produkt Muscle Relax von Sponser hemmt und reduziert unkontrollierte Muskelkontraktionen und kann akut oder präventiv eingenommen werden.

Neu bei Sponser

Das neue Sportgetränk Ultra Competition von Sponser wurde speziell für die Anforderungen auf Ultra- und Langdistanzen entwickelt. Mehr dazu »

Facebook