24 Apr

Das Fahrerfeld darf sich sehen lassen

Das Linthgebiet steht vom kommenden Freitag bis Sonntag (25.-27. April 2014) im Zeichen des Radsports. Die vom ehemaligen Spitzenfahrer Christian Heule organisierte Tuggen Challenge verspricht spannende Entscheidungen. Am Start des Strassen-Etappenrennens sind bekannte Grössen wie Florian Vogel, Simon Zahner, Marcel Wildhaber oder Colin Stüssi. Die Sport-Ernährung des Wettkampfs liefert Sponser Sport Food.

ChallengeSprint

Christian Heule liess bei der Besetzung der Tuggen Challenge seine guten Kontakte zur nationalen und internationalen Radsportszene spielen. Analog der Premiere vor einem Jahr gelang es dem Organisator, eine Reihe bekannter Radrennfahrer für das dreitägige Strassen-Etappenrennen in der Linthebene zu gewinnen. «Wie alle Teilnehmer erhalten auch die Spitzenfahrer keine Antrittsgage», stellt der ehemalige Profi und mehrfache Schweizer Meister klar. Das gehört zur Philosophie der Nonprofit-Veranstaltung, die allen Radsportinteressierten, ob Mann oder Frau, ob Profi- oder Hobbyfahrer, zum Mitmachen offensteht.

Florian VogelIm Feld der Elite und Amateure sticht ein Name speziell heraus: Florian Vogel. Der zweifache Olympia-Teilnehmer im Mountainbike zieht eine Teilnahme an der Tuggen Challenge der Weltcup-Prüfung in Cairns (Australien) vor, da seine Frau Isabella hochschwanger ist. Vogel feierte unlängst in Pietermaritzburg (Südafrika) einen gelungenen Auftakt in die Weltcup-Saison 2014. Er beendete das Rennen als Elfter. So gut war der 32-Jährige aus Rapperswil-Jona zuvor noch nie gestartet. Ebenfalls in Tuggen statt in Down Under antreten wird mit Lukas Flückiger ein anderer Weltklasse-Mountainbiker. Der Solothurner nutzt wie Vogel die Gelegenheit, die gute Frühform zu konservieren.

Im Kampf um den Gesamtsieg sind derweil andere Fahrer zu favorisieren. Allen voran Mirco Saggiorato, der letztjährige Sieger aus dem stark vertretenen EKZ-Team. Der 26-jährige Strassenspezialist aus dem aargauischen Ehrendingen gewann 2011 den Schweizer Meistertitel bei der Elite und erzielte in jüngerer Vergangenheit international eine Reihe beachtlicher Erfolge.

Mit grossen Ambitionen gehen an der diesjährigen Tuggen Challenge auch die regionalen Spitzenfahrer an den Start. Lars Forster, der ehemalige U19-Radquer-Europameister aus Rapperswil-Jona, möchte seinen 14. Gesamtrang aus dem Vorjahr unterbieten. «Darüber hinaus hoffe ich natürlich auf viele Zuschauer und eine tolle Ambiance», erklärt der 21-Jährige vom VC Eschenbach voller Vorfreude. Der ein Jahr jüngere Tom Bohli will primär dem praktisch vollzählig vertretenen BMC Development Team zu einer guten Teamleistung verhelfen. Dass er sich bereits in einer ansprechenden körperlichen Verfassung befindet, bewies der Riedner Ende März mit einem fünften Gesamtrang an der Tour de Normandie (einem Elite-Rennen der internationalen Europatour). Seit Mitte April absolviert Bohli in Magglingen den zweiten Teil der Sportler-Rekrutenschule. «Mir fehlt es an nichts. Ich kann trotz Militär optimal trainieren», stellt der ehemalige Junioren-Weltmeister auf der Bahn zufrieden fest.

Die Fraktion aus dem Zürcher Oberland wird vom Quer-Spezialisten und Vize-Strassen-Meister von 2010, Simon Zahner, angeführt. Der vierfache Familienvater aus Dürnten entschied im letzten Jahr an der Tuggen Challenge die anspruchsvolle Schlussetappe im Sprint zu seinen Gunsten. Ebenfalls zum Favoritenkreis gezählt werden darf der aufstrebende Jan Keller aus Hinteregg, der sich vor wenigen Tagen in Stäfa den Titel des Ostschweizer Meisters sicherte.

Tuggen-Challenge

Nicht fehlen darf in Tuggen der eigentliche Lokalmatador, Marcel Wildhaber. Der Mountainbike-Spezialist aus Galgenen startete vor Wochenfrist mit einem 30. Rang in die Weltcup-Saison. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort erhält Jan Freuler aus Reichenburg eine Startgelegenheit. Der junge Radsportler weist bislang vor allem auf der Bahn beachtliche Erfolge aus.

Aus dem benachbarten Glarnerland wird Colin Stüssi anreisen. Der Strassenspezialist aus Näfels ist erfolgreich in die Saison gestartet. «Ich weiss, dass meine Form stimmt», verkündet er. Der 20-Jährige dürfte in Tuggen ein gewichtiges Wort um den Gesamtsieg mitreden. Gleiches gilt für Stefan Küng. Der talentierte Thurgauer ist amtierender U23-Schweizer-Meister im Zeitfahren und gewann die diesjährige Tour de Normandie.

Mit Andri Frischknecht (Feldbach/VC Eschenbach), Fabian Lienhard und Lukas Müller (beide aus Steinmaur) sind in Tuggen auch drei ambitionierte Querfahrer vertreten. Lienhard bewies am vergangenen Wochenende, dass er auch auf der Strasse schnell fahren kann. Er entschied ein internationales Rennen in Frankreich zu seinen Gunsten. «Er ist für mich ein Anwärter auf den Gesamtsieg», sagt Organisator Christian Heule.

Bei der erstmals auf dem Programm stehenden Frauen Challenge führt derweil der Titel über Doris Schweizer. Sie ist amtierende Schweizer Meisterin auf der Strasse und beendete das Europameisterschafts-Zeitfahren 2011 als Vierte.

Der Auftakt erfolgt am späteren Freitagnachmittag mit einem Omniumrennen in Tuggen. Dieses wird nach einer speziellen Formel ausgetragen. Am zweiten Wettkampftag absolviert die Elite insgesamt 15-mal einen 10,6 Kilometer langen Rundkurs (mit zwei Kiespassagen) in der Linthebene. Für die Hobbyfahrer steht derweil ein attraktives Zeitfahren über 9,7 Kilometer auf dem Programm. Das abschliessende Strassenrennen am Sonntag führt von Wangen auf der Buchbergstrasse hinauf bis zur Lochgasse und von dort wieder zurück nach Tuggen. Die Strecke beträgt 12,1 Kilometer und wird von der Elite neunmal befahren, während die Hobbyfahrer zwischen zwei und vier Runden auswählen können. Der Start- und Zielort der Tuggen Challenge befindet sich an allen drei Wettkampftagen beim Schulhaus Eneda.

Anmeldungen: www.tuggen-challenge.ch

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