03 Dez

Eine Woche später Rang 4 über die Halbironman-Distanz

Zum zweiten Mal in Folge konnte Sponser-Sportler Ruedi Wild den prestigeträchtigen und ältesten Triathlon Asiens im Tropenparadies Thailand gewinnen! Nach der Vorwettkampfwoche, wo er bei meiner ersten Radausfahrt ziemlich übel gestürzt war und zahlreiche Prellungen und Wunden davontrug, kam dieser Erfolg auch für ihn eher überraschend. Bis kurz vor dem Renntag wusste Ruedi Wild überhaupt nicht, ob er werde starten können!

Ruedi Wild Phuket 2013

Bei Sonnenaufgang gings los und über 1100 Athleten stürzten sich in die Fluten des Amandaman Meeres. Zuerst eine Runde im Meer, anschliessend ein kleiner Laufabschnitt zur Lagune ins Süsswasser, wo noch die restlichen 800 m zu absolvieren waren. Ich hatte wohl immer noch etwas mit der eingeschränkten Beweglichkeit zu kämpfen, aber mit knapp 2 Minuten Rückstand nach dem Schwimmen blieb ich zumindest noch in Schlagdistanz. Das Radfahren wahr gespickt mit zahlreichen extrem steilen Aufstiegen, aber die eigentliche Schwierigkeit bestand darin, den Radkurs auf den nassen Strassen, welche teilweise wie Schmierseife waren, ohne Sturz zu überstehen. Ich liess die nötige Vorsicht walten und fiel auch daher zwischenzeitlich bis auf den 5. Rang zurück. Meine Reserven zahlten sich dafür beim Laufen und den letzten 12 km aus, wo ich eine meiner besten Leistungen überhaupt abrufen konnte. Bei Halbzeit konnte ich meinen Rückstand von anfänglich 3 Minuten auf 1.45 reduzieren. Da ich mein Tempo halten konnte, kam ich bei zunehmender Hitze noch schneller ran und konnte den Führenden 2 km vor dem Ziel überholen und mich als neuer und alter Sieger des Laguna Phuket Triathlons feiern lassen.

Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel, vor allem, weil er so unerwartet zustande kam und ich trotz all den vielen vorgängigen Herausforderungen eine top Leistung zeigen konnte. Und nicht zuletzt deshalb, weil ich als Sieger erneut zusammen mit Lucky, dem Elephantenbaby, meinen Einlauf feiern durfte!

Ruedi Wild Phuket 2013

Eine Woche später fand an selber Stätte auch noch der Wettkampf über die längere Distanz statt. Wie am Vorwochenende standen wiederum prominente Athleten am Start (u.a. Pete Jacobs und Chris McCormack, die beiden Australischen Hawaiisieger), um den Sieger des letzten Wettkampfes des Jahres zu erküren. Die 1,9 km Schwimmen waren praktisch identisch mit dem Kurs vor Wochenfrist. 90 km Radfahren wiederum hauptsächlich flach mit einigen extrem steilen Aufstiegen und beim Laufen über die Halbmarathondistanz sorgten Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke sowie eine enorme Luftfeuchtigkeit dafür, dass sich jeder Finisher wie ein Sieger freuen konnte!

Den drei schnellsten Schwimmern konnte ich nicht folgen, was sich nachträglich bereits als die Vorentscheidung herausstellen sollte. Alleine versuchte ich den Abstand auf dem Rad zu verringern, aber bei den 7 Metern, die man hier hintereinander herfahren darf, hatte ich keine Chance. Meine durchschnittliche Leistung, ausgedrückt in Watt, war denn auch höher als im Vorjahr, obwohl ich dazumal in der Gruppe rund 6 Minuten schneller über die Radstrecke kam. So ging ich trotz einer guten Radleistung mit über 5 Minuten Rückstand auf das Spitzentrio auf den Halbmarathon. Auch mit dem besten Laufsplit konnte ich mich aber nicht mehr weiter nach vorne arbeiten. Im Gegensatz zu meinem Sieg in der Vorwoche über dieselben Konkurrenten war diesmal die Rennkonstellation nicht zu meinen Gunsten. Mit dem vierten Rang zum Saisonabschluss und meiner Leistung bin ich aber zufrieden und freue mich nun auf einige erholsame Tage.

Ruedi Wild

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