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18 Okt

Teambild«2014 wollen wir erstmals an den WM teilnehmen!»

Sie sind ein eingefleischtes Team und stammen beide aus Familien, die total verrückt nach Seitenwagen-Moto-Cross sind. Seit 2009 fahren die beiden Deutschen David Schlehahn (29) und Patrick Schmidt (24) als Team Schlehahn/Schmidt #101 Wettkämpfe im Sidecarcross. Im Interview stellen sie sich und ihre Sportart unseren Lesern vor.

Wer verbirgt sich hinter dem Sidecarteam Schlehahn/Schmidt #101?

Fahrer und Pilot im Team ist David Schlehahn (29) aus Freienhagen (Deutschland), der seit 2003 Sidecarcross fährt und gelernter Trockenbauer ist. Der Beifahrer heisst Patrick Schmidt (24), kommt aus Bad Langensalza (Deutschland), fährt seit 2005 Sidecarcross und ist gelernter Kfz-Mechatroniker.

Die wenigsten Menschen dürften wissen, wie Euer Sport funktioniert. Könnt Ihr uns das erklären?

Sidecarcross oder Seitenwagen-Moto-Cross ist ähnlich wie Moto Cross mit Solomotorrädern, nur dass es ein Teamsport ist. Fahrer und Beifahrer bewegen zusammen das Motocrossgespann, der Fahrer am Lenker mit Gas und Bremse, der Beifahrer durch Gewichtsverlagerung links und rechts.

Sidecarteam Schlehahn-Schmidt

Was ist an Eurem Gefährt besonders?

Die Motocross-Gespanne sind keine Solomotorräder mit angebautem Seitenwagen, sondern Spezialanfertigungen, die in Kleinserien hergestellt werden. Es werden ausschließlich Zwei- oder Viertakter-Motoren eingesetzt, die mindestens 350 und maximal 750 cm³ bei Einzylindern haben dürfen. Der Aufbau der Gespanne mit Einpassung der Motoren, Auspuff- und Kühlanlagen wird von den Teams zum größten Teil selbst durchgeführt. Fertige Wettbewerbsgeräte, neu ab Lager wie z. B. ein Auto zu kaufen ist, gibt es so nicht direkt.

Welche Wettkämpfe kennt der Sidecarcross-Sport?

Die Rennen finden in jeder Saison meist immer auf denselben Rennstrecken statt, ähnlich wie beim Solomotocross. In der Weltmeisterschaft beträgt die Renndistanz zwei Mal 30 Minuten plus zwei Runden (das heißt, wenn die 30 Minuten abgelaufen sind, und der Führende an Start/Ziel kommt, werden noch zwei weitere Runden gefahren). Anders ist dies allerdings im Amateurbereich, der sich u. a. auch in einem eigenen Verband IMBA europaweit selbst organisiert. In der IMBA werden pro Veranstaltung bzw. Rennwochenende drei Mal 20 Minuten plus zwei Runden gefahren. Im Schnitt besteht die WM-Saison aus zehn bis 14 Grands Prix. Bei jedem Rennen, egal ob Welt-, Europa- oder nationale Meisterschaft, können sich maximal 32 Teams für die finalen Wertungsläufe qualifizieren. Starten dürfen dann aber höchstens 30 Gespanne, es bleiben die zwei Reserve-Teams, die dann ins Starterfeld nachrücken, falls ein qualifiziertes Team nicht starten kann.

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Welchen Gefahren setzt Ihr Euch in Training und Wettkampf aus? Sind Euch schon mal schwere Stürze unterlaufen?

Schwere Stürze passieren natürlich, sind aber nicht alltäglich. Leider hat es uns dieses Jahr voll erwischt. Gleich bei unserem ersten Auftritt in der internationalen Deutschen Meisterschaft sind wir schwer gestürzt. Bei einem Sprung «Table» blieb das Gas hängen und wir flogen runter. Patrick brach sich dabei den linken Oberarm und das rechte Handgelenk. David blieb zum Glück unverletzt ihm tat «nur» die Hüfte weh. Somit war die Saison 2013 frühzeitig beendet.

Wie muss man sich Euer Training vorstellen?

Das Training besteht größtenteils aus Kraft- und Ausdauersport, das heißt also Joggen, Fahrrad fahren, Schwimmen, Fußball und natürlich gehts auch ins Fitnesscenter oder im Winter zum Skilanglauf. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Beifahrer lernt man natürlich nur auf dem Motorrad.

Wie seid Ihr überhaupt zu diesem Sport gekommen?

David ist durch seinen besten Freund (Thomas «Trucker», dieser ist Mechaniker in unserem Team) auf den Sport gekommen. Die ganze Familie ist Sidecarcross verrückt. Bei einem Rennen traf er dann Patrick. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und so kam es, dass sie ein Training fuhren und es klappte. Seitdem (2009) fahren sie zusammen. Beifahrer Patrick ist durch seinen Vater, der ebenfalls viele Jahre in diesem Sport aktiv war, zu diesem Sport gekommen. Schon in jungen Jahren war er oft mit an den Strecken Deutschlands und war immer begeistert. Mit 4 Jahren ist er zum ersten Mal mit einer Motocross-Maschine gefahren und von da an war ihm klar, dass er Rennen fahren will.

Sidecarteam Schlehahn-Schmidt

Welches sind Eure grössten sportlichen Erfolge?

Im Jahr 2012 im letzten Meisterschaftsrennen in Geisleden/Deutschland fuhren wir auf den 3. Gesamtplatz im Deutschen Motocross Pokal – Seitenwagen und wurden am Ende der Saison dadurch noch Gesamtvierte. 2011: 22.Platz bei der internationalen Deutschen Motocross Meisterschaft.

Welcher wichtige Wettkampf steht bei Euch den nächsten Monaten an?

Wir konzentrieren uns jetzt voll auf die nächste Saison 2014, da diese ja verletzungsbedingt ja nicht gerade optimal verlief. Das heißt volles Training, neues Motorrad aufbauen, erste Testfahrten im Winter in Italien und eine optimale Vorbereitung auf die kommende Saison. 2014 wollen wir erstmals an Weltmeisterschaftsläufen teilnehmen und dafür wollen wir topfit sein.

Seid Ihr Berufs- bzw. Spitzensportler? Oder was macht Ihr neben dem Sport?

Wir gehen nebenbei hauptberuflich arbeiten, während wir am Wochenende eben fahren, sozusagen als Hobbysportler. Wie sagt man bei uns so schön? «Living for the Weekend»!

Sidecarteam Schlehahn-Schmidt

Ihr vertraut seit Kurzem ebenfalls auf Sponser Sport Food. Welchen Stellenwert hat die Ernährung in Eurem Sport inne?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für uns sehr wichtig, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Während wir im Training, was beispielsweise aus Kraft- und Ausdauertraining besteht, eher mehr auf kohlenhydrat- und eiweißreiche Ernährung setzen, ist es an Renntagen wichtiger, leichte und vitaminreiche Kost und eher weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Kohlenhydrate sind auch an Renntagen nicht unwichtig, dennoch ernähren wir uns beispielsweise zwischen den Rennpausen eher leicht, um den Körper nicht zu sehr zu belasten. Desweiteren bauen wir sehr auf die Sponser Regenerations-Drinks und die leicht verdaulichen Riegel.

Wer kümmert sich um Euer Gefährt? Habt Ihr einen Pool an Mechanikern um Euch, wenn Ihr an Wettkämpfe geht?

Ja, wir haben ein «großes Team», auf das wir alle setzen und das wir auch brauchen, denn ohne gehts nicht. Wir haben drei Mechaniker sowie drei Frauen, die einfach für alles da sind, und wir als Fahrer eben. Jeder vom Team hat seine Aufgabe und die wird auch von jedem einzelnen mit Bravour bewältigt.

Team

Ein Kommentar zu “Das Sidecarteam Schlehahn/Schmidt #101 stellt sich vor”

  1. Sascha sagt

    19. Oktober 2013, 00:44

    Einfach Klasse :)!

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