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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

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22 Sep

Michael BraunsMit kluger Taktik und sorgfältiger Verpflegung auf Rang 2

In der Sponser-Hall of Fame melden sich erfolgreiche Sportler, die auf Sponser-Produkte vertrauen, gleich selber zu Wort. Heute: Michael Brauns vom Team Cecil Cycle / Wiels Brillen, der uns detailliert beschreibt, wie er als Einzelfahrer am 24-h-Bike-Rennen von Chemnitz 2013 über die gut 59 Runden à 8,8 km gekommen ist. Besonders interessant: Die Auflistung der eingesetzten Nahrung, die ihn 24 Stunden lang im Sattel hielt und ihm am Ende den 2. Gesamtrang einbrachte.

Das 24h MTB Rennen in Chemnitz hatte ich mir als erstes Saisonhighlight vorgenommen. Bei diesem Event starteten über 1100 Biker in unterschiedlichen Kategorien. 2er-, 4er-, 8er-Teams und 90 Einzelfahrer gingen dieses Jahr an den Start. Das Rennen präsentierte sich als Rundstrecke von insgesamt 8,8 km und 130 hm, mit 3 km Singletrails und einigen schwierigen Wurzelpassagen.

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Nach dem Start dauerte es eine Weile, bis sich die Team- und Einzelfahrer auf der Strecke sortiert hatten. Da es nicht zu heiß war, konnte ich meinen Flüssigkeitshaushalt ganz gut regulieren und fand schnell meinen Rhythmus. Nach gut 4 Stunden kam wie gewohnt das erste kleinere Tief, dieses Mal verbunden mit einem Ziehen in der Magengegend. Ich war also gewarnt und versuchte mich, mit Essen abzulenken. Feste Nahrung (Brötchen) ging irgendwie schlecht, Nudeln gehen erfahrungsgemäß noch schlechter, also blieben primär Bananen.

Mit sinkenden Temperaturen ging es etwas besser und ich konnte zwischendurch ab und zu auch mal wieder Brötchen essen. Sonst verlief das Rennen bis zur Ausrüstung mit Licht und das Wechseln der Bekleidung am Abend ohne Probleme. Zu diesem Zeitpunkt lag ich bereits auf Platz 6, war guter Dinge und plante einfach, die Nacht möglichst ruhig und konstant durchzufahren, um dabei Plätze zu gewinnen.

Die Verdauung quälte mich weiterhin etwas und das Essen fiel mir immer schwerer. Da die Zeiten weiterhin gut waren und ich mental gewohnt stark, ließ ich mich nicht aus der Ruhe bringen und startete die ersten Angriffe, um mich vom Zweitplatzierten zu entrunden.

Ab Mitternacht testete ich schließlich, wie mein Magen Gels verarbeiten kann und wurde positiv überrascht. Normalerweise fange ich erst nach Sonnenaufgang mit klassischer Wettkampfnahrung an. Für den Rest des Rennens bestand meine Ernährung aus Bananen, Gels und Iso mit Brei. Eine kleine Schrecksekunde bereitete ich meinen Betreuern mit einem relativ kurzfristigen Akkuwechsel, der letztlich reibungslos und ohne Zeitverlust ablief.

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Nach dem Rückrüsten der Beleuchtung hatte ich mich bald auf Platz 2 vorgekämpft und der Erstplatzierte hatte noch gut 2 Runden Vorsprung. Da dieser sich aber sein Rennen schlechter eingeteilt hatte und schon nachts aufgeben wollte, war ich hochmotiviert, mich nicht nur nach hinten abzusichern, sondern auch nach vorne zu schauen. Ab 9 Uhr in der Früh gabs aus diesem Grund auch schon Cola. Gegen 10 Uhr entrundete ich mich das erste Mal, hatte also seit dem Nachmittag erstmals weniger als 2 Runden Rückstand auf den Führenden.

Da die Zeiten durch zwei Messpunkte und wegen Problemen mit der Übertragung nicht in Echtzeit nachvollziehbar waren, realisierte ich erst gegen Ende der drittletzten Runde, dass es knapp werden könnte, um kurz vor 12 Uhr mittags noch eine entscheidende Runde starten und diese dann auch beenden zu können. Daher gab ich nochmal 2 Runden richtig Gas. In der letzten Runde ließ ich noch 2 Mal den Krankenwagen passieren und verlor dadurch ungefähr die 20 Sekunden, die gereicht hätten, um noch eine weitere Runde fahren zu können. Das hätte dann vermutlich gereicht, da der Sieger zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich entkräftet war. Daher war ich anfangs etwas enttäuscht und es dauerte einen Moment, bis ich mich über den 2. Platz freuen konnte.

Michael Brauns

Meine echte Fahrzeit betrug 23h43m, die Distanz ca. 520 km und ca. 7700 Hm. Dabei einen Durchschnitt von knapp 22 km/h. Das hätte ich natürlich ohne mein super Betreuerteam so nicht geschafft, vielen Dank an dieser Stelle!

Die Speisekarte (mit ungefähren Mengen) sah wie folgt aus:

Flüssignahrung und Getränke
Sponser Long Energy: 8 Liter
Palenum: 3 Liter
Brei (Milupa Gries mit Iso angemischt): 5 Liter
Cola (gemischt mit Wasser): 1,5 Liter

Festnahrung
Bananen: 9 Stück
Brötchen mit Hähnchenbrust, Schinken bzw. Käse: 7 Stück
Müsliriegel: 4 Stück
Sponser High Energy Bar 6 Stück
Sponser Liquid Energy, BCAA Liquid Energy Plus: 8 Stück

Die frühe Umstellung auf Gels und Riegel hat das Rennen gerettet. Allerdings braucht es nach meiner Erfahrung einfach den Mix aus herkömmlicher und Sportnahrung.

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