06 Aug

Ironman mit 5850 Hm – «ein großartiges Erlebnis!»

In der Sponser-Hall of Fame melden sich erfolgreiche Sportler, die auf Sponser-Produkte vertrauen, gleich selber zu Wort. Heute: Rebekka Trukenmüller aus Hamburg, die Anfang August 2013 beim Extremtriathlon Norseman an den Start ging. Zu den Ironman-Distanzen mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und einem Marathon kommen sagenhafte 5850 Höhenmeter hinzu.

Rebekka Trukkenmüller

Was für ein großartiges Erlebnis! Als eine ganz besondere und ganz besonders extreme Langdistanz gilt der Norseman, der in Eidfjord (Norwegen) startet und auf dem Gaustatoppen endet. Und dieses Jahr habe ich mich an dieses Ereignis herangetraut und es zu meinem Erlebnis gemacht!

Der Start für die 231 Teilnehmer erfolgte bei vollkommener Dunkelheit um 5 Uhr morgens nach einem 5-m-Sprung in die Tiefe. Bei ungewöhnlich warmen 18 °C Wassertemperatur konnte ich nach 3,8 km und 1:11:41h den Fjord als vierte Frau verlassen. Die 180 Radkilometer mit ca. 4000 Höhenmetern hatten so einiges an Herausforderungen parat.

RebekkaEs begann mit einem 40-km-Anstieg und bebenden Gegenwinden auf der Hochebene, bevor sich dann die drohende schwarze Wand über uns entlud. Es warteten vier weitere kilometerlange Steigungen auf uns und die Nebelschichten verringerten die Sichtweite auf einige Meter. Es war ein harter Kampf – so wie Norseman halt ist…und die Konkurrenz war sehr stark auf dem Rad.

Nachdem uns auf der letzten Abfahrt noch mehrere Baustellen mit asphaltlosem Schotter die volle Konzentration abverlangten, war ich dann doch froh, nach 7:42:17 h Radfahrt in die Laufschuhe wechseln zu dürfen. Die Laufstrecke ist das absolute Highlight des Norseman: nach 25 «flachen» Kilometern beginnt der Aufstieg im Zombie-Hill, der sich serpentinenartig die Straße bis Kilometer 37,5 hinaufzieht. Der krönende Abschluss sind die letzten 4,7 km über einen steinigen Bergpfad hinauf zur Spitze des Gaustatoppen.

Dieses Ziel ist jedoch den ersten 160 Teilnehmern vorbehalten. Für die restlichen Läufer geht es ab Kilometer 32,5 auf flachen Runden zum Ziel.

Frisch fühlten sich meine Beine schon zu Beginn des Marathons nicht mehr an, als ich die Wechselzone als 65. Teilnehmer verließ. Die Freude über die mir bevorstehende Highlight-Strecke hielt sich in Grenzen. Dennoch habe ich versucht mir die ersten 25 km so einzuteilen, dass noch möglichst viel Energie für den spannenden Teil blieb. Immerhin ist es mir gelungen bis Kilometer 30 zu laufen und auch im Anschluss mit Speed-Walken ein wenig Tempo beizubehalten. Wie schon auf der Radstrecke wurde ich auch beim Marathon von meinen beiden Supporterinnen Vanessa und Julia excellent versorgt, so dass Muskeln und Kopf bestmöglich frisch blieben.

Bei Kilometer 32,5 dann die große Freude: Ein Wettkampfrichter überbracht mir die Nachricht, dass nur zum Gipfel darf, wer auch den Weg runter noch selbstständig schafft. Der Lift, der einen normalerweise wieder nach unten bringen sollte, war nämlich vom Blitz getroffen worden. Aber das flache Ziel kam für mich nicht in Frage!

Und als es dann bei 37,5km hieß: Rucksack auf und losgestiegen, waren es zwar keine leichten, aber immerhin die letzen Kilometer hoch zum Ziel. Fast laufend bewältigte ich mit meinen beiden Supportern den Pfad zur Spitze und holte dann am Ende die letzte Energie aus mir heraus, um noch die 14-Stunden-Marke zu knacken.

Nach 13:59:04h konnte ich als 5. Frau und 34. des Gesamtteilnehmerfeldes die Ziellinie erklettern! Und – ich bin auch wieder hinunter gekommen!

Rebekka-Trukkenmueller

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