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31 Aug

Enrico QuaasEnrico ist unser Mann an der Front!

Wer ihn noch nicht kennt, wird ihn in Zukunft sicherlich persönlich kennenlernen. Denn Enrico Quaas ist der neue Mann an der Sponser-Front in Deutschland. Wo immer Sponser Sport Food in Deutschland auftritt, sei es bei einem Bike-Marathon, einem Triathlon, einer Lauf- oder Marathonveranstaltung – überall da ist Enrico Quaas dabei. Er berät Sportler, beantwortet Ernährungsfragen und hat für jeden und jede ein offenes Ohr. Höchste Zeit, ihn auch den Lesern unseres Blog vorzustellen!

Enrico, verrat uns doch ein paar persönliche Details von Dir.

Also geboren wurde ich am Tag der Entdeckung Amerikas, und zwar am 12. Oktober. Aber nicht 1492, sondern 1985. Ursprünglich stamme ich aus dem so genannten Land der Frühaufsteher: Sachsen-Anhalt. Genauer gesagt aus Halle an der Saale – dem Geburtsort von G. F. Händel. 2005 habe ich hier mit meinem Magisterstudium der Hispanistik und Galloromanistik begonnen, das ich Anfang 2012 erfolgreich abgeschlossen habe. Danach ging es in die Wirtschaft: Exportsachbearbeitung in Wangen im Allgäu, ehe ich Anfang 2013 mein Hobby, den Sport und die Sporternährung, auch in den Beruf integrieren konnte.

Was ist Dein sportlicher Hintergrund?

Mein sportlicher Hintergrund ist recht komplex. Angefangen habe ich in jungen Jahren bereits mit Kampfsport (Kung Fu), bin mit ca. 13 Jahren auf den Unihockey-Zug aufgesprungen und habe in den darauf folgenden 12 Jahren sowohl in Deutschland in der 1. und 2. Bundesliga sowie in Frankreich in der 2. Liga gespielt und eben dort auch ein Team als Co-Spieler-Trainer betreut. 42 Spiele in Folge ohne Niederlage und der Aufstieg in die 1. Liga war dann aber auch vorerst mein letzter sportlicher Meisterstreich im Unihockey bzw. Floorball. Zeitgleich habe ich mich sukzessive auf den Ausdauer- sowie Kraftsport konzentriert, wobei letzterer bis heute verstärkt betrieben wird.

EnricoWelchen Bezug hast Du zur Sporternährung?

Über die Jahre hinweg brachte mir die praktische Umsetzung dieser verschiedenen Sportarten sehr gute Kenntnisse, und dies hier sozusagen «interdisziplinär», was die Ausdauer, die Schnell- sowie Maximalkraft als auch die richtige, auf die Ziele und Sportart abgestimmte Ernährung angeht. Bis heute halte ich mich stets mit aktuellen wissenschaftlichen Studien auf dem neuesten Stand der Dinge hinsichtlich der Ernährung und Supplemente. Hier möchte ich anmerken, dass ich sehr kritisch mit so genannten «Hypes» wie dem Ultra Low Carb oder anderen scheinbar «magischen» Formen der Ernährung umgehe. Für mich steht die Gesundheit im Vordergrund, und dieses Ziel in der optimalen Kombination mit der richtigen Nahrungszufuhr für den sportlichen Erfolg ist mein Hauptaugenmerk, sowohl privat als auch im Beruf.

Welches ist Deine Aufgabe bei Sponser Sport Food?

Bei Sponser verkörpere ich eine Kombination von Außen- und Innendienstler, wobei die Beratung der Händler sowie Topathleten und die Akquise neuer Partner im Vordergrund stehen. Eine typische Jobbezeichnung gibt es hierfür aber nicht.

Wo trifft man Dich persönlich an?

Mich trifft man normalerweise zwei Mal pro Woche in Lindau an – meistens Montag und Freitag –, die restlichen drei Tage bin ich unter der Woche in ganz Baden-Württemberg unterwegs. An den Wochenenden gesellen sich dann vor allem im Sommer die sportlichen Events wie der MLP Marathon in Mannheim oder die Challenge in Roth hinzu. Somit bin ich prinzipiell auf allen großen Veranstaltungen in ganz Deutschland anzutreffen. Die nächste Messe hierfür ist Ende August die Euro-Bike in Friedrichshafen.

Mit welchen Fragen können sich Sponser-Kunden an Dich wenden?

Kunden, Händler und Athleten jeglichen Niveaus können sich jederzeit mit Fragen zur richtigen Ernährung und Supplementierung an mich wenden. Hierfür nehme ich mir im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne Zeit, um spezielle Anliegen zu bearbeiten. Was auch für Händler sehr zu empfehlen ist, sind Schulungen ihrer eigenen Person sowie des Personals. Das bringt nicht nur den Angestellten viel, sondern auch dem Endkonsumenten, denn die Endberatung lässt aktuell oftmals noch sehr zu wünschen übrig im Sektor der Sportnahrungsprodukte. Das liegt aber einfach auch an der Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Supplemente (Sportnahrungsergänzungsmittel) – und genau hier wird es immer wichtiger, dass der Kunde einen kompetenten Ansprechpartner hat.

Enrico-QuaasBist Du auch selber als Referent tätig?

Ich halte regelmässig Fachvorträge in Baden-Württemberg und darüber hinaus, insofern sich das zeitlich und organisatorisch einrichten lässt. Hier werden die Referate an das jeweilige (sportliche) Publikum angepasst. Die allgemeine Ernährung sowie die aus der Praxis abgeleiteten Strategien zum gezielten Einsatz von Supplementen im Training und bei Wettkämpfen stehen hier natürlich an erster Stelle.

Abgesehen von Deiner Arbeit: Was machst Du sonst gerne im Leben?

Wenn mich die Arbeit mal zur Ruhe kommen lässt, versuche ich, meinen Hobbys nachzugehen, zu denen an erster Stelle natürlich der Sport kommt. Dicht gefolgt jedoch sieht man aber schon meinen Hang zum Reisen, der sich wohl herausgebildet hat, als ich 1996 das erste Mal bis nach Kalifornien geflogen bin und dort zwei Wochen verbringen durfte, und das an Weihnachten. Durch mein Studium und die Arbeit war ich in den letzten zehn Jahren jedoch in erster Linie in Europa unterwegs: Spanien, Frankreich, Österreich, Schweiz, um nur einige zu nennen. Meine nächsten Reiseziele finden sich folglich in Übersee: Brasilien bzw. allgemein Lateinamerika stehen für kommendes Frühjahr oben auf meiner Liste. Und Ende 2014 habe ich mir vorgenommen, Weihnachten und evtl. noch Silvester in New York zu verbringen.

Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft bei Sponser Sport Food?

Ich hoffe und bin zugleich optimistisch, dass wir natürlich in absehbarer Zukunft die Marke Sponser noch in den übrigen Teilen Deutschlands bekannter machen können. Damit einhergehen werden sicherlich Umstellungen im internen Betrieb, sodass ich mit Freude auf weiterhin abwechslungsreiche Aufgabenfelder im Sponsoring, auf Messen, bei Kunden, in der Beratung von Sportlern sowie bei Fachvorträgen schaue.

Enrico Quaas

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