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19 Jun

Solidarität führt zum Sieg  – trotz defektem Ganghebel!

Am GP Gippingen konnte das ST18 einmal mehr unter Beweis stellen, was gelebter Teamgeist bedeutet und wie man erfolgreichen und leidenschaftlichen Rennradsport zelebriert! Nach 100 Metern hätte das Rennen für Reto Wälchli vorbei sein können. Einer beherzten Aktion seines Teamkollegen Bojan Mamula ist es zu verdanken, dass er am Ende mit Yves Covi einen Doppelsieg feiern durfte. Derart spannende Geschichten liefert eben nur der Radsport!

Sieger

Der GP Gippingen gehört zu den Highlights des Swiss Cycling Top Tours Rennkalenders. Dementsprechenden Stellenwert hat diese sehr professionell organisierte Veranstaltung auch für das Granfondo Rennrad Team Steiner Bäckerei Wetzikon-Argon 18. Das Rennen führte zwar lediglich über 85 km, war aber mit 1220 zu bewältigenden Hm äusserst anspruchsvoll. Und bekanntlich ist die Intensität eines Rennvelorennens auch immer abhängig davon, wie schnell es absolviert wird. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit der Schnellsten von über 40km/h war es auch am Sonntag wieder richtig sportlich.

Das Rennen startete für das ST18 denklich unglücklich. Bereits nach 100 Meter erlitt Reto Wälchli einen Defekt des linken Ganghebels. Sein loyaler Teamkollege Bojan Mamula zögerte jedoch keine Sekunde und überliess seinem Kapitän sein Rennrad. Oleksiy Mishchenko brachte Reto schlussendlich wieder zurück an die Spitze des Feldes: gelebte Solidarität! Nach dieser für das ST18 hektischen Startphase ging es auf zwei eher gemächlichen, jedoch nicht ungefährlichen Startrunden rund um Mandach. Erst dann auf die schliesslich entscheidenden fünf kürzeren Passagen mit dem Bergpreis hinauf nach Schlatt.

Nach der zweiten Start-Ziel Passage in Gippingen lancierte das ST18 das Rennen so richtig. Bastian Heisse und Alain Covi setzten zuerst mit einem Bergauf Sprint von Gippingen nach Leuggern und danach mit einer konstant hohen Pace hinauf zum Bergpreis das Fahrerfeld richtig unter Druck. Schnell konnte man erkennen wer mit dem Ausgang des Rennens später noch etwas zu tun haben würde. Am Bergpreis und der kurzen rasanten Abfahrt mit Geschwindigkeiten über 80km/h konnten dem Tempodiktat nur noch wenige Fahrer folgen.

Siegerehrung

Die Taktik des ST18 richtete sich heute voll und ganz auf die fünf knackigen ca. 3 km langen Anstiege und nicht auf die Bildung einer frühen Spitzengruppe. Das erlaubte etliche Male, bereits abgehängten Fahrern nochmals Anschluss zu finden an die Spitze auf dem flächeren Teil des Rundkurses. Im Aufstieg kristallisierte sich heraus, dass das ST18 nur einen wahren Mitstreiter im Auge behalten musste. Manuel Schreiber vom Team RV DJs Bikeshop Hard aus Voralberg überzeugte an diesem Tag und fuhr mutig an der Spitze des Feldes.

Vor der letzten Start-Ziel Passage, knapp 10km vor dem Schlussstrich macht sich Alain Covi alleine aus dem Staub. Das schuf die perfekte Ausganslage für das ST18. Die Konkurrenz musste nun Verantwortung übernehmen, wollten sie noch um den Sieg mitfahren. Es zeichnete sich ab, dass es Alain nicht alleine zum Bergpreis schaffen würde. Denn M. Schreiber verfolgte ihn mit Reto Wälchli am Hinterrad in hoher Kadenz. Sonst konnte niemand mehr folgen. Yves Covi blieb bei den restlichen Verfolgern.

Rund 500 Meter vor dem Bergpreis lag nun Alain Covi knapp 50 Meter vor seinen beiden ersten Verfolgern und rund 100 Meter vor der nächsten Verfolgergruppe. Schliesslich reichten die Kräfte für Alain nur knapp nicht. Wälchli und Schreiber passierten ihn wenige Meter vor der letzten steilen Rampe. Das war der Zeitpunkt für Yves Covi im hinteren Feld Gas zu geben und nach vorne zu seinem Teamkollegen zu fahren. Auf wenigen Metern schufen sich danach die drei Spitzenleute einen komfortablen Vorsprung auf den Rest.

Team

Die Zusammenarbeit der 3-Mann Spitzengruppe funktionierte gut bis Reto Wälchli rund drei km vor dem Ziel erfolgreich attackierte und solo, im Stile eines Zeitfahrers, dem Ziel entgegen fuhr. Manuel Schreiber kämpfte aufopferungsvoll den Rückstand wieder wett zu machen, während sich Yves Covi an seinem Hinterrad ausruhte. Bei der «flamme rouge» zog Y. Covi dann mit einem kräftigen Antritt am tapferen Schreiber vorbei und schloss auf den letzen hundert Metern zu seinem Teamkollegen Reto Wälchli auf. Eine triumphale Doppeleinfahrt in Gippingen war der verdiente Lohn eines perfekt geführten Wettkampfes. Das ganze Team zeigte eine Klasseleistung und Reto Wälchli demonstrierte, dass er auch mit einem «fremden» Rennrad Velorennen gewinnen kann! An dieser Stelle auch noch einmal ein grosses Dankeschön an Bojan für seine Dienste und gelebte Freundschaft.

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